Mit "best practice" zum Erfolg

Mit "best practice" zum Erfolg

Interview mit Jürgen Smettan

 

Am 18. und 19. Mai 2012 wird in Potsdam der 9. Kongress für
Wirtschaftspsychologie stattfinden. Welches Thema haben Sie für diesen Kongress gewählt?

Das Thema, für das wir uns im Team entschieden haben, lautet: »Erfolg«
durch Kompetenz: Best Practice in der Wirtschaftspsychologie«. Die Anregung, sich mit »Best Practice« zu befassen, kam von Teilnehmern des letzten Kongresses. Die Idee, dieses Thema mit »Erfolg« zu kombinieren,
entstand zusammen mit den Redakteurinnen unserer Zeitschrift »Wirtschaftspsychologie aktuell«, Schwertfeger und Nitzsche. Nun suchen wir nach Produkten und Spitzenleistungen aus allen Teilgebieten
unseres Faches und wollen über die Leistungen diskutieren, die den Wirtschaftspsychologinnen und Wirtschaftspsychologen Erfolg im
Markt bescheren. Und das betrifft nicht nur die Selbstständigen. Auch
die angestellten Wirtschaftspsychologen können ihre Position nur halten, wenn sie fachliche Beiträge zur Wertschöpfung liefern können. Darum
diskutieren wir über neue Methoden, neue Werkzeuge und Techniken
zu allen Fragestellungen der Wirtschaftspsychologie. Aber auch
die Klassiker, die für laufende Erfolge sorgen, werden auf dem Kongress
nicht außen vor bleiben. In der Vergangenheit haben die Kongressorte gewechselt; sie näherten sich mal potenziellen Interessenten im Süden, mal eher denen in einer anderen Himmelsrichtung.

In diesem Jahr gehen Sie erneut nach Potsdam. Warum?

Der Kongress in Potsdam 2010 fand eine gute Resonanz. Viele der Teilnehmer haben auch am Begleitprogramm teilgenommen und die Chance genutzt, eine Bootsfahrt auf den Kanälen rund um Potsdam mitzumachen oder sich Sehenswürdigkeiten der Stadt anzuschauen. Davon
gibt es so viele, dass man sehr gut auch ein weiteres Mal nach
Potsdam fahren kann. Tagungsort ist diesmal das »Seminaris Seehotel« in einer ähnlich guten Lage. 

Wie weit ist die inhaltliche Gestaltung bereits gediehen? Berücksichtigt das Programm die vielen Überschneidungen von wirtschaftspsychologischen und klinischen bzw. psychotherapeutischen Fragestellungen?

Über 70 Referenten und Koreferenten mit interessanten Themen für Wirtschaftspsychologen, aber auch für Kliniker und Psychotherapeuten
sowie Gesundheitspsychologen (vor allem im Zusammenhang mit psychischer Belastung am Arbeitsplatz) stehen bereits fest. Burnout, belastende Arbeitsbedingungen, Ausfall durch psychische Erkrankungen usw. bilden derzeit einen Themenkomplex, für den großes öffentliches Interesse besteht; das schlägt sich auch in den Beiträgen nieder. Unter dem Motto »Erfolg durch Kompetenz« stellt sich natürlich die Frage, welches die besten Methoden und Strategien gegen Burnout oder Stress sind. Es geht um die wirksamsten Programme, um Coaching, Beratung und andere Maßnahmen, mit denen schädlicher psychischer Belastung begegnet werden kann. Das Motto hat viele motiviert, neuere Studien zu platzieren und neue Instrumente vorzustellen. Wir sind offen für alle Ideen und Neuerungen, aber auch für Klassiker, die sich besonders bewährt haben. Die Präsentationen werden voraussichtlich
in vier Strängen platziert werden: »Arbeitspsychologie«, »Organisationspsychologie«, »Marktpsychologie« sowie »Personal, Führung und Coaching«. Das Programm wird regelmäßig aktualisiert und ist nachzulesen auf den Internetseiten zum Kongress unter: www.psychologie-in-der-wirtschaft.de

Ich gehe davon aus, dass man sich dort auch anmelden kann und alle Antworten zu den Kosten und anderen Fragen findet, aber
verraten Sie uns dennoch die wichtigsten Details.

Wir haben diesmal mit einem Regelsatz von 295 Euro pro Veranstaltungstag begonnen zu kalkulieren, insgesamt 590 Euro also. Ermäßigungen gibt es u.a. für Frühbucher und Referenten. Letztere zahlen
über 200 Euro weniger, wenn sie eine Präsentation mit Diskussion abhalten; auch für Poster wird ein Nachlass gewährt. Wir haben einen
Frühbucherrabatt speziell für Leser von »report psychologie« bis zum 17. Februar 2012 eingerichtet. Wer sich ohne eigenen Beitrag das Programm
ansehen und anhören möchte, bezahlt bis 17. Februar den
reduzierten Beitrag von 490 Euro (Nichtmitglieder) bzw. 390 Euro für
Sektionsmitglieder oder arbeitslose/ studierende Nichtmitglieder.
Arbeitslose oder studierende Sektionsmitglieder zahlen 290 Euro.
Beginn ist am Freitag, 18. Mai 2012, um 9 Uhr. Am Samstag tagen wir
von 9 bis 16 Uhr. Am folgenden Sonntag, den 20. Mai, können alle,
die noch einen schönen Tag in Potsdam verbringen möchten, an einer
Seerundfahrt teilnehmen. Das Hotel liegt in der Nähe des Bahnhofs Potsdam Pirschheide am Wasser.

Ist der Termin sicher, oder müssen Interessenten noch mit einer Stornierung rechnen?

Wir haben die Grenze bereits überschritten, ab der wir die Kosten für den Kongress decken können, und in den kommenden drei Monaten
wird es mit Sicherheit weitere Anmeldungen geben. Wir gehen daher
fest vom Stattfinden der Veranstaltung aus.

Wie bewältigt die Sektion die Organisation einer so großen Veranstaltung?

Aus Potsdam und Umgebung hatten wir beim letzten Kongress viele Helfer.
Sie kamen von der Fachhochschule Potsdam, aus der Universität
Potsdam und der Business-School. Sie betreuten Referenten und halfen am Counter bei der Anmeldung. Auch in diesem Jahr haben sich wieder
viele Studierende bereit erklärt mitzumachen. Sie können dafür gratis
oder zusätzlich ermäßigt am Kongress teilnehmen, je nach Aufgabe.

Das Gespräch
führte Christa Schaffmann.


Report Psychologie Februar 2012 bestellen

Zurück