Problemfeld "Vereinbarkeit von Familie und Beruf"

Welchen Beitrag können Familien leisten?

Es werden die Ergebnisse von zwei Studien vorgestellt, die sich auf die Frage beziehen, was Doppelverdienerfamilien selbst tun können, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. In der ersten Studie zeigt sich, dass sechs faktorenanalytisch gewonnene, familienbasierte, adaptive Strategien einen substanziellen Beitrag zur Erklärung konzeptionell unterschiedlicher Erhebungsverfahren der Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. Die zweite Studie weist nach, dass sich die Gesamtstichprobe der männlichen sowie der weiblichen Doppelverdienereltern auf der Basis der sechs adaptiven Strategien jeweils in drei Personengruppen gliedern, die als »Adaptive«, »Gestresste« und »Nichtadaptive« bezeichnet werden. Die Analysen bestätigen, dass die Doppelverdienereltern, die jeweils der Gruppe der »Adaptiven« angehören, insbesondere im Vergleich zur Gruppe der »Nichtadaptiven« deutlich positivere Werte bezüglich der verschiedenen Vereinbarkeitsmaße aufweisen. Als Konsequenz dieser Befunde bietet sich an, insbesondere für die Gruppe der »Nichtadaptiven«, aber auch für die Gruppe der »Gestressten« auf dem Wege entsprechender Interventionsansätze eine Stärkung ihrer familienbasierten adaptiven Strategien zu ermöglichen.

Klaus Schneewind

Lesen Sie den gesamten Artikel in der aktuellen Ausgabe

Report Psychologie September 2013 bestellen

Zurück