Psychische Störungen häufiger als bisher angenommen?

Unser Verständnis davon, auf welche Art und Weise psychische Störungen
mit Krankheitsfolgen in der Bevölkerung zusammenhängen und diese mitbedingen, hängt maßgeblich davon ab, wie genau die Entwicklung dieser Erkrankungen – beispielsweise die Lebenszeitprävalenz – ermittelt werden kann. Jüngste wissenschaftliche Studien hatten nachgewiesen, dass erhebliche Unterschiede in den Schätzungen der Prävalenz von psychischen Störungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bestehen – je nachdem, ob die Schätzungen allein auf einmaligen retrospektiven Berichten basieren oder Ergebnis mehrerer Befragungen über einen längeren Zeitraum hinweg – sogenannter kumulativer Erhebungen –
sind. Bisher war allerdings nicht klar, ob derartige Abweichungen in den Prävalenzwerten auch später im Erwachsenenalter zu beobachten
sind. Wissenschaftler der Bloomberg School of Public Health an der Johns Hopkins University in Baltimore (USA) gingen dieser Frage in einer aktuellen Untersuchung nach und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen.

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