Persönlichkeitsstile von Psychologiestudierenden

Von »oberflächlichen« BWL-Studenten über »verklemmte« Theologen bis zu »geldgierigen« Zahnmedizinern – zu den meisten Studiengängen gibt es Klischees. Was man über Psychologiestudierende denken könnte, darauf liefert bereits der Titel einer Studie aus den Siebzigern erste Anhaltspunkte: »Sind Psychologiestudenten unter den Studienanfängern eine ›Negativauslese‹?« (Janssen & Gabler, 1974). Auch heutige Studierende fragen sich das – und uns, zum Beispiel in Seminaren zur klinischen Diagnostik: Sind wir »gestörter« als andere? Möglicherweise teilen die Studierenden die Einstellungen beziehungsweise Vorurteile, die ganz allgemein über Vertreter des Fachs Psychologie vorherrschen.
Sydow (2007) hat das Image von Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiatern untersucht. Ihr Fazit: Es existiert ein »Psycho-Stereotyp«, das äußerlich (immer noch) männlich und psychoanalytisch geprägt ist. Im Hinblick auf die Persönlichkeit sind sowohl idealisierte Bilder wie auch stark negative anzutreffen: »Verbreitete Vorstellungstypen sind […] hilflose Neurotiker, sexuell, narzisstisch oder finanziell ausbeutende gefährliche Missbraucher, die ihre Klienten schädigen, und/oder kompetente, warme, intellektuelle Elternfiguren« (Sydow, 2007, S. 326). Wir wüssten gerne, wie
heutige Psychologiestudierende denn nun »wirklich« sind, und haben untersucht, ob sie sich in ihrer Persönlichkeit von anderen Studierenden auf typische Weise unterscheiden.

von Barbara Bochter, Maria Hagl, Christoph Piesbergen und Burkhard Peter


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