»Berufsbild Psychologie« und »Quo vadis, Psychologie?« erschienen

Interview mit Prof. Dr. Michael Krämer

Im »Berufsbild Psychologie« werden Tätigkeitsfelder von Psychologen dargestellt. Im September veröffentlichte der BDP auch die Beiträge des Tages der Psychologie 2014 als Antworten auf die Frage: »Quo vadis, Psychologie?« Aktualität bekam diese Fragestellung insbesondere durch die Diskussionen rund um die Novellierung des Psychotherapeutengesetzes. Eine Arbeitsgruppe des BDP beschäftigt sich bereits seit mehr als drei Jahren mit der Frage, wie die psychologische Expertise im Wettbewerb mit anderen Berufsgruppen auf dem Arbeitsmarkt verdeutlicht werden kann.

Wie ist es um die Identität der Psychologie bestellt? Gibt es Ihrer Meinung nach Psychologen, die eine Art Identitätshilfsbrücke bräuchten?

Um es gleich deutlich anzusprechen: Aktuell ist die Identität der Psychologie meines Erachtens gefährdet. Seit Bestehen des BDP – und dies sind mittlerweile fast 70 Jahre – hat sich die Profession in Deutschland Anerkennung in den unterschiedlichsten Arbeitsgebieten erworben. Dies zeigt sich unter anderem in guten bis sehr guten Beschäftigungsmöglichkeiten und der hohen Nachfrage nach Studienplätzen an den Hochschulen. Die Bologna- Reform an den Hochschulen hat mit der Einführung von Kombinationsstudiengängen die ehemals klare Zuordnung von Ausbildungsabschlüssen zu Berufsgruppen verringert. Was auf der einen Seite Interdisziplinarität fördert, geht auf der anderen Seite für Arbeitgeber wie Absolventen mit Unübersichtlichkeit und Erklärungsbedarf einher.

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