»Ausbeutung beenden!«

PiA brauchen weiter Unterstützung

An der prekären Situation der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) hat sich seit Beginn der Novellierung des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) faktisch nicht viel geändert. Im Gegenteil: Die Debatte scheint sich von der ursprünglichen Bestrebung, die Finanzierung der Ausbildung für die PiA zu regeln und zu sichern, mit dem Referentenentwurf für ein neues Gesetz, der im Sommer vergangenen Jahres vorgelegt wurde, eher zu entfernen, als anzunähern. Der BDP ist im Rahmen dieser Debatte auf verschiedenen Ebenen aktiv. Es gibt eine ständige, sektionsübergreifende Arbeitsgruppe zum PsychThG, die sich vor allem darum kümmert, die Position des Verbands an Politikerinnen und Politiker heranzutragen. Vonseiten des neuen VPP-Vorstands wurde nun wieder der Kontakt zu der Personengruppe gesucht, die maßgeblich betroffen ist beziehungsweise perspektivisch betroffen sein wird: zu den PiA und den Studierenden.

PiA-Politik-Treffen

Das PiA-Politik-Treffen ist ein Zusammenschluss verschiedener Verbände und Organisationen. Seit nunmehr sieben Jahren findet zweimal jährlich ein bundesweites Treffen statt, bei dem über PiA-Themen informiert und diskutiert wird. Es werden Positionen erarbeitet und politische Aktionen geplant. Das PiA-Politik-Treffen hat unter anderem die Petition »Reform jetzt« initiiert, an der sich auch viele Verbandsmitglieder beteiligt haben.

»PiA, kenne deine Rechte«
Das letzte Treffen im März 2018 in Berlin stand unter der Überschrift: »PiA, kenne deine Rechte«. Es wurden Informationen, etwa zu den Rechten gegenüber den Ausbildungsinstituten, vermittelt und diskutiert; in Arbeitsgruppen fand ein intensiver Austausch statt. Dieses Treffen wurde seitens des BDP von dessen Vizepräsidentin Annette Schlipphak besucht; Johanna Thünker, stellvertretende Vorsitzende des VPP, wurde als Mitglied in das Organisationsteam gewählt. Seit Gründung des PiA-Politik-Treffens engagiert sich aus dem VPP zudem Katharina Simons, die mit viel Wissen, Organisationstalent und Engagement für Kontinuität in der Arbeit sorgt.

Lesen Sie den gesamten Artikel in unserer Juli/August-Ausgabe.

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