Der Konfidenzintervall-Rechner

Web-Anwendung zur Berechnung und grafischen Darstellung von Konfidenzintervallen in der testpsychologischen Diagnostik

Zusammenfassung
Konfidenzintervalle ermöglichen eine messfehlerkritische Einordnung der Ergebnisse psychometrischer Testverfahren. Sie sind ein Qualitätsstandard in der psychologischen
Diagnostik. Wir stellen den webbasierten »Konfidenzintervall-Rechner« (Kurz: KI-Rechner) vor
(https://jonasschemmel.shinyapps.io/Konfidenzintervall-Rechner),dessen Ziel es ist, die Verwendung von Konfidenzintervallen zu erleichtern und damit zur Qualitätssicherung in der psychologischen Diagnostik beizutragen. Mit seiner Hilfe können Konfidenzintervalle für individuelle Testwerte der gängigen normierten Testverfahren ohne Aufwand berechnet und grafisch innerhalb der jeweiligen Normverteilung abgebildet werden, was eine rasche Ergebnisinterpretation auf einen Blick erlaubt.
Auch eine verbale Interpretation wird vorgeschlagen. Das Testergebnis mit Konfidenzintervall, der grafischen Darstellung sowie der verbalen Interpretation kann heruntergeladen und für eine anschauliche Ergebnisdarstellung verwendet werden, die auch für psychologische Laien leicht verständlich und intuitiv ist. Der KI-Rechner ist im Netz frei verfügbar und benötigt lediglich einen der
gängigen Internetbrowser und eine Internetverbindung.

Einleitung
Konfidenzintervalle sind ein wesentliches Gütekriterium der psychologischen Diagnostik und Qualitätsmerkmal psychologischer Gutachten. Um die Berechnung und Interpretation von Konfidenzintervallen in der angewandten psychologischen Diagnostik zu erleichtern, haben wir den Konfidenzintervall-Rechner (KI-Rechner) als frei im Internet zugängliche Anwendung entwickelt (https://jonasschemmel.shinyapps.io/Konfidenzintervall-Rechner/). In diesem Beitrag stellen wir den KI-Rechner vor und erklären, wie mit seiner Hilfe das für jede testpsychologische Untersuchung jeweils passende Konfidenzintervall berechnet, grafisch ausgegeben und kommuniziert werden kann.

Lesen Sie den gesamten Fachartikel in unserer Januar-Ausgabe.

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