Klimawandel – und was machen Sie freitags?

Zurzeit rückt die Bedrohung der Menschheit und unserer Umwelt durch den Klimawandel immer mehr in das öffentliche Bewusstsein. Gerade die jungen Leute finden hier ein gemeinsames Thema, für das sie sich in vielfältiger Weise engagieren. Dazu hat die Schülerbewegung »Fridays for Future« ganz erheblich beigetragen. Lange Zeit schien die Jugend politisch eher desinteressiert zu sein, das hat sich innerhalb kürzester Zeit geändert.

Immer mehr gesellschaftliche Gruppen und Einzelpersonen verstärken ihr Engagement, um den Klimawandel zu stoppen. Auch die Älteren lassen sich inzwischen (wieder) mitreißen, unterschiedlichste Initiativen haben sich gebildet, auch mit ähnlichem beruflichem Hintergrund.
Neben den »Psychologists for Future« gibt es auch »Health for Future« oder »Scientists for Future«.
Auch der BDP sieht sich hier in einer gesellschaftlichen Verantwortung. Umweltpolitik ist also längst mehrheitsfähig geworden. So wurde die langjährige Forderung nach einer Abschaltung der Atomkraftwerke von einer CDU-Regierung umgesetzt!

Das war nicht immer so. Als in den Siebziger- und Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts die damals jungen Leute auf die Straßen gingen, um z. B. gegen Atomkraft zu demonstrieren, wurden sie noch als staatsgefährdend und als potenzielle Terroristen betrachtet. Massive Polizeieinsätze und Überwachung schienen der richtige Umgang mit diesen Menschen zu sein.

Wir können also einen deutlichen Einstellungswandel in der Bevölkerung gegenüber Umweltfragen wahrnehmen. Dieser Wandel spielt sich nicht nur auf rationaler und kognitiver Ebene ab, sondern berührt auch starke Emotionen: Angst, Wut, Hoffnung, Hilflosigkeit, Liebe oder Dankbarkeit. Damit stellen sich für uns als individuelle Psychologinnen und Psychologen sowie als Verband verschiedene Fragen zu der Art eines möglichen Engagements für das Klima:

  • ƒSollen wir uns bei diesem Thema überhaupt engagieren?
  • Was könnten wir als Berufsgruppe beitragen?
  • Wie können wir das Handeln des BDP klimafreundlicher gestalten?
  • Wie können wir uns als einzelne Psychologinnen und Psychologen einbringen?

Lesen Sie den gesamten Artikel in unserer Februar-Ausgabe.

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