Alzheimer vorbeugen?

Die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) präsentiert in einer aktuellen Veröffentlichung Empfehlungen für ein gesundes Altern.

Die Alzheimer-Krankheit ist ganz klar eine Erkrankung des höheren Alters – und mit immer älter werdenden Menschen steigt in den westlichen Industrienationen auch ihre Häufigkeit. Bis heute gibt es trotz intensiver Forschung keine Therapie zur Heilung von Alzheimer. Kein Wunder also, dass sich viele Menschen fragen, ob und wie sie sich vor der Erkrankung und der damit verbundenen immer weiter fortschreitenden Demenz schützen können.

Prävention durch gesunde Lebensweise

Auch wenn es kein Patentrezept oder eine garantiert wirksame Alzheimer-Prävention gibt, wird aus der Forschung doch deutlich, dass es möglich ist, durch eine gesunde Lebensweise das Alzheimer-Risiko zu senken. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative stellt in ihrer Broschüre „Alzheimer vorbeugen: Gesund leben – gesund altern“ nun fünf Empfehlungen für ein gesundes Altern vor.

Fünf Säulen der Vorsorge

Demnach seien eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung nicht nur für das Herz, sondern auch für den Kopf gut. Um die eigene geistige Fitness zu erhalten, sollte man auch im Alter immer wieder versuchen, Neues zu lernen – egal, ob es sich dabei um das Spielen eines Musikinstruments, eine neue Sprache oder der Umgang mit Computern handelt. Ebenso wichtig seien zudem soziale Kontakte im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. Die fünfte Säule bildet eine regelmäßige medizinische Vorsorge, bei der unter anderem der Kreislauf und der Stoffwechsel kontrolliert werden sollten. Die Broschüre der AFI stellt die einzelnen Säulen der Prävention vor und gibt konkrete Tipps zur alltagstauglichen Umsetzung. Dabei wird auch erklärt, warum die vorgeschlagenen Aktivitäten das Gehirn wirkungsvoll schützen und einen vorbeugenden Effekt haben.

4. Oktober 2016
Quelle: Alzheimer Forschung Initiative e.V.
Symbolfoto: © Nottebrock / Alzheimer Forschung Initiative e.V.


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