BDP beim Tag der Rückengesundheit

Der 10. Tag der Rückengesundheit wurde in diesem Jahr in der DASA-Stahlhalle in Dortmund veranstaltet. Aus diesem Anlass kooperierten der Bundesverbandes der deuten Rückenschulen, das Forum Gesunder Rücken – besser leben, der BDP sowie die Aktion Gesunder Rücken und die DASA Arbeitsweltausstellung. Der BDP war durch seinen Referenten für Fachpolitik, Fredi Lang, vertreten. Er eröffnete mit einem Vortrag über den engen Zusammenhang zwischen Psyche und Rückenschmerzen die Vortragsreihe und informierte zunächst über Verlaufsformen, Häufigkeiten und Risikofaktoren. Danach wandte er sich den Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung einer Chronifizierung zu.

Hinweise auf eine solche drohende Chronifizierung sind nach Lang sowohl im somatischen als auch im psychischen und psychosozialen Bereich zu finden. Schonverhalten oder Durchhaltestrategien, Medikamentenmissbrauch, Depression und Ängste, erhöhte Reizbarkeit und eine besondere schmerzbezogene Aufmerksamkeit seien die vor allem die Psyche betreffenden Hinweise. Prävention sei auf verschiedenen Ebenen möglich und reiche von Information über Bewegung und Stressabbau bis zur Arbeitsplatzgestaltung und den Einsatz von Hilfsmitteln. Gute Erholung stelle sich nicht von selbst ein, sondern müsse organisiert werden. Belastungen in Beruf und Familie gelte es zu reflektieren und danach z. B. Ressourcen und Anforderungen in Balance zu bringen. Als Belastungen und Erkrankungsursachen am Arbeitsplatz benannte Fredi Lang Flexible Arbeitszeiten ohne Mitwirkung der Beschäftigten, prekäre Arbeitsverhältnisse, geringe Wertschätzung durch defizitäres Führungsverhalten, geringe Transparenz und Partizipation.

25. Mai 2011