Jahrestagung der DGKJP

Vom zweiten bis zum fünften März 2011 findet in Essen die 32. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP) statt. Mit rund 1.500 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist die Jahrestagung der DGKJP der größte Kongress auf diesem Gebiet. Dieses Mal widmet sie sich drei thematischen Schwerpunkten: der Psychopharmakologie, dem Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis sowie dem Verhältnis zwischen der Schule und der Kinder- und Jugendpsychiatrie.  Den Teilnehmern der Tagung wird ein umfangreiches Programm an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen angeboten. In einem Symposium zum Schwerpunktthema „Psychopharmakologie“ sollen unter anderem der Nutzen und die Risiken von Antidepressiva für Kinder- und Jugendliche erörtert werden. Darüber hinaus sind auch Veranstaltungen über die Entwicklung und Zulassung von Psychopharmaka sowie über psychopharmakologischen Studien vorgesehen.

Der zweite Schwerpunkt des Kongresses liegt auf dem Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die therapeutische Praxis. Zu diesem Themenbereich referiert u.a. Prof. Dr. Silvia Schneider, Expertin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Ruhr-Universität. Schneider stellt in ihrem Vortrag den aktuellen Stand der Psychotherapieforschung vor. Außerdem wird sie die Frage erörtern, wie es gelingen kann, neue Forschungsergebnissen zu einer breiten Anwendung in der Psychotherapie für Kinder und Jugendliche zu bringen.

Zum Thema „Schule und Kinder- und Jugendpsychiatrie“ sind ebenfalls mehrere neunzigminütige Symposien geplant. Darin werden z.B. Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schulen und der Kinder- und Jugendpsychiatrie vorgestellt und debattiert. Darüber hinaus können sich Tagungsteilnehmer über aktuelle Forschungsergebnisse zu Lese- und Rechtschreibstörungen bei Schulkindern informieren. 

Die Teilnahme an der Jahrestagung der DGKJP im Congress Center Essen steht auch Nichtmitgliedern offen. 

23. Februar 2011
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V.