Überleben in der Einsamkeit: "Die Wand" jetzt im Kino

Wie oft wünschen wir uns in unserem hektischen Alltag Momente der Ruhe, Zeit für uns selbst und Gelegenheit zur Reflektion im Alleinsein? In der Literaturverfilmung „Die Wand“ findet sich eine Frau ohne Vorwarnung abgeschnitten von der Zivilisation und allen Menschen wieder - und damit in einer Einsamkeit, die größer kaum sein könnte.

In einer Jagdhütte in den Bergen schreibt sie ihre Geschichte auf.
Mit einem befreundeten Ehepaar war die im Film namenlose Frau für einen Wochenendausflug nach Österreich gefahren. Als die Freunde von einem Besuch im Dorf nicht in die Hütte zurückkehren, macht sie sich auf die Suche. Mitten in der Natur stößt die Frau plötzlich auf eine unsichtbare Wand, eine unerklärliche und unüberwindbare Grenze, die sie vom Rest der Welt trennt – der zudem zu Leblosigkeit erstarrt scheint.
Mit einem Hund, einer Kuh und einer Katze als Gefährten stellt sich die Frau der Herausforderung des Überlebens „hinter der Wand“ und den eigenen Ängsten, die sie mitunter zu überwältigen drohen. Abgeschnitten vom Rest der Welt, inmitten einer unbeugsamen Natur wird die Frau vor die unausweichlichen Grundfragen des Lebens gestellt.
„Die Wand“ ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Marlen Haushofer (1920-1970), der bereits 1963 erschien. Der dritte und erfolgreichste Roman der österreichischen Schriftstellerin wurde in 19 Sprachen übersetzt und erhielt unter anderem den Arthur-Schnitzler-Literaturpreis.

Am 11. Oktober 2012 startet die Literaturverfilmung „Die Wand“ mit Martina Gedeck in der Hauptrolle in den deutschen Kinos.

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Webseite des Films

Quelle: STUDIOCANAL GmbH