Würzburger Psychologe preisgekrönt

Dr. Wilhelm Hofmann (33) vom Institut für Psychologie der Universität Würzburg ist einer von sechs jungen Wissenschaftlern, die den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. Die renommierte Auszeichnung ist mit 16.000 Euro dotiert.
Wilhelm Hofmann erforscht den Zusammenhang zwischen Einstellungen und Persönlichkeitseigenschaften. Zudem befasst er sich mit impulsiven und reflexiven Einflüssen auf selbstregulierendes Verhalten. Dabei geht es um Versuchssituationen, in denen Menschen sich entscheiden müssen: Zum Beispiel an einem Buffet zwischen einer Schokoladencreme und einem Apfel. Vernünftiger wäre der gesunde Apfel, verlockender jedoch die kalorienreiche Creme. Hofmann ergründet die psychologischen Prozesse, die bei solchen Konflikten ablaufen und das Verhalten steuern.
Der Würzburger Preisträger sei „einer der begabtesten und kreativsten Nachwuchswissenschaftler in der Psychologie in Deutschland“, so die DFG. „Seine Herausragenden empirischen Untersuchungen und Überblicksarbeiten haben den von ihm erforschten Bereichen wesentliche Impulse gegeben.“

10.3.2010