Hilfe bei Stress im Studium

Ein neuer Ratgeber des House of Competence (HoC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hilft Studierenden beim Umgang mit Stress.

Ein neuer Ratgeber des House of Competence (HoC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hilft Studierenden beim Umgang mit Stress.
Jeder fünfte Studierenden in Deutschland bricht sein Studium ab. Ein Grund dafür ist unter anderem das Gefühl, den Anforderungen nicht gerecht werden zu können. Insbesondere in den neuen Bachelor-Studiengängen klagen Studierende über die hohe Arbeitsbelastung. 
Wie können Studierende bei wachsenden Leistungsanforderungen angemessen mit dem Stress des Studiums umgehen? Antworten auf diese Frage sucht der kürzlich erschienene Ratgeber „Rückenwind. Was Studis gegen Stress tun können“ des House of Competence (HoC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). 
Das Buch stellt unter anderem erste Ergebnisse einer Tagebuchstudie vor, die den Zusammenhang von Arbeitsbelastung und Stresserleben bei Bachelor-Studierenden untersucht. Zudem befasst sich die Publikation mit dem „Aufschiebeverhalten“ im Studium sowie mit den Rahmenbedingungen für eine gesunde Hochschule. Sie stellt Erkenntnisse psychologischer, sportwissenschaftlicher, sozialempirischer und weiterer Disziplinen rund um das Thema Stress vor und ergänzt sie zum besseren Verständnis durch Interviews mit den Wissenschaftlern.
Neben den theoretischen Erläuterungen finden sich zahlreiche praktische Tipps: von Anregungen zum Zeitmanagement über Übungen zum bewussten Atmen, welche die Konzentrationsfähigkeit verbessern, bis zu Informationen über die Bedeutung von Bewegung für die psychische Gesundheit. 
Der Ratgeber, der in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) entstand, beruht auf Beiträgen der vom HoC seit 2008 ausgerichteten „Karlsruher Stresstage“, die in Symposien und Workshops Trainings- und Reflexionsmöglichkeiten dafür bieten, wie Stress bewältigt und die Leistungsfähigkeit erhalten werden kann. 

Download
Rückenwind - was Studis gegen Stress tun können (pdf)

 

Quelle: Karlsruher Institut für Technologie