DSM-V

Im Mai 2013 erscheint das DSM-V – die fünfte Auflage des von der American Psychiatric Association (APA) herausgegebenen Klassifikationssystems „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“. Kritiker des neuen Diagnosehandbuchs befürchten, dass es durch die „Aufweichung“ verschiedener Krankheitsbilder oder ihre Aufnahme in den Katalog zu einem Anstieg der Diagnosen kommen könnte – und dazu, dass gesunde Menschen plötzlich zu Patienten werden.

Liebe Leserinnen und Leser,

im Mai 2013 erscheint das DSM-V, die fünfte Auflage des von der American Psychiatric Association (APA) herausgegebenen Klassifikationssystems „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“. In der Neufassung dieses Standardwerks werden zum Teil neue psychische Störungsbilder definiert, andere fallen hingegen weg, bei wieder anderen, wie etwa Sucht oder Autismus, gelten in Zukunft veränderte Diagnosekriterien.
Schon vor dem Erscheinen gab es heftige Diskussionen um das DSM-V: Kritiker befürchten, dass die „Aufweichung“ verschiedener Krankheitsbilder oder ihre Aufnahme in den Katalog zu einem Anstieg der Diagnosen führen könnte, und dazu, dass gesunde Menschen plötzlich zu Patienten werden.
Prof. Dr. Hans-Ulrich Wittchen, Leiter des Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Technischen Universität Dresden, ist aktives Mitglied der Task Force für DSM-V. Im Interview geht er auf die Kritik ein und erläutert wichtige Änderungen im DSM-V sowie auch den Prozess der Überarbeitung.

Darüber hinaus finden Sie im Thema des Monats Mai interessante Literaturtipps zur Psychotherapie, zum DSM-V sowie auch zur Kritik an diesem. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Downloads, Links und Veranstaltungstipps zusammengestellt.

Auch die Print-Ausgabe „report psychologie“ richtet im Mai den Blick nach vorn: Im Rahmen der Rubrik Fokus beschäftigt sie sich mit der „Zukunft des Psychologiestudiums“.

Einen zukunftsorientierten Monat Mai wünschen

Alenka Tschischka
Chefredakteurin „report psychologie“

und

Susanne Koch
Online-Redaktion


P.S.: Wir freuen uns über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de

Foto © Lali Masriera / flickr.com

5 Fragen an...

Hans-Ulrich Wittchen

Wie gestaltete sich der Prozess der Überarbeitung des DSM? Was sind wichtige Neuerungen im DSM-V? Werden, wie einige Kritiker befürchten, neue Epidemien provoziert? Auf diese und weitere Fragen antwortet Prof. Dr. Hans-Ulrich Wittchen im Interview.

Prof. Dr. Hans-Ulrich Wittchen ist Leiter des Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Technischen Universität Dresden und aktives Mitglied der Task Force für DSM-V.

Lesen Sie hier das gesamte Interview

Literatur

DSM-5

The new edition of the Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5), used by clinicians and researchers to diagnose and classify mental disorders, is the product of more than ten years of effort by hundreds of international experts in all aspects of mental health. Their dedication and hard work have yielded an authoritative volume that defines and classifies mental disorders in order to improve diagnoses, treatment, and research.
The criteria are concise and explicit, intended to facilitate an objective assessment of symptom presentations in a variety of clinical settings.


American Psychiatric Association
DSM-5
Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition

2013
ISBN 978-0-89042-554-1

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Desk Reference to the Diagnostic Criteria from DSM-5


This book is a concise, affordable companion to the ultimate psychiatric reference, DSM-5. It includes the fully revised diagnostic classification, as well as all of the diagnostic criteria from DSM-5 in an easy-to-use paperback format. This handy reference provides quick access to the information essential to making a diagnosis. Designed to supplement DSM-5, this convenient guide will assist all mental health professionals as they integrate the DSM-5 diagnostic criteria into their diagnoses.

American Psychiatric Association
Desk Reference to the Diagnostic Criteria from DSM-5
2013
ISBN 978-0-89042-556-5

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The Pocket Guide to the DSM-5


Designed for interviewers at all levels of experience this book is the clinician’s companion for using DSM-5 in diagnostic interviews. Both experienced clinicians and those still in training will benefit from the thoughtful, yet practical, fashion in which DSM-5 revisions are reviewed and incorporated into the 30-minute diagnostic interview.


Abraham M. Nussbaum
The Pocket Guide to the DSM-5
Diagnostic Exam
2013, 281 Seiten
ISBN 978-1-58562-466-9

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The Conceptual Evolution of DSM-5


This book highlights recent advances in our understanding of cross-cutting factors relevant to psychiatric diagnosis and nosology. These include developmental age-related aspects of psychiatric diagnosis and symptom presentation; underlying neuro-circuitry and genetic similarities that may clarify diagnostic boundaries and inform a more etiologically-based taxonomy of disorder categories; and, gender- and culture-specific influences in the prevalence of and service use for psychiatric disorders. This text also considers the role of disability in the diagnosis of mental disorders and the potential utility of integrating a dimensional approach to psychiatric diagnosis. A powerful reference tool for anyone practicing or studying psychiatry, social work, psychology, or nursing.


Darrel A. Regier, William E. Narrow, Emily A. Kuhl, David J. Kupfer (Hrsg.)
The Conceptual Evolution of DSM-5
2011, 389 Seiten
ISBN 978-1-58562-388-4

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Psychiatrische Diagnostik


Vor jeder Therapie steht die Diagnose – aber ist die gegenwärtige Praxis der psychiatrischen Diagnostik geeignet, klinisches Handeln und wissenschaftliche Forschung anzuleiten? Der Versuch, psychische „Störungen“ theorie- und schulenunabhängig zu operationalisieren (DSM, ICD), hat zu keiner überzeugenden Ordnung geführt und eine Verarmung der klinischen Wahrnehmung und Praxis mit sich gebracht. Eine eindeutige Erfassung psychiatrischer Krankheitsbilder hinsichtlich Psychopathologie, Differentialdiagnose, Ätio-Pathogenese, Prognose und Therapie ist allerdings eine unverzichtbare Voraussetzung für rationale Interventionen. Was Diagnosen und die verschiedenen diagnostischen Systeme prinzipiell leisten und wo ihre Grenzen sind, wird durch die Kritik der diagnostischen Vernunft bestimmt. Diagnosen können Menschen stigmatisieren, aber auch entlastend und exkulpierend wirken, sie sind die Grundlage für Verstehens- und Erklärungsansätze und für daraus abgeleitete Interventionen. Nicht zuletzt verweisen Diagnosen auch in die Geschichte, denn jede Zeit findet und erfindet ihre Krankheiten ein Stück weit mit. Der Band leistet die notwendige kritische Bestimmung psychiatrischer Diagnostik für unsere Zeit.

Klaus Brücher, Martin Poltrum (Hrsg.)
Psychiatrische Diagnostik
Zur Kritik der diagnostischen Vernunft

2012, 333 Seiten
ISBN 978-3-938880-55-5

Inhaltsverzeichnis


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Normal


1980 hielt man einen Menschen für normal, wenn er ein Jahr lang um einen nahen Angehörigen trauerte. 1994 empfahl man Psychiatern mindestens zwei Monate Trauerzeit abzuwarten, bevor man Traurigkeit, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen und Apathie als behandlungsbedürftige Depression einstufte. Mit dem neuen Katalog psychischer Störungen „DSM 5“ wird ab Mai 2013 empfohlen, schon nach wenigen Wochen die Alarmglocken zu läuten. Vor einer Inflation der Diagnosen in der Psychiatrie warnt deshalb der Psychiater Allen Frances. Er zeigt auf, welche brisanten Konsequenzen die Veröffentlichung haben könnte: Alltägliche und zum Leben gehörende Sorgen und Seelenzustände werden als behandlungsbedürftige, geistige Krankheiten kategorisiert. Verständlich und kenntnisreich schildert Allen Frances, was diese Änderungen bedeuten, wie es zu der überhandnehmenden Pathologisierung allgemein-menschlicher Verhaltensweisen kommen konnte, welche Interessen dahinterstecken und welche Gegenmaßnahmen es gibt. Ein Buch über Geschichte, Gegenwart und Zukunft psychiatrischer Diagnosen sowie über die Grenzen der Psychiatrie.

Allen Frances
Normal
Gegen die Inflation psychiatrischer Diagnosen

2013, 430 Seiten
ISBN 978-3-8321-9700-1

Inhaltverzeichnis, Leseprobe und Bestellmöglichkeit

Abweichung und Normalität


Die Entwicklung der Psychiatrie im Deutschland des 20. Jahrhunderts war von Radikalität, Stagnation und Reformwillen gleichermaßen geprägt. Dieser Band präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse zur psychiatrischen Praxis und ihren Institutionen vom Kaiserreich bis zur Deutschen Einheit. Der Alltag von Psychiatriebetroffenen im Spiegel der Entwicklung der Anstalten und die Veränderung therapeutischer Ansätze werden dabei ebenso analysiert wie die Perspektive der Patienten, ihrer Angehörigen und der Öffentlichkeit auf die Psychiatrie.
Die fundierte Bestandsaufnahme bietet einen facettenreichen Blick auf die Brüche und Kontinuitäten der deutschen Geschichte psychiatrischen Handelns.

Leseprobe

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Christine Wolters, Christof Beyer, Brigitte Lohff (Hrsg.)
 Abweichung und Normalität
Psychiatrie in Deutschland vom Kaiserreich bis zur Deutschen Einheit
2012, 410 Seiten
ISBN 978-3-8376-2140-2

Irre! Wir behandeln die Falschen


Dieses Buch ist eine scharfzüngige Gesellschaftsanalyse und zugleich eine heitere Einführung in die Seelenkunde. Was ist Depression, Angststörung, Panik, Schizophrenie, Sucht, Demenz und all das, und was kann man dagegen tun?
Der Bestsellerautor Manfred Lütz, einer der bekanntesten Psychiater und zudem Kabarettist, verspricht: Alle Diagnosen, alle Therapien und das noch unterhaltsam: Irre!

Manfred Lütz
Irre! Wir behandeln die Falschen
Unser Problem sind die Normalen – Eine heitere Seelenkunde

2009, 208 Seiten
ISBN 978-3-442-15679-5

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Ab auf die Couch!


In einer immer komplexer werdenden Gesellschaft mit hohem Leistungsdruck nehmen psychische Probleme zwangsläufig zu. Die drei Behandlungsmethoden, die in Deutschland von den Krankenkassen anerkannt werden – Tiefenpsychologische Psychotherapie, Psychoanalyse und Verhaltenstherapie – reagieren darauf, indem sie jeder psychischen Störung Krankheitswert zuweisen. Arbeitssucht, Internetsucht, Burnout, Depression und so weiter – jedes Problem erscheint therapiewürdig. Gleichzeitig steigt die Einnahme etwa von Antidepressiva beinahe um das Fünffache: Ein Volk wird für psychisch pathologisiert und psychopharmakologisch angefüttert.
Michael Mary wirft einen kritischen Blick auf die Entwicklung der Psychotherapie. Denn seit sie unter staatliche Aufsicht gestellt ist, geht es mit ihr bergab. Um Menschen mit normalen Problemen oder durch Krisen begleiten zu können, müssen sie für psychisch krank erklärt und in ein fragwürdiges Diagnose- und Behandlungssystem gezwängt werden. Dabei wird so getan, als könnte Psychotherapie wissenschaftlich sein, als wären Gutachten und Diagnosen objektiv und als könnte Effizienz garantiert werden.
Der Autor zeigt, dass die meisten psychischen Probleme keinen Krankheitswert haben, sondern in Wahrheit schon den Keim zu ihrer Lösung in sich bergen. Daher kann nur ein Therapeut, der sich nicht an Vorgaben und Ziffern orientiert, sondern der sich auf sein Gegenüber einlässt, nicht in Form einer Behandlung, sondern nur in Form einer Begleitung gemeinsam mit dem Klienten einen Weg aus einer Krise finden.


Michael Mary
Ab auf die Couch!
Wie Psychotherapeuten immer neue Krankheiten erfinden und immer weniger Hilfe leisten

2013, 272 Seiten
ISBN 978-3-89667-496-8

Inhaltverzeichnis und Leseprobe

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Das Erstinterview


Erstinterview und Folgegespräche stehen am Beginn jeder Psychotherapie, gehören also zum Alltagsgeschäft von Psychotherapeuten. Trotzdem ist die Literatur zu diesem Thema nicht besonders ausführlich. Angehende Psychotherapeuten lernen zwar in ihrer Ausbildung, wie Erstinterviews geführt werden sollten. In Erstinterview-Seminaren lässt sich aber immer wieder beobachten, wie lückenhaft die Kandidaten oft über die Lebensgeschichte ihrer Patienten informiert sind. Das vorliegende Buch hilft dabei, solche Lücken zu schließen, indem es eine strukturierte Anleitung zur psychodynamischen Anamneseerhebung, Diagnostik, Indikationsstellung und Therapieplanung gibt.
Als Anhang zum Buch werden über das Internet herunterladbare Arbeitshilfen angeboten.


Udo Boessmann, Arno Remmers
Das Erstinterview
Praxis der psychodynamischen Anamneseerhebung, Diagnostik, Indikationsstellung und Therapieplanung
2011, 136 Seiten
ISBN 978-3-942761-03-1

Inhaltsverzeichnis

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Neue Wege in der Psychotherapie


Der vorliegende Band enthält ausgewählte Beiträge des von der Arbeitsgemeinschaft Ausbildungsinstitute und VPP für eine wissenschaftlich begründete Psychotherapeutenausbildung (AVP) im Frühjahr 2010 veranstalteten Symposiums mit dem Titel „Psychotherapie: Ein- und Ausblicke".
Die AVP setzt sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung einer Psychotherapie ein, die den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet und berücksichtigt und ihn nicht auf eine zu behandelnde Störung reduziert.

Arbeitsgemeinschaft Ausbildungsinstitute und VPP für eine wissenschaftlich begründete Psychotherapeutenausbildung (AVP) (Hrsg.)
Neue Wege in der Psychotherapie
Beiträge zu Verfahrensvielfalt und Beziehungsorientierung
2011, 128 Seiten
ISBN 978-3-942761-00-0

Inhaltverzeichnis

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Downloads

Highlights of Changes from DSM-IV-TR to DSM-5


Diese von der American Psychiatric Association (APA) herausgegebene Übersicht fasst die Veränderungen des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders von der Auflage DSM-IV-TR zum DSM-5 zusammen.

Download der Übersicht

The concept of mental disorder and the DSM-V


Der bereits 2009 in der Zeitschrift „Dialogues in Philosophy, Mental and Neuro Sciences“ erschienen Artikel “The concept of mental disorder and the DSM-V” diskutiert im Zusammenhang mit der Entwicklung des DSM-V das Konzept der psychischen Störung in der Forschung.

Download des Artikels

Links

DSM-5: The Future of Psychiatric Diagnosis


Auf diesen Seiten der American Psychiatric Association (APA) finden sich aktuelle Informationen rund um die Entwicklung der fünften Auflage des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5): unter anderem zu den Arbeitsgruppen, zu beteiligten Wissenschaftlern und zum wissenschaftlichen Hintergrund.

Zur Website

Ist das noch normal?


Das 49. Zeit Forum Wissenschaft beschäftigte sich im März 2013 mit den schwierigen Fragen: Ist das noch normal? Wer definiert psychische Erkrankungen? Es diskutierten Professor Dr. Isabella Heuser, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité Berlin, Professor Dr. Karl Lauterbach, Gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Michael Mary, Autor des Buches „Ab auf die Couch! Wie Psychotherapeuten immer neue Krankheiten erfinden und immer weniger Hilfe leisten“, und Prof. Dr. Hans-Ulrich Wittchen, Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der TU-Dresden und Mitglied der Task Forces für DSM-V.

Informationen zum Zeit Forum Wissenschaft und Download des Beitrags

Psychische Störungen als Volkskrankheiten


Im November 2012 beschäftigte sich report-psychologie.de im Rahmen des Themas des Monats mit „Psychischen Störungen als Volkskrankheiten“. Prof. Dr. Frank Jacobi von der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) erklärte im Interview, aus welchen Gründen psychische Störungen nicht nur in engem Zusammenhang mit den großen Volkskrankheiten stehen, sondern auch selbst als solche anzusehen sind, und weshalb sie zu den teuersten Erkrankungen überhaupt zählen. Zudem ging er auf die aktuelle Versorgungslage in Deutschland ein.

Zum Thema des Monats „Psychische Störungen als Volkskrankheiten“

Veranstaltungen

31. Mai bis 2. Juni 2013

2. Psychotherapie-Tage Berlin


Zum zweiten Mal veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft für Wissenschaftliche Psychotherapie Berlin vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 die Psychotherapie-Tage Berlin. Ziel ist es, aktuelle Psychotherapieverfahren auf qualitativ hohem Niveau kompakt darzubieten. Dabei ist die Unterstützung in der therapeutischen Arbeit wie auch die Verbesserung der therapeutischen Angebote für die Klienten besonderes Anliegen. 2013 werden auch Verfahren wie zum Beispiel die Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT) von Anthony Bateman und Peter Fonagy, die Übertragungsfokussierte Therapie (TFP) von Otto Kernberg oder die Gesprächspsychotherapie von Carl Rogers angeboten. Zudem werden in den Workshops neue evidenzbasierte Psychotherapie-Verfahren vorgestellt, wie zum Beispiel die Metakognitive Therapie von Adrian Wells oder die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) von Steven Hayes.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung

14. bis 16. Juni 2013

Fachkongress Achtsamkeit und Mitgefühl in Psychotherapie und Gesundheitsvorsorge, Freiburg i. Br.


Wie aktuelle Forschungen nahelegen, ist eine wohlwollende und mitfühlende Grundhaltung von besonderer Bedeutung für die heilsame Wirkung der Achtsamkeit. Einige der weltweit bedeutendsten Vertreter der achtsamkeits- und mitgefühlsbasierten Psychotherapie und Forschung werden uns Methoden, Erfahrungen und Ergebnisse ihrer Arbeit aus heutiger Sicht vorstellen. Damit bietet der Kongress die außergewöhnliche Gelegenheit, sich aus erster Hand über die aktuellen Anwendungsfelder und deren praktische Relevanz zu informieren und in die Praxis der Achtsamkeit und des Mitgefühls eingeführt zu werden.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung

26. bis 31. August 2013

1. Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie, Berlin


Zum ersten Mal veranstaltet die Deutsche Psychologen Akademie (DPA) im Haus der Psychologie in Berlin für Psychologen, Psychotherapeuten und Ärzte unter dem Motto „Kompetenz erweitern – Kontakte schließen – Kultur erleben“ eine Woche mit einer reichen Palette an Fortbildungsangeboten zum Thema Psychotherapie. Als Forum für Psychotherapeutische Weiterbildung dienend, bietet die Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie der DPA anregende Veranstaltungen, Begegnungen mit Kollegen unterschiedlicher methodischer Orientierungen und die Möglichkeit eines kulturellen Erlebens der inspirierenden Großstadt Berlin. Viele der Veranstaltungen sind auch für Studierende geeignet.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung

30. Oktober bis 3. November 2013

20. Psychotherapietage NRW, Bad Salzuflen


Die 20. Psychotherapietage NRW widmen sich vom 30. Oktober bis zum 3. November 2013 in Bad Salzuflen dem Thema „Die Zukunft der Psychotherapie". Das detaillierte Programm sowie nähere Informationen werden noch bekannt gegeben.

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