Familienmediation

Unter familiären und Sorgerechtsstreitigkeiten leiden alle Beteiligten, und besonders oft gerade diejenigen, die geschützt werden sollen: die Kinder. Familienmediation bietet eine Chance, Lösungen zu finden und Vereinbarungen zu treffen, die alle Konfliktparteien als gerecht empfinden können.

Liebe Leserinnen und Leser,

unter familiären und Sorgerechtsstreitigkeiten leiden alle Beteiligten – und besonders oft leider gerade diejenigen, die geschützt werden sollen: die Kinder. Fast die Hälfte der Paare, die eine Scheidung einreichen, hat Kinder unter 18 Jahren. Insgesamt sind somit jährlich rund 150.000 Minderjährige von der Trennung ihrer Eltern betroffen.
Immer öfter verweisen Familiengerichte zerstrittene Paare an Beratungsstellen und Jugendämter – mit dem Ziel, Trennungen einigermaßen gütlich zu vollziehen und den Kindern nicht noch zusätzliches Leid aufzubürden. Kompetente Familienberatung und Familienmediation können dazu beitragen, getrennte Paare vor einem Rosenkrieg zu bewahren und Lösungen zu finden, die alle Konfliktparteien als gerecht empfinden.
Dr. Andreas Böhmelt ist Psychologischer Psychotherapeut und Gerichtsgutachter mit dem Schwerpunkt Familiengericht. Im Interview erläutert er unter anderem, wie klassische Familienmediation funktioniert und welche Besonderheiten die vermittelnde Arbeit im Rahmen der Gutachtertätigkeit aufweist.

Darüber hinaus finden Sie im Thema des Monats März interessante Literaturtipps zu Mediation und Konfliktmanagement sowie zu den Themen Trennung und Scheidung. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Downloads, Links und Veranstaltungstipps zusammengestellt.

Auch die Print-Ausgabe von „report psychologie“ beschäftigt sich im März mit dem Thema Mediation: Im Fokus „Gerechtigkeit“ wird neben psychologischen Konzepten der Mediation zudem das Thema soziale Inklusion sowie auch die Gratifikationskrise aufgegriffen.

Einen März ganz ohne Zank und Streit wünschen

Alenka Tschischka
Chefredakteurin „report psychologie“

und

Susanne Koch
Online-Redaktion


P.S.: Wir freuen uns über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de

Foto © Nina Matthews / flickr.com unter CC BY 2.0

5 Fragen an...

Andreas Böhmelt

Was versteht man unter Familienmediation? Wer führt sie durch und was sind ihre Ziele? Welche Besonderheiten treten auf, wenn Mediation im Rahmen einer Begutachtung stattfindet? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Andreas Böhmelt im Interview.

Dr. Andreas Böhmelt ist Psychologischer Psychotherapeut und Gerichtsgutachter mit dem Schwerpunkt Familiengericht. Er engagiert sich zudem in den Arbeitskreisen „Kind in Trennung und Scheidung“ und „Kind im Mittelpunkt“.

Lesen Sie hier das gesamte Interview

Literatur

Mediation – Vom Konflikt zur Lösung

Streit, Auseinandersetzungen und verfahrene Situationen gibt es überall. Sie kosten Energie, Nerven und Geld und machen den Beteiligten das Leben schwer.
Mediation hat sich als außergerichtliches Konfliktlöseverfahren in den vergangenen Jahren in der Landschaft der psychosozialen und juristischen Hilfsangebote etabliert. Sie hilft Menschen, selbstbestimmt und eigenverantwortlich Regelungen und Lösungen für ihren Konflikt zu finden. Die Autoren führen in diesem Fallbuch in ganz verschiedene Konfliktfelder ein und zeigen, wie Streitfälle aus den Bereichen Wirtschaft, Arbeitswelt, Schule und Familie mit Hilfe der Mediation produktiv gelöst werden können.
Im Mittelpunkt stehen vier Mediationssitzungen: der erste Konflikt betrifft zwei Geschäftspartner, die die Produktion ihres Unternehmens modernisieren und erweitern wollen, im zweiten geht es um sexuelle Belästigung im institutionellen Rahmen einer Hochschule; in einem dritten Streitfall treffen Adoptiveltern und die leibliche Mutter eines adoptierten Kindes aufeinander, der vierte Fall schließlich führt uns in einen schulischen Konflikt zwischen einer Lehrerin und einer Mutter. Jede dieser Mediationssitzungen wird wörtlich wiedergegeben und Schritt für Schritt von den Mediatoren kommentiert. Der Leser kann ihnen quasi über die Schulter schauen und erfährt unmittelbar, wie sie ihre Interventionen begründen und ihre Auswirkungen reflektieren. Eingebettet werden diese Fallbeschreibungen in grundlegende Kapitel zum Modell und Vorgehen der Mediation und zur Sprache in der Mediation.

John M. Haynes, Axel Mecke, Reiner Bastine, Larry S. Fong
Mediation – Vom Konflikt zur Lösung
2012, 334 Seiten
ISBN 978-3-608-94733-5

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Mediation

Wie kann man verhindern, dass Konflikte eskalieren? Oft bietet sich die Mediation als professionelles Verfahren der Konfliktklärung und Vermittlung an. Dieses Buch führt in Konzepte und Theorien der Mediation ein und gewährt Einblick in die Arbeitsweise eines Mediators. An Fallbeispielen aus der psychosozialen Beratung, Nachbarschaftskonflikten, Teams in Firmen und Organisationen werden die einzelnen Phasen und Werkzeuge der Mediation erläutert.

Anja Köstler
Mediation
2010, 100 Seiten
ISBN 978-3-8252-3369-3

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Leseprobe

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Familien-Coaching

Das soziale Leben in unserer schnelllebigen Welt verändert sich rasant und damit auch das soziale Miteinander. Betroffen sind besonders Familien, weil sie sich neuen Anforderungen und Herausforderungen stellen müssen. Das traditionelle Verständnis von Familie unterliegt einem Wandel, der die Familienmitglieder in ihrem Denken und Handeln verunsichert. Gefragt sind professionelle Berater, die Familien beraten und begleiten.
In dieser Schrift wird ein Curriculum für die Ausbildung beziehungsweise Schulung von Beratern vorgestellt. Es werden die gegenwärtig relevanten pädagogischen, psychologischen und gesellschaftlich-soziologischen Themen angesprochen und für die Bearbeitung geeignete Methoden vorgestellt. Das abschließende curriculare Modulprogramm dient als Anregung für eine Ausbildungskonzeption.

Waldemar Pallasch, Miroslawa Britzkow, Andrea Meier-Behling, Ralf Paulsen
Familien-Coaching
Eine Kurskonzeption
2013, 200 Seiten
ISBN 978-3-7799-2144-8

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Familien-Mediation und Kinder

Wie ein roter Faden zieht sich ein Praxisfall durch das Buch, auf dessen Grundlage die methodischen Bausteine und Techniken ausführlich dargestellt werden. Praktische Fragestellungen wie Setting, Honorierung, Ausbildungsangebote, Einstellung und Qualifikation von Mediatoren, die Einbeziehung juristischer und anderer Fachleute werden ebenso angesprochen wie das für die Familien-Mediation notwendige Netzwerk und die Supervision der Mediation.
Die 3. Auflage wurde durch einen Beitrag über die Besonderheiten der Mediation mit Jugendlichen ergänzt. Neue Entwicklungen und Praxiserfahrungen in der Mediation sowie Rechtsänderungen (Unterhaltsrecht, Rechtsdienstleistungsgesetz) sind eingearbeitet beziehungsweise berücksichtigt (FGG-Reform, Reform des Versorgungsausgleichs, des Güterrechts und Mediatorengesetz).


Heiner Krabbe, Hannelore Diez, C. Sabine Thomsen
Familien-Mediation und Kinder
Grundlagen – Methodik – Techniken
2009, 234 Seiten
ISBN 978-3-89817-710-8

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe


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Mediation

Mediation ist ein Verfahren, das für Juristen und Psychotherapeuten immer wichtiger wird und mittlerweile in vielen weiteren Arbeitsbereichen Anwendung findet. Das Besondere am Überblickswerk von Montada und Kals: Sie klammern die Themen Emotion und Gerechtigkeit nicht aus, sondern begreifen sie als wesentlichen Aspekt von Mediation. Unternehmensberater, Personalentwickler, Erwachsenenbildner, Seminarleiter und Trainer werden das Buch mit Gewinn lesen.

Leo Montada, Elisabeth Kals
Mediation
Ein Lehrbuch auf psychologischer Grundlage
2007, 352 Seiten
ISBN 978-3-621-27589-7

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Mediation: Das ABC

Mediation ist die Kunst, Konflikte in einer konstruktiven Art und Weise zu vermitteln. Nina L. Dulabaum präsentiert die Grundlagen der Mediation übersichtlich in ABC-Form – leicht verständlich und zum sofortigen Transfer in den Alltag geeignet. „A“ steht für Allparteilichkeit, Akzeptanz, Anerkennung und Affirmation, „B“ für die Bewahrung der zwischenmenschlichen Beziehungen, „C“ für die Courage zum Probieren und zum Üben, „D“ für Deeskalation und Dialog und schließlich „Z“ für Zuhören, Zusammenarbeit und Zukunftsorientierung.
Viele neue Fallbeispiele erleichtern die Umsetzung. Arbeitsblätter und Übungen locken zum eigenen Erproben und regen zum Nachdenken an.

Nina L. Dulabaum
Mediation: Das ABC
Die Kunst, in Konflikten erfolgreich zu vermitteln
2009, 234 Seiten
ISBN 978-3-407-36478-4

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Trainingshandbuch Konfliktmanagement

Professionelles Handeln in Konflikten in Schule und sozialer Arbeit meint, selbstbestimmend und reflexiv zu agieren. Die Kunst bleibt das Erkennen und Vermitteln der wahren Konfliktinteressen sowie das Hervorheben der Beziehungsebene im Bemühen um die gemeinsame Konfliktlösung. Dazu wird ein umfangreiches Konflikt-Know-how praxisnah erläutert. In einem Konfliktstufenmodell werden 25 verschiedene Interventionstechniken vorgestellt. Gleichsam werden Klärungsangebote (lösungsorientiert bis konfrontativ) nach eskalierten Konflikten beschrieben. Priorität wird auch auf die Entwicklung von Konflikt- und Gewaltpräventionskompetenzen gelegt. Deren Entwicklung wird in einem gesamtheitlichen Konzept mit entsprechenden Übungen und Spielen beschrieben.


Stefan Werner
Trainingshandbuch Konfliktmanagement
Konflikte in Schule und sozialer Arbeit angemessen lösen
2013, 264 Seiten
ISBN 978-3-7799-2145-5

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Konflikte wirksam lösen

Wie entstehen Konflikte, wie werden sie aufrechterhalten? Wie beurteilt und entschlüsselt man die Familien oder Organisationsdynamik? Wie gelingt die Suche nach eigenen Familien-Ressourcen? Was zeichnet erfolgreiche Lösungen aus?
Dieses Buch vermittelt auf praxisorientierte Weise grundlegendes systemisches Wissen zu Beziehungsfallen, Wechselwirkungen von beruflichem und familiärem Burn-out und den Risiken einer psychischen Traumatisierung. Es bietet Vorgehensweisen und Instrumentarien zur nachhaltigen, ressourcenorientierten Konfliktlösung.
Fallgeschichten sowie konkrete Beispiele für praktikable Lösungsprozesse zeichnen dieses Praxishandbuch zur Arbeit mit Familien und Organisationen aus.

Raimund Schwendner
Konflikte wirksam lösen
Systemisches Arbeiten mit Familien und Organisationen. Ein Praxishandbuch
2012, 221 Seiten
ISBN 978-3-608-89133-1

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe


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Trennung und Scheidung

Familiengerichte verweisen zerstrittene Paare immer öfter an Familienberatungsstellen und Jugendämter, um Trennungen einigermaßen gütlich zu vollziehen und Kindern nicht noch zusätzliches Leid aufzubürden. Kompetente Familienberatung kann in Scheidungssituationen maßgeblich dazu beitragen, getrennte Paare vor dem Rosenkrieg zu bewahren und Kinder zu schützen.
Wer als Berater oder als Therapeut mit Trennungspaaren und -familien arbeitet, findet in diesem Buch fundiertes Basiswissen, kombiniert mit Fallbeispielen und praktischen Interventionen sowie auch konkreten therapeutischen Handlungsstrategien für das Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppensetting für alle Phasen des Trennungsgeschehens.

Gisela Hötker-Ponath
Trennung und Scheidung
Prozessbegleitende Interventionen in Beratung und Therapie
2009, 304 Seiten
ISBN 978-3-608-89086-0

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Trennung und Scheidung einvernehmlich gestalten

Im Falle von Trennung und Scheidung stellen sich für alle Beteiligten unzählige Abwicklungsprobleme: Die Verteilung von Hausrat, vorhandenem Vermögen und/oder Immobilien bzw. Versicherungen muss ebenso sorgfältig geklärt werden wie Unterhalts- oder Sorge- und Umgangsrechte. Als Rechtsanwalt oder Berater müssen Sie alle Facetten der Trennungsproblematik kennen und Lösungen bereithalten.
Dieses Standardwerk für Profis und Betroffene gibt Ihnen auch in der 4. Auflage zuverlässig Antworten auf alle Fragen, die bei Trennung und Scheidung von Bedeutung sind. Nach sinnvollen Themengebieten geordnet, erläutert der praxiserfahrene Autor die aktuelle Rechtslage. Das Prinzip der humanen – das heißt einvernehmlichen und gütlichen – Trennung und Scheidung steht in diesem Werk im Focus der Darstellung. Zu allen Facetten der Trennungsproblematik werden rechtssichere und gangbare Wege für verständigungswillige Partner aufgezeigt. Hier werden die erforderlichen Mustertexte, zum Beispiel für Anträge und Vereinbarungen, zur Verfügung gestellt. Praxisbeispiele, Berechnungen und Handlungstipps veranschaulichen die Darstellung zusätzlich.

Harro Graf von Luxburg
Trennung und Scheidung einvernehmlich gestalten
Rechtslage und Vereinbarungen
2010, 442 Seiten
ISBN 978-3-89817-844-0

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Scheidungskindern helfen

Über ein Drittel aller Ehen wird nach einigen Jahren wieder geschieden – betroffen davon sind auch die Kinder, in Deutschland und Österreich mittlerweile zirka 170.000 Minderjährige pro Jahr. Viele Väter haben zwei Jahre nach der Trennung überhaupt keinen Kontakt mehr mit ihren Kindern. Die Reaktionen der Kinder bleiben nicht aus. Dieses Buch möchte sowohl Eltern als auch alle, die beruflich mit Kindern zu tun haben, dabei unterstützen, das Thema Scheidung und Trennung mit den betroffenen Kindern zu thematisieren und aufzuarbeiten.
Aufbauend auf die Trauerstufen nach Elisabeth Kübler-Ross werden die Themen Individualität und Selbstwert, Verlust und Veränderung, Ängste und Sorgen, Wut und Aggression sowie Familie, Stieffamilie und Patchworkfamilie behandelt. Jedem Kapitel geht ein kurzer fachlicher Beitrag voran, dazu passend werden über 140 Geschichten, Märchen, Rituale, Rollenspiele, Fantasiereisen, Gesprächsrunden, Meditationen, Übungen zu kreativem Gestalten und assoziativem Schreiben sowie musikalisch-rhythmische und körperbetonte Übungen vorgestellt, die mit Kindern von 4 bis 10 Jahren spielerisch umgesetzt werden können.


Susanne Strobach
Scheidungskindern helfen
Übungen und Materialien
2011, 144 Seiten
ISBN 978-3-7799-2037-3

Inhaltsverzeichnis

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Downloads

E-Book: Chancen und Risiken des „lösungsorientierten“ Vorgehens in Familiensachen

Kennzeichnend für „lösungsorientierte“ Ansätze im Familienrecht ist, dass einvernehmliche Lösungen in Kooperation mit den Parteien des Rechtsstreits angestrebt werden. Die Diskussion bezieht sich dabei in erster Linie auf Fragestellungen, die die Situation von Kindern nach Trennung oder Scheidung ihrer Eltern betreffen (Sorgerecht, Lebensmittelpunkt, Umgang). Psychologen sehen sich in besonderem Maße als qualifiziert, Eltern bei der Entwicklung einvernehmlicher Regelungen für die Kinder nach Trennung und Scheidung zu unterstützen.

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E-Book: Umgang

Nach wie vor verliert die Frage nach dem Umgang mit dem Umgang nicht an Aktualität. Immer wieder entbrennen heftige juristische Streitigkeiten zwischen den Beteiligten – wer darf wen wann wie lange sehen oder gerade nicht sehen? 2008 sind beispielsweise ca. 40.000 Umgangsverfahren bei den Familiengerichten anhängig gewesen, deren Hintergrund fast immer hochstrittige Familienangelegenheiten sind, die das Wohlergehen der Kinder erheblich beeinträchtigen können.
Beim Umgang und seiner Ausgestaltung handelt es sich nicht um ein rein aus juristischer Sicht zu betrachtendes und zu lösendes „Problem“. Das Fachwissen mehrerer Disziplinen ist erforderlich, um die Frage des Umgangs und seiner Maßstäbe klären zu können. Das vorliegende Themenheft bereichert mit interdisziplinären Beiträgen die Diskussion.

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E-Book: FamFG und Fragen der Begutachtung

Ausgangspunkt für das Themenheft war das Inkrafttreten des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG). Das Heft enthält neben einer Einführung in das FamFG unter anderem Beiträge zu den Themen: Sachverständigentätigkeit in Kindschaftssachen, Diagnostik und einvernehmenorientiertes Vorgehen im familiengerichtlichen Verfahren, Abbruchkriterien in der Mediation von Familienkonflikten sowie Kindesanhörung.

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Mediation bei Familienkonflikten

Der Artikel von Professor Dr. Reiner Bastine beschäftigt sich unter anderem mit den Anfängen der Mediation, den Gründen für den hohen Bedarf an Familienmediation, ihren Inhalten und ihrer Wirksamkeit.

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Praxisführer Familienmediation

Der Praxisführer Familienmediation der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familienmediation (BAFM) gibt unter anderem Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Mediation sowie zu ihren Inhalten und ihrem Ablauf.

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Links

Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familienmediation (BAFM)

Auf den Seiten der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familienmediation (BAFM) finden sich neben allgemeinen Informationen zur Mediation auch Literatur- und Veranstaltungstipps sowie Hinweise zur Mediatorensuche und zur Ausbildung.

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Mediation im Glossar des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)

Im Glossar des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) findet sich eine sehr treffende und ausführliche Definition des Mediationsbegriffs.

Zur Definition

Linkliste zur Mediation des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)

Auf dieser Seite hat das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) interessante Links zum Thema Mediation zusammengestellt: unter anderem zu Informationsportalen, Organisationen und Fachgesellschaften, zu Lehrstühlen und Forschungseinrichtungen sowie zu relevanten Studiengängen.

Zur Website


Veranstaltungen

19. April 2013

Curriculum „Mediation“, Berlin

Die Deutsche Psychologen Akademie bietet ab 2013 ein Curriculum zur Qualifizierung zum Mediator an, das speziell an den durch ein Psychologiestudium erworbenen Vorkenntnissen anknüpft. Es vermittelt praxisorientiert fundierte Kenntnisse und Kernkompetenzen für eine eigenständige Tätigkeit als Mediator. Das Curriculum Mediation umfasst sämtliche, für die Weiterbildung zum Mediator relevanten Themengebiete und entspricht damit auch den Standards der Bundesverbände der Mediation. Es ist eine berufsbegleitende und berufsintegrierende Weiterbildung.
Teilnehmer dieser Weiterbildung können unter anderem in folgenden Bereichen tätig werden: Familienmediation in Trennungs- und Scheidungssituationen, zwischen Generationen, in Familienkonflikten oder bei Erbstreitigkeiten, Mediation bei Nachbarschaftskonflikten, in Schulen und im Kontext von Strafverfahren, Mediation bei Arbeitskonflikten und Auseinandersetzungen in Verwaltung, Wirtschaft und Politik, Mediation in Umweltfragen und bei Konflikten im öffentlichen Raum sowie bei interkulturellen und internationalen Konflikten.
Das Angebot richtet sich an Psychologen, (Kinder- und Jugend-)Psychotherapeuten, Sozial- und Rechtswissenschaftler sowie andere akademische Berufe mit fachlichem Bezug.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung