Psychotherapie in Deutschland

Wie viele Menschen sind von psychischen Störungen betroffen und brauchen Behandlung? Welche Versorgungskonzepte wären in Zukunft denkbar? Und wie steht es um den therapeutischen Nachwuchs?

Liebe Leserinnen und Leser,

psychische Erkrankungen sind in der Bevölkerung weit verbreitet: Aktuellen Ergebnissen zufolge liegt die 12-Monats-Prävalenz psychischer Störungen in Deutschland bei rund 28 Prozent. Eine schon fast beängstigende Zahl, wenn man bedenkt, mit welch vielfältigen Beeinträchtigungen für die Betroffenen diese Erkrankungen einhergehen, und dass auch gesamtgesellschaftlich mit einer hohen Krankheitslast zu rechnen ist. Nicht umsonst werden psychische Störungen mittlerweile zu den großen Volkskrankheiten gezählt. Umso wichtiger ist eine schnelle und qualitativ hochwertige Behandlung. Doch welche Möglichkeiten haben Betroffene, sich Hilfe zu suchen? Welche Verfahren werden eingesetzt und wer bietet sie an? Und wie gut ist Deutschland in der Psychotherapie aufgestellt? Auf diese und weitere Fragen antwortet Prof. Dr. Frank Jacobi, Psychologischer Psychotherapeut und Professor für Klinische Psychologie an der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB), im Interview.

Darüber hinaus finden Sie im Thema des Monats Januar interessante Literaturtipps rund um die Psychotherapie. Außerdem haben wir für Sie wieder passende Downloads, Links und Veranstaltungstipps zusammengestellt.

Auch in der Print-Ausgabe „report psychologie“ geht es im Januar um Psychotherapie: Im Fokus stehen die Reform des Psychotherapeutengesetzes und die entsprechenden Beschlüsse des Deutschen Psychotherapeutentages.

Einen guten Start in ein glückliches und gesundes Jahr 2015 wünschen

Alenka Tschischka

Chefredakteurin „report psychologie“

und

Susanne Koch
Online-Redaktion

 

P.S.: Gefällt Ihnen unser Thema des Monats oder haben Sie weitere Anregungen und Wünsche? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de


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5 Fragen an...

Frank Jacobi

Wie viele Menschen sind von psychischen Störungen betroffen und brauchen Behandlung? Wie gut ist Deutschland aufgestellt in der Psychotherapie? Welche Verfahren werden wie oft eingesetzt? Welche Versorgungskonzepte wären in Zukunft denkbar? Und wie steht es um den therapeutischen Nachwuchs? Auf diese und weitere Fragen antwortet Prof. Dr. Frank Jacobi im Interview.

Prof. Dr. Frank Jacobi ist Psychologischer Psychotherapeut und Professor für Klinische Psychologie an der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB). Er ist einer der Studienleiter der bundesweiten „Zusatzuntersuchung psychische Gesundheit“ zur „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS). Schwerpunkt seiner Forschung und Lehre sind neben der Psychotherapie die Häufigkeit und Krankheitslast sowie die Versorgung psychischer Störungen in der Allgemeinbevölkerung.

Lesen Sie hier das gesamte Interview

Literatur

Die Zukunft der Psychotherapie


Therapieforscher sind sich einig, dass sich innerhalb einer Therapieschule niemals alle Patienten gleichermaßen erfolgreich behandeln lassen. Wegen des Festhaltens am Therapieschulendenken jedoch wurde bisher selten die Frage der selektiven Indikation systematisch geprüft: Könnte es nicht sein, dass jene Patienten, denen eine Therapieform nicht weiter hilft, ein anderes Therapieverfahren mit Erfolg absolvieren könnten?
An der Heidelberger Universität sieht man die schulenübergreifende Notwendigkeit der Veränderung von Therapiekonzepten in Bezug auf die Grundlagenforschung – in dieser Tradition sieht man sich im Dienste der Patienten.
Dieses Buch trägt aus verschiedenen Perspektiven einer störungsspezifischen ätiologischen und epidemiologischen Forschung in Psychologie, Psychiatrie und Psychosomatik Ideen zusammen, wie die Psychotherapie der Zukunft aussehen könnte. Dabei ist keine Streitschrift entstanden, sondern eine kollegiale Anregung zum Überdenken von therapeutischer Arbeit und zu erforschenden Grundannahmen.

Peter Fiedler (Hrsg.)
Die Zukunft der Psychotherapie
Wann ist endlich Schluss mit der Konkurrenz?
2012, 167 Seiten
ISBN 978-3-642-22469-0


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Neue Wege in der Psychotherapie


Der vorliegende Band enthält ausgewählte Beiträge des von der Arbeitsgemeinschaft Ausbildungsinstitute und VPP für eine wissenschaftlich begründete Psychotherapeutenausbildung (AVP) im Frühjahr 2010 veranstalteten Symposiums mit dem Titel „Psychotherapie: Ein- und Ausblicke".
Die AVP setzt sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung einer Psychotherapie ein, die den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet und berücksichtigt und ihn nicht auf eine zu behandelnde Störung reduziert.

Arbeitsgemeinschaft Ausbildungsinstitute und VPP für eine wissenschaftlich begründete Psychotherapeutenausbildung (AVP) (Hrsg.)
Neue Wege in der Psychotherapie
Beiträge zu Verfahrensvielfalt und Beziehungsorientierung
2011, 128 Seiten
ISBN 978-3-942761-00-0


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Psychotherapie und Neurowissenschaften


Die beeindruckenden Erkenntnisse der Neurowissenschaften ermöglichen einen vertieften Einblick in das Gehirn und beleuchten insbesondere zunehmend die Funktionsweise der Psychotherapie. Diese Entwicklung erweckt hohe Erwartungen auch bei praktisch tätigen Psychotherapeuten. Auf der anderen Seite mehren sich kritische Stimmen, die die Deutungskraft der „farbigen Bilder“ skeptisch hinterfragen. In diesem Spannungsfeld vermittelt dieses Buch einen Überblick über den aktuellen Dialog zwischen Psychotherapie und Neurowissenschaften. International anerkannte Experten stellen den Stand der bisherigen Forschung zu verschiedenen Psychotherapieverfahren vor und überprüfen die Ergebnisse im Hinblick auf ihre klinische Relevanz: Wo liegen die erkenntnistheoretischen Gründe für unterschiedliche Sichtweisen von Psychotherapie und Neurowissenschaften? Wie wirkt Psychotherapie auf neurobiologischer Ebene? Führen spezifische therapeutische Interventionen zu spezifischen Hirnveränderungen? Können mittels neurowissenschaftlicher Befunde Voraussagen über die Wirksamkeit von Therapien bei bestimmten Störungsbildern oder im Einzelfall gemacht werden? Welche therapeutischen Implikationen haben neurowissenschaftliche Erkenntnisse? Das Handbuch schlägt eine Brücke und bietet eine Plattform kritischer Auseinandersetzungen um Psychotherapie und Neurowissenschaften.

Heinz Böker, Erich Seifritz (Hrsg.)
Psychotherapie und Neurowissenschaften
Integration – Kritik – Zukunftsaussichten
2012, 656 Seiten
ISBN 978-3-456-85047-4


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Psychotherapeutische Kompetenzen


Was macht kompetentes therapeutisches Verhalten aus? Wie kann man therapeutische Kompetenzen erfassen und wie können sie verbessert werden? Dieses Buch geht der Frage nach, welche Bedeutung therapeutischen Fertigkeiten zukommt.
Im ersten Teil führt der Autor verschiedene Theorien und Modelle zum Thema aus und betrachtet deren Bedeutung für Wissenschaft und Praxis. Im zweiten Teil geht er der Frage nach, auf welche Weise therapeutische Fähigkeiten erfasst werden sollten und welche Zusammenhänge zwischen psychotherapeutischen Kompetenzen und dem Therapieerfolg bestehen. Im anschließenden dritten Teil betrachtet er, auf welche Weise psychotherapeutische Kompetenzen entwickelt und weiterentwickelt werden können.
Gut lesbar, bewusst kurz und knapp geschrieben, ist das Buch sowohl für Ausbildungstherapeuten von hohem Interesse wie auch für erfahrene Psychotherapeuten, die Möglichkeiten zur Reflexion der eigenen Tätigkeit suchen.

Florian Weck
Psychotherapeutische Kompetenzen
Theorien, Erfassung, Förderung
2013, 168 Seiten
ISBN 978-3-642-39365-5


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Therapie wirkt!


Wirkt Psychotherapie? Wie wirken Medikamente? Welche Therapie wirkt bei welcher Störung? Wie lange sollte eine Psychotherapie dauern? Kann Therapie auch schaden?
In diesem Buch werden – auch für Patienten und Angehörige verständlich – Grundlagen über Psychotherapie bei verschiedenen psychischen Störungen vorgestellt. Vor allem aber kommen Patienten selbst zu Wort: Sie erzählen von ihren Symptomen, Ängsten, Vorurteilen und Erwartungen an die Psychotherapie. Sie berichten, was sie als hilfreich erlebt haben, was während einer Therapie passiert und wie sie die Arbeit mit ihrem Psychotherapeuten empfunden haben.
Tipps und Informationen zu Anlaufstellen machen das Buch nicht nur zu einer verständlichen, sondern auch hilfreichen Lektüre, die versucht, mit Vorbehalten gegen eine Psychotherapie aufzuräumen.

Sven Barnow
Therapie wirkt!
So erleben Patienten Psychotherapie
2013, 209 Seiten
ISBN 978-3-642-28216-4


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Klinische Psychologie & Psychotherapie


Das Lehrbuch Klinische Psychologie ist der Einstieg in das beliebteste Fachgebiet der Psychologie. Der Inhalt stammt von einem Team namhafter klinischer Psychologen. Die 49 Beiträge sind sinnvoll eingeteilt in Grundlagen der klinischen Psychologie (mit Klassifikationen psychischer Störungen), Basiskurse zu psychotherapeutischen Verfahren und Vertiefungskurse zu allen wichtigen Störungsbildern und Anwendungsfeldern – mit Hinweisen auf die Relevanz der Inhalte im Hinblick auf Bachelor- und Masterstudiengänge.
Der Stoff ist didaktisch aufbereitet, veranschaulicht durch zahlreiche Fallbeispiele und Studien und die Prüfungsrelevanz steht im Mittelpunkt: So finden sich auch Prüfungsfragen im Buch sowie ein Glossar der wichtigsten Fachbegriffe. Eine Begleitwebsite enthält interaktive Lerntools für Studierende und Lehrmaterialien für Dozenten.
Die zweite Auflage wartet mit neuen Kapiteln zu psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter, pathologischem Glücksspiel und bipolaren Störungen sowie mit grundlegenden Überarbeitungen zahlreicher bestehender Kapitel auf.

Hans-Ulrich Wittchen, Jürgen Hoyer (Hrsg.)
Klinische Psychologie & Psychotherapie
2011, 1168 Seiten
ISBN 978-3-642-13017-5


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Techniken der Psychotherapie


Dieses Buch hat das Ziel, den Behandlungsspielraum zu erweitern: Es stellt alle wichtigen Techniken der verschiedenen Therapieverfahren vor – schulenübergreifend, praxisnah und ausführlich – und liefert damit neue Denkanstöße und Impulse. Detailliert und systematisch erfolgt die Vermittlung des aktuellen Wissensstand aus den wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Perspektiven: psychodynamische Therapie, systemische Therapie, Verhaltenstherapie und humanistische Verfahren sowie weitere verbreitete Therapieformen. Nützliche Hinweise für die Praxis und Fallbeispielen für den Behandlungsalltag runden das Buch ab.


Wolfgang Senf, Michael Broda, Bettina Wilms
Techniken der Psychotherapie
Ein methodenübergreifendes Kompendium
2013, 336 Seiten
ISBN 9783131631619


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Grundkonzepte der Psychotherapie


Der ideale Einstieg in die Psychotherapie: Das Lehrbuch bietet als Grundlagenwerk zur Psychotherapie einen kursorischen Überblick über die unterschiedlichen therapeutischen Ansätze. Jürgen Kriz skizziert dabei die großen Linien, wie sich zum Beispiel tiefenpsychologische von verhaltenstherapeutischen Ansätzen und diese wiederum von humanistischen Verfahren unterscheiden. In der neuen Auflage sind auch die neueren psychotherapeutischen Verfahren wie Emotionsfokussierte Therapie, Schematherapie oder Mentalisierungsbasierte Therapie enthalten. Online werden Fallbeispiele, die das therapeutische Vorgehen verdeutlichen, angeboten.

Jürgen Kriz
Grundkonzepte der Psychotherapie
2014, 336 Seiten
ISBN 978-3-621-28097-6


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Die Geschichte der Psychotherapie


Wie gehen andere Kulturen mit psychischen Krankheiten um? Was unternahmen schriftlose Gesellschaften angesichts seelischer Leiden? Wie hat sich aus diesen magischen Wurzeln die heutige Vielfalt therapeutischer Ansätze entwickelt? Wolfgang Schmidbauer erzählt die faszinierende Geschichte der Psychotherapie von den Anfängen der Menschheit bis heute. Er beleuchtet die zahlreichen und oft widersprüchlichen Aspekte der Rolle des Helfers und Heilers zwischen einfühlendem Künstler und striktem Wissenschaftler, zwischen spirituellem Führer und modernem Dienstleister. Er zeigt auf, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Schulen und Richtungen der Psychotherapie liegen und welches Potenzial in ihrer Fortentwicklung steckt.

Wolfgang Schmidbauer
Die Geschichte der Psychotherapie
Von der Magie zur Wissenschaft
2012, 444 Seiten
ISBN 978-3-7766-2705-3


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Mut zur Veränderung


Wer wagt, gewinnt! Das klingt gut – aber: Wer sich nun entschlossen hat, die Veränderung zu wagen und psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, steht vor der Frage: Welche Psychotherapie ist für mich die richtige? Das Angebot ist unüberschaubar.
Wer Orientierung sucht, findet sie in „Mut zur Veränderung". Dieses Buch ist eine Entscheidungshilfe für Menschen, die Probleme bei der Bewältigung des Alltags haben und Hilfe suchen, für Menschen mit diagnostizierten psychischen Erkrankungen, für Therapiesuchende und –interessierte. Für Behandler empfehlen wir diesen Ratgeber zur Weitergabe an ihre Patienten, beispielsweise beim Erstkontakt oder in probatorischen Sitzungen.
Rosemarie Piontek hat einen Wegweiser verfasst, der sich an den Fragen und Bedürfnissen von Klienten orientiert, die ihr aus der jahrelangen Arbeit in ihrer psychotherapeutischen Praxis vertraut sind. Ausführlich beschreibt sie die verschiedenen Psychotherapieformen und benennt Kriterien, die bei der Entscheidung helfen, ob eine Therapie sinnvoll ist, welche Therapie in Frage kommt und wie man den richtigen Therapeuten findet. Zahlreiche Beispiele veranschaulichen, was Psychotherapie leistet und was Klienten erwarten dürfen.

Rosemarie Piontek
Mut zur Veränderung
Methoden und Möglichkeiten der Psychotherapie
2009, 240 Seiten
ISBN 978-3-86739-038-5


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Jetzt bin ich Psychotherapeut


„Jetzt bin ich Psychotherapeut“ bezieht sich im Wesentlichen auf die Zeit nach erfolgreichem Abschluss der staatlichen Prüfung zum Psychologischen Psychotherapeuten. Das Buch liefert neben Informationen zum rechtlichen Hintergrund der beruflichen Tätigkeit zahlreiche Tipps und Hinweise zu ganz konkreten Aufgaben, die vor jemandem liegen, der, das Abschlusszeugnis in den Händen, beabsichtigt, eine Tätigkeit als Psychotherapeut aufzunehmen. Damit unterstützt das Buch vor allem Neu-Approbierte bei ihrem Berufsanfang. Antworten in Bezug auf rechtliche und materielle Sicherheit liefert es aber auch dem bereits erfahrenen Psychotherapeuten. Und auch Psychologiestudierende, die sich einen Überblick über die Berufspraxis als Psychotherapeut verschaffen möchten, werden das Buch mit Gewinn lesen.

VPP im BDP e.V. (Hrsg.), Marcus Rautenberg
Jetzt bin ich Psychotherapeut
Wissenswertes zu Approbation und Berufspraxis
2014, 128 Seiten
ISBN 978-3-942761-01-7


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Der Panama-Hut


Wie sieht es aus, das richtige Verhältnis zwischen Therapeut und Klient? Welche Abgründe gilt es zu verbergen, welche offen zu legen? Was ist von Patiententräumen zu halten, in denen der Therapeut eine entscheidende Rolle spielt? Irvin D. Yalom, Amerikas angesehenster und wortgewaltigster Psychotherapeut, zieht die Bilanz seines über fünfzigjährigen Berufslebens und beschert seinen Lesern ungewohnte Einblicke in das Leben eines Therapeuten – ein lehrreiches und mit zahlreichen Anekdoten gewürztes Lesevergnügen.

Irvin D. Yalom
Der Panama-Hut
oder Was einen guten Therapeuten ausmacht
2010, 336 Seiten
ISBN 978-3-442-74039-0


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Downloads

Ein Wegweiser zur Psychotherapie


In der Broschüre „Ein Wegweiser zur Psychotherapie“ hat der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) die wichtigsten Informationen zum Thema zusammengestellt, die Betroffenen bei der Suche nach Hilfe bei psychischen Störungen helfen können.

Download des Wegweisers (pdf)



Wege zur Psychotherapie


Die Broschüre „Wege zur Psychotherapie“ der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) bietet verständliche und wissenschaftlich überprüfte Informationen rund um das Thema Psychotherapie. Sie wendet sich in erster Linie an Menschen, die noch nicht bei einem Psychotherapeuten waren und sich darüber informieren möchten, welche Hilfen es bei psychischen Erkrankungen gibt.

Download der Broschüre (pdf)


Die großen Volkskrankheiten


Der BDP-Bericht 2012 „Die großen Volkskrankheiten – Beiträge der Psychologie zu Prävention, Gesundheitsförderung und Behandlung“ thematisiert den Stellenwert, den die die Psychologie in der Versorgung von Volkskrankheiten hat und haben könnte. Er kann im pdf-Format kostenlos heruntergeladen werden.

Download des Berichts (pdf)


Links

Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS)

Auf diesen Seiten finden sich Informationen zur Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) des Robert Koch-Instituts: zum Projekt als solches, zu den Methoden sowie auch zu ersten Ergebnissen und weiteren kommenden Veröffentlichungen.

Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS)


Psychotherapie-Informationsdienst


Der Psychotherapie-Informationsdienst (PID) der Deutschen Psychologen Akademie (DPA) bietet Informationen rund um die Psychotherapie und beantwortet wichtige Fragen von Betroffenen: Was versteht man unter Psychotherapie und wann wird sie angewendet? Welche Verfahren gibt es und wer bietet sie an? Welche rechtlichen Grundlagen gibt es? Und wer übernimmt die Kosten? Zudem bietet der Informationsdienst Betroffenen fundierte Hilfe bei der Suche nach einem Therapeuten und einem Therapieplatz.

Zum PID


Was ist Psychotherapie?


Unter dem Titel „Was ist Psychotherapie“ hat der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) auf seiner Internetseite Informationen rund um das Thema Psychotherapie zusammengestellt, die Betroffenen helfen können, sich bei der Suche nach einem Therapeuten zu orientieren.

Zur Website des BDP


Bundespsychotherapeutenkammer


Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat auf ihrer Internetseite Informationen für Betroffene zusammengetragen, die noch nicht bei einem Psychotherapeuten waren und sich informieren möchten, welche Hilfen es bei psychischen Erkrankungen gibt. Es werden die häufigsten psychischen Störungen erklärt und Antworten auf folgende Fragen gegeben: Wann bin ich psychisch krank? Wer behandelt psychische Krankheiten und wie werden sie behandelt? Was ist Psychotherapie und was passiert da? Wirkt Psychotherapie? Wer übernimmt die Kosten und welche Rechte haben Patienten?

Zur Website der Bundespsychotherapeutenkammer


Psychische Störungen als Volkskrankheiten


Aus welchen Gründen sind psychische Störungen auch selbst als Volkskrankheiten anzusehen und weshalb zählen sie zu den teuersten Erkrankungen überhaupt? Im November 2012 drehte sich das Thema des Monats auf www.report-psychologie.de genau um diese Fragen.

Zum Thema des Monats


Psychotherapieausbildung


Es ist ein langer Weg, den angehende Psychologische Psychotherapeuten bis zu ihrem angestrebten Berufsziel zurücklegen müssen: Nach ihrem vier- bis fünfjährigen Studium der Psychologie durchlaufen sie noch eine mindestens dreijährige, kostspielige Ausbildung. Wie sollte diese aufgebaut sein? Welche Voraussetzungen müssen Kandidaten mitbringen? Und welchen Einfluss hat das sich verändernde Studiensystem in Deutschland? Um diese und weitere Fragen drehte sich das Thema des Monats auf www.report-psychologie.de im Februar 2012.

Zum Thema des Monats


Veranstaltungen

25. bis 28.März 2015

Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Berlin


Im gesellschaftlichen Diskurs sowie auch in Praxen, Kliniken und an Universitäten scheint häufig die Dichotomie von Körperlichkeit und Psyche das vorherrschende Paradigma zu sein. Vielfach werden dabei Behandlungen von Patienten und auch die wissenschaftliche Beforschung von komplexen Fragestellungen in den engen Grenzen eines Fachgebiets geplant und durchgeführt. Der diesjährige Deutsche Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie will diese Grenzen durchbrechen: Mit dem Motto „Psycho – Somatik: Dialog statt Dualismus“ liegt der inhaltliche Schwerpunkt der Tagung auf dem dialogischen Wesen von Psyche und Körper, soll aber auch zum Dialog zu aktuellen Fragen des Fachgebiets mit Vertretern anderer Professionen aufgerufen werden.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung


8. bis 10. Mai 2015

Hauptstadtkongress Psychodynamik, Berlin


Die Identität psychodynamisch arbeitender Psychotherapeuten befindet sich in einem Spannungsfeld: Auf der einen Seite stehen ziel- und fokusgerichtete Modelle und Interventionen, auf der anderen Therapiekonzepte, die den Lebenssinn und die Entwicklung des Individuums in seinen familiären Wurzeln und in seiner Kultur in den Vordergrund rücken. Was bewegt die Profession in diesem komplexen Spannungsfeld zwischen Effizienzdenken und einem Sinn konstituierenden Ansatz, wie ihn die psychodynamische Psychotherapie seit nunmehr einem Jahrhundert anbietet? Dieser Frage geht vom 8. bis 10. Mai 2015 der erste Hauptstadtkongress Psychodynamik in Berlin unter dem Motto „Psychodynamische Psychotherapie – Wandel und Bewegung“ nach. Veranstalter ist die Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT).

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung


14. bis 16. Mai 2015

9. Workshopkongress für klinische Psychologie und Psychotherapie 2015, Dresden


Vom 14. bis 16. Mai 2015 lädt die Technische Universität Dresden zusammen mit verschiedenen Fachgesellschaften zum 9. Workshopkongress für klinische Psychologie und Psychotherapie unter dem Motto „Wie viel Psychologie steckt in der Psychotherapie? – Positionen, Perspektiven, Lösungen“. Ziel ist es, eine kritische Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld von klinischer Grundlagenforschung mit ihren Untersuchungen und Erkenntnissen auf der einen Seite und klinischer Praxis mit ihren Ansätzen und Verfahren auf der anderen Seite anzuregen, Fragen zu stimulieren und Spannungsfelder anzusprechen.

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12. bis 17. April und 19. bis 24. April 2015

65. Lindauer Psychotherapiewochen 2015, Lindau


Die Lindauer Psychotherapiewochen (LP) sind als Fachtagung in erster Linie für die psychotherapeutische Fort- und Weiterbildung von Ärzten, Diplom-Psychologen sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten aller Psychotherapierichtungen gedacht.
Der Kongress, der seit 1950 einmal jährlich im April in Lindau stattfindet, wird seit 1967 von der Vereinigung für psychotherapeutische Fort- und Weiterbildung e.V.veranstaltet.
In diesem Jahr widmet sich die erste Tagungswoche vom 12. bis 17. April 2015 dem Thema „Der optimierte Mensch und das gute Leben“, während sich die zweite Woche vom 19. bis 24. April 2015 um „Das verkörperte Selbst und die Mentalisierung“ dreht.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung


24. bis 29. August 2015

Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie 2015, Berlin


Im Rahmen der 3. Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie „Körper und Psyche“ 2015 erwartet die Teilnehmer ein interessantes Forum für die psychotherapeutische Weiterbildung, wobei in diesem Jahr der Blick auf körperliche Prozesse in der Psychotherapie gerichtet wird. Eine Psychotherapie ohne Einbeziehung des Körpers lässt eine wesentliche Seite menschlicher Existenz außer Acht. Die therapeutische Beziehung wird wesentlich auch von nonverbalen, körperlichen Interaktionen beeinflusst. Die Arbeit mit dem Körper gewinnt in der psychotherapeutischen Landschaft immer mehr an Bedeutung.
In einer Vielzahl von Seminaren zu diesem Schwerpunkt bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, neue Wege und Betätigungsfelder für Psychotherapie zu entdecken, das eigene therapeutische Handeln zu reflektieren und sich mit Berufskollegen zu vernetzen.

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