Fatal digital?

Digitale Medien sind ein selbstverständlicher – und zudem sehr praktischer – Teil unseres Alltags. Mit der immer stärkeren Mediennutzung verbinden sich aber auch Befürchtungen. Welche Vor- und welche Nachteile bringen digitale Medien mit sich? Und wie verändern sie uns?

Liebe Leserinnen und Leser,

was ist heute nicht alles möglich dank digitaler Medien? Wir tauschen in Echtzeit Fotos mit Menschen auf der anderen Seite der Welt, lassen unsere Freunde in unserem Blog an unserem Urlaub teilhaben, können selbst während einer Zugfahrt E-Mails beantworten und haben die Möglichkeit, fast alles fast immer im Internet nachzuschlagen... Digitale Medien sind ein selbstverständlicher – und zudem sehr praktischer – Teil unseres Alltags. Doch mit der immer stärkeren Mediennutzung verbinden sich auch viele Befürchtungen.

Prof. Dr. Markus Appel ist Professor für Medienpsychologie an der Universität Koblenz-Landau und beschäftigt sich in seiner Forschung mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf unser Erleben und Verhalten. Im Interview erklärt er unter anderem, welche Vor- und Nachteile digitale Medien mit sich bringen und warum es keinen Sinn hat, Ängste bezüglich der Neuerungen durch digitale Medien zu schüren.

Darüber hinaus finden Sie im Thema des Monats Oktober interessante Literaturtipps rund um Medien, Medienpsychologie und Medienwirkungsforschung. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Downloads, Links und Veranstaltungstipps zusammengestellt.

In der Print-Ausgabe von „report psychologie“ geht es im Oktober um Online-Therapien und Online-Coaching sowie entsprechende Apps. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf ethischen Aspekten, Datenschutz und Privatsphäre.

Ein Gespür für das richtige Maß bei der Nutzung digitaler Medien wünschen

Alenka Tschischka
Chefredakteurin „report psychologie“

und

Susanne Koch
Online-Redaktion

P.S.: Wir freuen uns wie immer über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de

Foto: © ponsulak – Fotolia.com

5 Fragen an...

Prof. Dr. Markus Appel

Inwiefern verändern wir uns durch die Nutzung digitaler Medien? Machen sie tatsächlich dick, dumm, einsam und aggressiv? Wieso halten sich bestimmte Mythen rund um digitale Medien trotz fehlender Grundlage so hartnäckig? Aus diese und weitere Fragen antwortet Prof. Dr. Markus Appel im Interview.

Prof. Dr. Markus Appel ist Professor für Medienpsychologie an der Universität Koblenz-Landau. In seiner Forschung beschäftigt er sich unter anderem mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf unser Erleben und Verhalten.

Lesen Sie hier das gesamte Interview.

Literatur

Medienpsychologie


Ein Leben ohne Medien? Das können wir uns kaum noch vorstellen. Ob zur Information, Kommunikation oder Unterhaltung, wir greifen täglich auf die verschiedensten Medien zurück, vom privaten Telefongespräch über den Fernsehkonsum bis hin zu reinen Medienarbeitsplätzen. Doch der kompetente Umgang mit Medien ist nicht immer einfach, psychologische Forschung ist gefragt, wenn es um Mediennutzung und Medienwirkung geht. Die Medienpsychologie beschäftigt sich dabei mit spannenden und gesellschaftlich wichtigen Themen, zum Beispiel dem Zusammenhang von Medien und Gewalt oder der Auswirkung von Talkshows. Aber auch Mobilkommunikation, Massenmedien und Massenkommunikation, die Rolle der Medien für die Demokratie, das Lehren und Lernen mit Multimedia und Internet sind Themen der Medienpsychologie – und damit auch dieses Lehrbuchs.

Bernad Batinic, Markus Appel (Hrsg.)
Medienpsychologie
2008, 612 Seiten
ISBN 978-3-540-46894-3

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Medienpsychologie


Medienpsychologische Fragen sind allgegenwärtig: Warum finden wir einen Film spannend? Welchen Einfluss hat Musik auf unsere Gefühle? Machen gewalthaltige Computerspiele aggressiv? Die medienpsychologische Forschung beantwortet diese und viele weitere Fragen. Die wichtigsten Erkenntnisse werden in diesem Band auf prägnante und verständliche Weise dargestellt. Jedes Kapitel gibt einen Überblick der Definitionen und Theorien, beinhaltet aktuelle Studien und Anwendungsbeispiele. Zentrale Themen sind die Medienselektion, -rezeption und -wirkung sowie Medienkompetenz, computervermittelte Kommunikation und berufliche Perspektiven. In kompakter Form eröffnet sich so ein fundiertes Verständnis für psychologische Aspekte der Mediennutzung.

Sabine Trepte, Leonard Reinecke
Medienpsychologie
2012, 276 Seiten
ISBN 978-3-17-021438-5

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Medienwirkungsforschung


Heinz Bonfadelli und Thomas N. Friemel behandeln grundlegende Konzepte, theoretische Ansätze und empirische Befunde der Medienwirkungsforschung. Die gleichzeitige Berücksichtigung der psychologisch und soziologisch orientierten Forschung erlaubt es, nicht nur die Nutzungsmuster und Wirkungen auf der Ebene einzelner Individuen zu verstehen (zum Beispiel Informationssuche, Gewohnheiten, Sucht), sondern auch die Auswirkungen auf soziale Netzwerke (zum Beispiel Meinungsführer, Gewalt) sowie die Gesellschaft als Ganzes (zum Beispiel Kommunikationskampagnen, Wissenskluft, Agenda-Setting, Framing).

Heinz Bonfadelli, Thomas N. Friemel
Medienwirkungsforschung
2014, 352 Seiten
ISBN 9783825242473

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Neue Medien und deren Schatten


Ab wann sollten Kinder und Jugendliche welche Medien mit welchen Inhalten nutzen? Wie kann man Cybermobbing vermeiden? Ist Sexting im Jugendalter normal? Ist ein Junge, der vier Stunden täglich am Computer spielt, abhängig? Medien sind aus dem Alltag vieler Kinder, Jugendlicher und Erwachsener nicht mehr wegzudenken. Entsprechend groß ist das Interesse an den Folgen dieser intensiven Nutzung. Auf viele dieser und anderer Fragen aus dem Bereich der Mediennutzung und Medienwirkung gibt es dennoch bisher keine eindeutigen Antworten. In diesem Buch werden verschiedene in der Wissenschaft zum Teil kontrovers diskutierte Themen, wie zum Beispiel Gewalt in Computerspielen, Cybermobbing und sexuelle Belästigung im Internet, so aufbereitet, dass sie einerseits laienverständliche Antworten bieten und trotzdem der komplexen wissenschaftlichen Realität gerecht werden. Das Buch liefert einen Überblick zum Forschungsstand, aktuelle Zahlen und Beispiele und gibt Hinweise für Präventions- und praxisnahe Handlungsmöglichkeiten.

Torsten Porsch, Stephanie Pieschl (Hrsg.)
Neue Medien und deren Schatten
Mediennutzung, Medienwirkung und Medienkompetenz
2014, 336 Seiten
ISBN 978-3-8017-2479-5

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Digital Youth


Youth around the world are fittingly described as digital natives because of their comfort and skill with technological hardware and content. Recent studies indicate that an overwhelming majority of children and teenagers use the Internet, cell phones, and other mobile devices. Equipped with familiarity and unprecedented access, it is no wonder that adolescents consume, create, and share copious amounts of content. But is there a cost?

Digital Youth recognizes the important role of digital tools in the lives of teenagers and presents both the risks and benefits of these new interactive technologies. From social networking to instant messaging to text messaging, the authors create an informative and relevant guidebook that goes beyond description to include developmental theory and implications. Also woven throughout the book is an international sensitivity and understanding that clarifies how, despite the widespread popularity of digital communication, technology use varies between groups globally.

Kaveri Subrahmanyam, David Smahel
Digital Youth
The Role of Media in Development
2011, 252 Seiten
ISBN 978-1-4614-2737-7

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Adolescents, Crime, and the Media


A campus shooting. A gang assault. A school bus ambush. With each successive event, fingers are pointed at the usual suspects: violent films, bloody video games, explicit web sites. But to what extent can or should the media be implicated in youth crime? And are today's sophisticated young people really that susceptible to their influence?

Adolescents, Crime, and the Media critically examines perceptions of these phenomena through the lens of the ongoing relationship between generations of adults and youth. A wealth of research findings transcends the standard nature/nurture debate, analyzing media effects on young people's behavior, brain development in adolescence, ways adults can be misled about youth’s participation in criminal acts, and how science can be manipulated by prevailing attitudes toward youth. The author strikes a necessary balance between the viewpoints of media providers and those seeking to restrict media or young people's access to them.

Christopher J. Ferguson
Adolescents, Crime, and the Media
A Critical Analysis
2013, 192 Seiten
ISBN 978-1-4939-2328-1

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Cybermobbing


Internet-Chatrooms und soziale Netzwerke sind mittlerweile die wichtigsten Kommunikationsformen für Kinder und Jugendliche im Cyberspace. Unter der Bedingung vollkommener physischer Anonymität, das heißt ohne zu wissen, wer tatsächlich hinter den Chatpartnern steckt, können Teilnehmer ohne Zeitverzögerung mit anderen „chatten“. Dadurch sinkt die Hemmschwelle für bösartige Attacken und Gemeinheiten anderen gegenüber. Es entsteht das ideale Umfeld für Cybermobbing. So werden Eltern, Jugendliche, Pädagogen, Psychologen oder Sozialarbeiter vor neue Herausforderungen gestellt. Sie sind mit dem Internet als neuem Tatort für Phänomene aus dem schulischen Alltag und dem physischen Umfeld konfrontiert. Diese schwierige Aufgabe wird oft durch den Mangel an Erfahrungen in diesem neuen Problembereich erschwert. Das wesentliche Ziel dieses Buches besteht darin, aufzuklären und sinnvolle Antworten auf folgende Fragen zu geben: Wie ist auf Cybermobbing zu reagieren? Wer sind die Täter und wer sind die Opfer? Was können wir präventiv gegen Cybermobbing tun?

Catarina Katzer
Cybermobbing
Wenn das Internet zur W@ffe wird
2014, 252 Seiten
ISBN 978-3-642-37671-9

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Spielwiese Internet


Internetsucht ist eine moderne Form einer psychischen Problematik, die offensichtlich immer mehr Menschen etwas angeht, entweder direkt oder indirekt. Wie eine verschwommene Schimäre taucht dieses Schlagwort „Internetsucht“ in den Medien auf. Zahlen von Betroffenen, Symptome und Auswirkungen dieses neuen Phänomens werden von unterschiedlichen Experten in unterschiedlicher Weise diskutiert und dennoch bleibt der Nicht-Fachmann nur allzu oft mit mehr Fragen als Antworten zurück. Dieses Buch soll dem Leser einen möglichst umfassenden Einblick vermitteln. Es gibt Antworten auf zentrale Fragen, wie zum Beispiel: Was verbirgt sich hinter dem Begriff der Internetsucht? Wann ist ein Verhalten bereits Ausdruck einer Sucht? Welche Menschen sind als besonders gefährdet anzusehen? Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um einer Internetsucht zu begegnen? Der aktuelle psychologische Kenntnisstand wurde hierzu nachvollziehbar aufbereitet und in einen engen praxisnahen Bezug gesetzt.

Kai W. Müller
Spielwiese Internet
Sucht ohne Suchtmittel
2013, 187 Seiten
ISBN 978-3-642-38001-3

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Verloren in virtuellen Welten


Besonders Jugendliche und junge Erwachsene, zunehmend aber auch Kinder laufen Gefahr, dem Sog virtueller Welten zu verfallen. Zwar gehen erste vorläufige Schätzungen von vergleichsweise geringen Prävalenzen aus, aber der übermäßige Gebrauch ist oft schwer von Missbrauch und Sucht abzugrenzen. „Computerspielsucht“ ist bisher nicht als Krankheit anerkannt, so dass psychotherapeutische Interventionen im Rahmen professioneller Hilfe schwierig sind. Was macht die Faszination am Computerspielen aus? Woran machen sich Suchtgefahren fest? Ab wann muss man von pathologischem Computerspielen sprechen? Welche therapeutischen Interventionen helfen beim pathologischen Computerspielen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich dieser Band.

Jürgen Hardt, Uta Cramer-Düncher, Matthias Ochs (Hrsg.)
Verloren in virtuellen Welten
Computerspielsucht im Spannungsfeld von Psychotherapie und Pädagogik
2009, 152 Seiten
ISBN 978-3-525-40205-4

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Bildungsbereich Medien


Helen Knauf stellt klassische medienpädagogische Erziehungs- und Bildungskonzepte vor und regt einen neuen Geist in der Medienerziehung an. Eine frühe und angemessene Medienerziehung ist in unserer Gesellschaft unbestreitbar wichtig. Doch wie erzieht man Kinder zu kritischen und aktiven Nutzern? Und unter welchen Umständen kann diese Medienerziehung gelingen? Helen Knauf erklärt, wie kleine Kinder auf Medien reagieren, stellt theoretische Ansätze vor und bewertet sie. Vor allem aber macht sie die Umsetzung von Projekten in der Praxis mithilfe zahlreicher Vorschläge ganz konkret.

Helen Knauf
Bildungsbereich Medien
2010, 156 Seiten
ISBN 978-3-525-70126-3

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Informationspsychologie


Mit dem informationspsychologischen Wissen über die Prinzipien des menschlichen Umgangs mit Informationsmedien können mediale Informationsangebote so gestaltet werden, dass sie auf die Bedürfnisse und Eigenheiten der Nutzer zugeschnitten sind. Dieses Buch bietet wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Wahrnehmung, zum Verstehen und zum Lernen, sowie hochaktuelle Themen wie die implizite (unterschwellige) Verarbeitung und das Informationserleben. Zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulichen die angesprochenen Aspekte.

Roland Mangold
Informationspsychologie
Wahrnehmen und Gestalten in der Medienwelt
2016, 208 Seiten
ISBN 978-3-662-47029-9

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Medialisation


Das exponentielle Wachstum von Medialität führt zu einer Umkehrung der Verhältnisse zwischen den konkret-realen und den virtuellen Lebensbedingungen des Menschen. Die Medialisation des Menschen läutet eine neue Entwicklungsphase ein, deren Auswirkungen viel diskutiert werden, aber noch lange nicht hinreichend abgeschätzt sind. Nicht die zentralen Plätze der Länder, Städte und Dörfer, sondern die medialen Plattformen und Foren bilden nunmehr die Mitte des Zusammenlebens. Über das Internet kann bald jeder mit jedem verbunden sein. Es macht den Anschein, als solle hier der alte Menschheitstraum realisiert werden, sich loszulösen von den zeitlichen und geographischen Bedingtheiten irdischen Daseins, indem eine weitestgehend immaterielle Existenzgrundlage geschaffen wird. Diese einerseits spannende Entwicklung kann andererseits in eine krankhafte Abhängigkeit vom Internet und seinen Derivaten führen.

Das Buch stellt die individuellen und kollektiven Dimensionen der Medienabhängigkeit in einen größeren Zusammenhang. Aus verschiedenen medienwissenschaftlichen Perspektiven werden Antworten auf die Frage gesucht, was den Menschen bewegt, wenn er seine emotional-geistige Existenz auf eine virtuelle Ebene verlagert. Zahlreiche Beispiele zeigen, dass die digitale Wende tatsächlich einen tiefgreifenden Umbruch und vielfältige Herausforderungen für den Menschen mit sich bringt.

Bert te Wildt
Medialisation
Von der Medienabhängigkeit des Menschen
2012, 271 Seiten
ISBN 978-3-525-40460-7

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Die digitale Falle


Die Art und Weise, wie wir elektronisch mit der Welt interagieren, kann zu Symptomen führen, die einer psychischen Störung ähneln. Diese werden oft ignoriert, so dass Betroffene fast unmerklich und langsam fortschreitend in eine sogenannte technologisch induzierte Störung (iDisorder) hineinschlittern und ihre Psyche darunter leidet. Larry Rosen zeigt in unterhaltsamer Weise auf, wie die Nutzung von digitalen Medien in Beziehung zu Symptomen und Anzeichen von psychologischen Auffälligkeiten bis hin zu psychischen Störungen steht. Jede einzelne Störung wird in alltagsnahen Beispielen mit ihren Anzeichen, Symptomen und Manifestationen dargestellt und mit Verhaltensweisen in der virtuellen Welt in Verbindung gebracht. Damit es gelingt, in dieser zunehmend hightech-orientierten und oft verrückt machenden Welt, die wir bewohnen, seelisch gesund zu bleiben, zeigt Rosen wirksame, bodenständige Strategien zur Vermeidung von technologisch induzierten Störungen auf.

Larry Rosen
Die digitale Falle
Treibt uns die Technologie in den Wahnsinn?
2013, 274 Seiten
ISBN 978-3-642-34874-7

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Downloads

Online sein mit Maß und Spaß


Die Welt des Internets und der Computerspiele ist für Jugendliche spannend. Die meisten nutzen die sogenannten neuen Medien zum Spaß und bekommen keine Probleme damit. Andere jedoch sind jedoch so fasziniert, dass das reale Leben an Stellenwert verliert. Die Broschüre „Online sein mit Maß und Spaß“ richtet sich an Eltern von Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren. Sie informiert zum Thema Computerkompetenz bei Jugendlichen und soll Eltern dabei unterstützen, mit ihren Kindern über das richtige Maß der Nutzung zu sprechen. Die Broschüre verdeutlicht, wo für Jugendliche die Faszination für digitale Welten liegt. Es wird beleuchtet, welche negativen Folgen eine übermäßige Nutzung für junge Menschen haben kann und welche Hilfen es gibt, wenn der Computer zum Problem wird.

Download der Publikation „Online sein mit Maß und Spaß“

Links

Workshop „Nichts zu verbergen? Das wird teuer!“


Obwohl wir kaum etwas davon merken, wirkt sich fast jeder Klick, jeder Online-Kauf, jede Seite, die wir lesen, auf unser „Profiling“ aus: Unsere Kaufkraft wird erforscht und unsere Zahlungsbereitschaft ausgereizt. Auch offline begegnen wir ähnlichen Technologien: Rabattkarten und Apps erscheinen nützlich, forschen uns aber vor allem aus. Um sich vor negativen Auswirkungen zu schützen, sind Verbraucherbildung und Medienkompetenz gefragt. Die Technologiestiftung Berlin bietet ab sofort einen kostenlosen Workshop über Profiling und die Fallstricke beim Shopping in der digitalen Welt an. Zielgruppe sind Schüler ab der zehnten Klasse, Lehrer und Dozenten.

Zum Projekt

Anmeldung zum Workshop unter der E-Mail-Adresse
smart(at)technologiestiftung-berlin.de

„Ins Netz gehen“


Mit ihrem Angebot „Ins Netz gehen“ setzt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bei Jugendlichen ab zwölf Jahren an, um den kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen und Internet zu fördern und für die Risiken einer exzessiven Nutzung zu sensibilisieren. Neben interaktiven und jugendgerecht aufbereiteten Informationen bietet das Internetportal auch eine Datenbank mit Adressen von Beratungs- und Hilfeeinrichtungen in Deutschland. Das Portal ist Teil der Präventionsmaßnahme „Online sein mit Maß und Spaß“, die einen verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen und Online-Angeboten bei Jugendlichen fördern soll.

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Jugendliche im Social Web


Für viele Jugendliche ist die Nutzung des Internets ein integraler Bestandteil ihres Lebens. Besonders das „Social Web“ und die sozialen Medien, die der Interaktion mit anderen dienen, ziehen Jugendliche an. Welche Gefahren ergeben sich für die Privatsphäre Jugendlicher? Wie kommt es, dass Jugendliche sich so für das „Social Web“ begeistern? Inwiefern kann die Nutzung von sozialen Medien zur Entwicklung Jugendlicher beitragen? Antworten auf diese Fragen suchten wir im Thema des Monats April 2012.

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Onlinedating


Im Internet nach Freunden oder einem passenden Lebenspartner zu suchen, ist heute ganz normal und nicht mehr nur eine letzte Option für Übriggebliebene und vermeintlich schwer Vermittelbare. Was macht Onlinedating so attraktiv? Wie funktionieren die Matching-Systeme, von denen Onlinedating-Plattformen Gebrauch machen? Und wie dauerhaft sind Beziehungen, die im Internet entstehen? Antworten auf diese Fragen suchten wir im Thema des Monats Februar 2014.

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Veranstaltungen

13. November 2015

5. Berliner Mediensucht-Konferenz, Berlin


Am 13. November 2015 findet die 5. Berliner Mediensucht-Konferenz des Fachverbands Medienabhängigkeit e.V. im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung Berlin statt. Thema in diesem Jahr: „Probleme in virtuellen Welten brauchen Hilfen in realen Netzwerken“.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung

15. Juni 2016

Seminar „Verhaltenssüchte: Pathologisches Glücksspiel und Internetabhängigkeit: Konzepte, Befunde, Behandlung“, Berlin


Verhaltenssüchte haben in den letzten Jahren insbesondere in Zusammenhang mit der Einführung des DSM-5 zunehmend Aufmerksamkeit erfahren. Neben dem pathologischen Glücksspiel hat sich in Forschung und Versorgung maßgeblich die pathologische Nutzung des Internets bzw. von Computerspielen als klinisch bedeutsam erwiesen. Aufgrund der hohen psychiatrischen Komorbiditäten von Menschen mit Verhaltenssüchten ist von einer hohen Relevanz des Themas in der psychosozialen Basisversorgung auszugehen. Das Seminar vermittelt einen Überblick des State-of the Art bezüglich Forschung und Behandlung von Verhaltenssüchten sowie eine Orientierung zu evidenzbasierten Behandlungsansätzen.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung

19. August 2016

Seminar „Beratung und Behandlung der Glücksspielsucht und des pathologischen PC/Internetgebrauchs“, Berlin


Die seit Jahrtausenden bekannte Glücksspielsucht wird dem neuen Störungsbild des pathologischen PC/Internetgebrauchs gegenüber gestellt. Das interaktive Tagesseminar zielt auf Wissensvermittlung zu den beiden Störungsbildern und ermöglicht den Teilnehmern ein praktisches Kennenlernen von Interventionsmethoden. Das Seminar stellt pathologisches Glücksspielen als Suchterkrankung innerhalb der Domäne stofflicher und stoffungebundener Süchte vor und folgt beim Verständnis des pathologischen PC/Internetgebrauchs einem entwicklungspsychopathologischen Störungskonzept. Vor dem Hintergrund der Wesensmerkmale von Spielen, Gamen und Glücksspielen werden die folgenden Inhalte praktisch behandelt: Diagnostik, Grundelemente der ambulanten/stationären Beratung/Behandlung, Methoden der Veränderungsmotivierung, Entwicklung von alternativen Kompetenzen, Rückfallprävention, differentielle Behandlungsstrategien und Effektivitätskontrolle.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung

26. bis 28. Januar 2016

LEARNTEC 2016 – 24. Internationale Fachmesse und Kongress für das Lernen mit IT, Karlsruhe


Vom 26. bis 28. Januar 2016 findet in der Messe Karlsruhe die 24. Internationale Fachmesse für das Lernen mit IT statt. Der zugehörige Kongress steht unter dem Motto „Zukunft Lernen: Lernkultur digital“.

Weitere Informationen und Anmeldung