Gesundheitssport

Bewegung ist einer der zentralen Bausteine der Gesunderhaltung. Doch so sicher wir uns dessen sind, so schwer fällt es uns, ein gesundes Bewegungsverhalten in unserem Leben zu etablieren und aufrechtzuerhalten.

Liebe Leserinnen und Leser,

regelmäßige und ausreichende Bewegung ist einer der zentralen Bausteine für körperliche Gesundheit. Doch so sehr wir uns alle dieser Tatsache bewusst sind, so schwer fällt es uns dennoch, ein gesundes Bewegungsverhalten in unserem Leben zu etablieren und aufrechtzuerhalten: Keine Zeit, keine Kraft oder schlichtweg keine Lust.

Prof. Dr. Ralf Brand leitet den Lehrstuhl für Sportpsychologe an der Universität Potsdam, der sich gleichermaßen dem Leistungs- und Gesundheitssport verschrieben hat. In seiner Forschung beschäftigt sich Prof. Brand unter anderem mit automatischen Prozessen und Emotionen in der Auslösung und Aufrechterhaltung eines körperlich-aktiven Gesundheitsverhaltens. Im Interview spricht er über gute Vorsätze, den inneren Schweinehund, die Wahl der richtigen Sportart und Möglichkeiten, sich selbst zu motivieren.

Darüber hinaus finden Sie im Thema des Monats Mai interessante Literaturtipps zur Sportpsychologie im Allgemeinen sowie zu körperlicher Aktivität und Gesundheit. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Downloads, Links und Veranstaltungstipps zusammengestellt.

Auch die Print-Ausgabe „report psychologie“ beschäftigt sich im Mai mit Sportpsychologie. Im Fokus stehen Artikel rund um das Thema Fußball: „Das Spiel als Herausforderung und Bedrohung“, (sport-)psychologisches Know-how für Trainer im Profifußball sowie die psychologische Betreuung im Nachwuchsfußball.

Einen bewegten Mai wünschen

Alenka Tschischka
Chefredakteurin „report psychologie“

und

Susanne Koch
Online-Redaktion


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5 Fragen an...

Ralf Brand

Wieso fällt es vielen Menschen so schwer, ihren Vorsatz, sich mehr zu bewegen, letztendlich auch umzusetzen? Was sind nützliche Strategien? Und wie findet man die richtige Sportart? Auf diese und weitere Fragen antwortet Prof. Dr. Ralf Brand im Interview.

Prof. Dr. Ralf Brand leitet den Lehrstuhl für Sportpsychologie an der Universität Potsdam. In seiner Forschung beschäftigt er sich unter anderem mit automatischen Prozessen und Emotionen in der Auslösung und Aufrechterhaltung eines körperlich-aktiven Gesundheitsverhaltens.

Lesen Sie hier das gesamte Interview.

Literatur

Sportpsychologie


Womit beschäftigt sich die moderne Sportpsychologie? Wie beeinflusst und trainiert man psychische Grundvoraussetzungen von Spitzenleistungen? Weshalb gelingt es manchen Menschen nach jahrelanger körperlicher Inaktivität ihrer Gesundheit zuliebe mit Sport zu beginnen, anderen aber nicht? Wie beeinflussen körperliche Aktivität und besonders Sport das psychische Wohlbefinden oder die Persönlichkeitsentwicklung? Die Sportpsychologie ist ein vielfältiges, breites und faszinierendes Forschungs- und Anwendungsgebiet an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Sportwissenschaft. Das Buch führt in klarer, verständlicher Form in die Grundlagen der Sportpsychologie ein und bietet einen guten Überblick über ihre Themen und Arbeitsweisen.

Ralf Brand
Sportpsychologie
2010, 155 Seiten
ISBN 978-3-531-16699-5


Bestellmöglichkeit

Seelische Gesundheit und sportliche Aktivität


Dieses Buch gibt erstmalig einen kompletten und aktuellen Überblick über die Wirkungen und Wirkweisen von sportlicher Aktivität auf Aspekte der seelischen Gesundheit. Ausgewiesene Fachleute der Psychologie und Sportpsychologie referieren den aktuellen internationalen Forschungsstand und arbeiten die Forschungslücken heraus. Das Buch ist die ideale Grundlage für die Ausbildung von Studierenden der Sportwissenschaft in Sportpsychologie. Es ergänzt des Weiteren die Ausbildung von Psychologen, Gesundheitswissenschaftlern und Medizinstudierenden, stellt aber auch für alle Praktiker, die an einer Förderung der Gesundheit arbeiten, eine wichtige Informationsquelle dar. Sie erfahren fundiert, welche Wirkung sie von sportlicher Aktivität erwarten können. Der Band gewährt einen grundlegenden und vertiefenden Einblick in die Wirkung eines Verhaltens, das Gesundheitsorganisationen als wesentlich ansehen, um Gesundheit und Wohlbefinden zu stabilisieren und zu fördern. Dieser Band ist ein Muss für alle, die mit sportlicher Aktivität auf die Gesundheit Einfluss nehmen wollen, und stellt die theoretisch-methodische Leitlinie für zukünftige Forschungsvorhaben dar.

Reinhard Fuchs, Wolfgang Schlicht (Hrsg.)
Seelische Gesundheit und sportliche Aktivität
2012, 341 Seiten
ISBN 978-3-8017-2360-6


Leseprobe und Bestellmöglichkeit



Lehrbuch Sportpsychologie


Das Lehrbuch greift Themen auf, die für die beiden Hauptanwendungsgebiete der Psychologie stehen: Leistung und Gesundheit. Die Schwerpunkte bilden wissenschaftlich fundierte psychologische Trainingsverfahren zur Leistungsoptimierung in Wettkampf und Training sowie die Förderung von Gesundheit und persönlichem Wachstum durch Sport. Im ersten Teil wird ein Überblick über den derzeitigen Erkenntnisstand zu psychologischen Leistungsvoraussetzungen und ihre Trainierbarkeit gegeben. Dabei wird auch auf neuere Ansätze der neuro-kognitiven Forschung eingegangen. Neben allgemeinen Verfahren zum Training von Kognitionen, Emotionskontrolle und Motivation im Sport werden auch spezifische Verfahren für einzelne Sportarten vorgestellt. Im zweiten Teil wird die aktuelle Befundlage zur Motivierung zum Gesundheitssport, zur gesundheitsfördernden Dosis von Sport und zu den positiven wie negativen psychischen Wirkungen vorgestellt. Dazu zählen Erkenntnisse zur Prävention und Rehabilitation von Depression, Angststörungen und Stressreaktivität sowie zur Förderung eines positiven Selbstkonzepts. Schließlich werden die Prävention und Rehabilitation von Sportverletzungen, der Zusammenhang von Sport und Essstörungen und die Sportsucht diskutiert. Die insgesamt 15 Kapitel enthalten zur besseren Veranschaulichung jeweils Fallbeispiele, Abbildungen und Tabellen. Das Lehrbuch richtet sich gleichermaßen an Studierende und Lehrende von Masterstudiengängen, an wissenschaftlich Tätige und an interessierte Praktiker, wie beispielsweise Trainer und Übungsleiter.

Oliver Stoll, Ines Pfeffer, Dorothee Alfermann
Lehrbuch Sportpsychologie
2010, 378 Seiten
ISBN 9783456947365


Inhaltsverzeichnis, Leseprobe und Bestellmöglichkeit



Handbuch Bewegungsförderung und Gesundheit


Regelmäßige körperliche Aktivität ist eine wichtige Gesundheitsressource und zählt zu den bedeutendsten Einflussfaktoren auf die Lebenserwartung, die Lebensqualität und das Wohlbefinden. In breiten Teilen der Bevölkerung gehört das Wissen um die positiven Wirkungen regelmäßiger Bewegung auf die Gesundheit mittlerweile zum Allgemeingut. Dennoch dominieren inaktive Lebensstile das Leben vieler Menschen. Körperliche Inaktivität ist zu einem Massenphänomen geworden und stellt ein ernstes Public-Health-Problem dar. Im Vordergrund des Handbuches stehen deshalb wirksame und qualitätsgesicherte Strategien der Bewegungsförderung. Renommierte Autorenteams stellen systematisch den aktuellen Stand nationaler und internationaler Forschung vor. Das Handbuch thematisiert theoretische Grundlagen, epidemiologische Befunde sowie Methoden und Interventionsansätze. Außerdem werden politische Strategien und Programme der Bewegungsförderung in Europa diskutiert. Zahlreiche Praxisbeispiele, zentrale Empfehlungen für die Forschung und Praxis sowie kommentierte Literaturempfehlungen ergänzen die Beiträge.


Gunnar Geuter, Alfons Hollederer (Hrsg.)
Handbuch Bewegungsförderung und Gesundheit
2012, 355 Seiten
ISBN 9783456850535


Bestellmöglichkeit

Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils


Den Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils zu fördern gilt heute als eine der zentralen gesundheitspräventiven Strategien. Im vorliegenden Buch wird diese Strategie genauer beleuchtet. Dabei geht es zunächst allgemein um körperliche Aktivität als alltägliche Gewohnheit und Lebensstil. Was weiß man über den Zusammenhang zwischen körperlich-aktivem Lebensstil und Gesundheit? Und wie wirksam sind die Interventionen, mit denen man bislang versucht hat, den Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils zu fördern? Zudem widmet sich das Buch der Beschreibung dieses Lebensstils: Wie sieht das Beginnen, Dabeibleiben und Aufhören genau aus? Was lässt sich über das Zusammenspiel der körperlichen Aktivität mit den anderen Gesundheitsverhaltensweisen sagen? Welche Entwicklung nimmt die körperliche Aktivität über die Lebensspanne hinweg? Lassen sich kritische Phasen identifizieren, in denen eine hohe Bereitschaft zur Lebensstiländerung vorliegt? Auch den psychologischen Faktoren und Mechanismen, die für ein dauerhaftes Aktivseins von Bedeutung sind, wird im Buch nachgespürt. Neben den einschlägigen Motivationstheorien werden auch die aktuellen Ansätze der Volitionstheorien und Stadienmodelle diskutiert. Zudem werden praktische Programme näher beleuchtet, mit denen der Versuch unternommen wird, einen körperlich-aktiven Lebensstil zu vermitteln. Den Abschluss des Buchs bildet die Vorstellung eines spezifischen Interventionsansatzes zum Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils: die in Freiburg entwickelte MoVo-Konzeption, die gegenwärtig in verschiedenen Forschungs- und Praxis-Projekten didaktisch weiter ausgearbeitet und hinsichtlich ihrer Effektivität überprüft wird.

Reinhard Fuchs, Wiebke Göhner, Harald selig (Hrsg.)
Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils
Theorie, Empirie und Praxis
2007, 360 Seiten
ISBN 978-3-8017-2108-4


Inhaltsverzeichnis


Leseprobe

Bestellmöglichkeit



Laufen psychotherapeutisch nutzen


Joggen, Laufen und Walking scheinen eine hohe Akzeptanz zu haben. Inzwischen ist auch ihre therapeutische Wirksamkeit nachgewiesen. In diesem Buch werden neben Grundlagen und praktischen Schritten zur Lauftherapie auch die Besonderheiten in der Anwendung bei einzelnen Störungsbildern beschrieben. Außerdem wird auf Kontraindikationen und Grenzen von Lauftherapie beziehungsweise von ausdauerndem Laufen hingewiesen. Therapeuten und Berater erfahren, wie sie schrittweise vorgehen und finden Antwort auf Fragen wie: Wie kann ich als Therapeut oder Berater meinen Klienten animieren, Ausdauersport als Ressource auszuprobieren und möglichst dauerhaft in seinen Alltag einzubauen? Wie kann ich Laufen in der Gruppe einsetzen – zum Beispiel in der Suchtbehandlung? Welche Mythen gibt es, die so nicht zutreffen? Ein Buch, das motiviert und informiert, den therapeutischen Nutzen von Joggen, Laufen und Walking selbst anzuwenden.

Oliver Stoll, Heiko Ziemainz
Laufen psychotherapeutisch nutzen
Grundlagen, Praxis, Grenzen
2012, 172 Seiten
ISBN 978-3-642-05051-0


Bestellmöglichkeit




Körperliche Aktivität, Sport und Gesundheit


Der Band „Körperliche Aktivität, Sport und Gesundheit“ aus der Reihe „Grundlagentexte Gesundheitswissenschaften“ behandelt den Zusammenhang von körperlicher Aktivität und Gesundheit aus interdisziplinärer Perspektive und stellt Interventionsmodelle vor.
Betrachtet werden unter anderem Inaktivität als gesundheitliches Risiko, die Messung von Aktivität und Fitness, die Prävalenz körperlicher Aktivität, deren gesundheitsförderliche Wirkung sowie Modelle der Verhaltensänderung und Maßnahmen zur Steigerung der körperlichen Aktivität.


Wolfgang Schlicht, Ralf Brand
Körperliche Aktivität, Sport und Gesundheit
Eine interdisziplinäre Einführung
2007, 176 Seiten
ISBN 978-3-7799-1568-3


Inhaltsverzeichnis

Bestellmöglichkeit



Sport, Gesundheit und Public Health


Das Buch behandelt die Wechselbeziehungen zwischen Sport, Gesundheit und Public Health. Dabei geht es vor allem um drei Fragen: Welche Wirkungen hat körperliche Aktivität auf die private und öffentliche Gesundheit? Von welchen psychologischen und strukturellen Determinanten hängt das Ausmaß des Sport- und Bewegungsverhaltens ab? Und mit welchen Interventionen lässt sich das Niveau der körperlich-sportlichen Aktivität in der Bevölkerung erhöhen? Für die Praxis der Sport- und Gesundheitsförderung ist es von zentraler Bedeutung zu wissen, welche Faktoren für die Beteiligung am Sport ausschlaggebend sind. Denn nur dann können Interventionsmaßnahmen zielgerichtet und effizient eingesetzt werden. Vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes werden in diesem Band vier Prinzipien einer theoriegeleiteten Sportförderung vorgestellt.


Reinhard Fuchs
Sport, Gesundheit und Public Health
2003, 273 Seiten
ISBN 978-3-8017-1722-3


Bestellmöglichkeit


Motorische Entwicklung


Das Buch liefert einen umfassenden Überblick zu Grundlagen, Gegenstand und Anwendungsbereichen der motorischen Entwicklung über die Lebensspanne. Wann beginnen Kinder zu laufen? Wie äußern sich Geschlechtsunterschiede beim Werfen? Oder welches Ausmaß nimmt der Abbau von Leistungen bei der posturalen Kontrolle im Alter an? Der vorliegende Band zur motorischen Entwicklung über die Lebensspanne stellt Wissen für alle bereit, die in Schulen, in der Physiotherapie, im Behinderten- oder im Altenbereich arbeiten. Ausgangspunkt ist der fertigkeitsorientierte Ansatz und im Mittelpunkt stehen die für den Alltag und den Sport wesentlichen Fertigkeiten der Gleichgewichtskontrolle, der Fortbewegung, des Greifens, des Fangens und Werfens. Entwicklung kann jedoch auch einen atypischen Verlauf nehmen beziehungsweise verschiedenen Störungen unterworfen sein. Welche Besonderheiten ergeben sich für die Fertigkeitsentwicklung zum Beispiel beim Kind mit Down-Syndrom? Wie wirken sich Störungen der Basalganglien zum Beispiel beim Parkinson-Patienten auf die Gangkontrolle aus? Für eine erfolgreiche Therapie solcher motorischer Einschränkungen beziehungsweise Störungen ist das grundlegende Verständnis unabdingbar. Praxisnah zeigt der abschließende Teil dieses Lehrbuchs auf, wie das zuvor erworbene Basiswissen im Arbeitsalltag angewandt werden kann.

Nadja Schott, Jörn Munzert (Hrsg.)
Motorische Entwicklung
2010, 289 Seiten
ISBN 978-3-8017-1765-0


Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Bestellmöglichkeit




Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport


Als wesentliche Begründung für die Legitimation des Schulsports findet sich immer wieder die These, dass sportliche Aktivitäten die Persönlichkeitsentwicklung fördern würden. Doch stimmt das überhaupt? Und wenn ja, wie muss der Sportunterricht dann aussehen? In der Berner Interventionsstudie Schulsport (BISS) wurden diesen Fragen nachgegangen: Die Autoren legen die Studienergebnisse ausführlich dar und zeigen, dass Schulsport die Persönlichkeit entwickeln kann, wenn auf bestimmte Methoden geachtet wird. Zudem erläutern sie drei praktische Module, nämlich „Wagnis“, „Spiel“ und „Leistung“, die ebenfalls im Rahmen der Studie entwickelt wurden und zur konkreten Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse im Schulsport zur Verfügung stehen.

Achim Conzelmann, Mirko Schmidt, Stefan Valkanover
Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport
2011, 250 Seiten
ISBN 978-3-456-84948-5


Bestellmöglichkeit



Selbstmanagement – ressourcenorientiert


Konsequent an persönlichen Ressourcen orientiert, kann Selbstmanagement ausgesprochen lustvoll sein. Das Zürcher Ressourcen Modell beinhaltet eine sorgfältig ausgearbeitete und vielfach erprobte Methode zur gezielten Entwicklung von Handlungspotenzialen. Praktikern „vom Fach“ bietet das Buch im Trainingsteil ein sorgfältig ausgearbeitetes und wissenschaftlich fundiertes Werkzeug für die Durchführung von Trainingsseminaren. Der Trainingsablauf wird Schritt für Schritt beschrieben. Impulsreferate, Arbeitsmaterialien für die Trainingsteilnehmer sowie die Anweisungen für die Arbeit in Kleingruppen sind nachvollziehbar dokumentiert. Dies erlaubt auch Nichtfachleuten, die sich zu zweit oder in einer Kleingruppe zusammentun, das Training in eigener Regie zu durchlaufen. Das Buch enthält zudem eine Fülle aktueller neurowissenschaftlicher und psychologischer Befunde zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Selbststeuerung: wie etwa zur „Selbstkongruenz“, zu „somatischen Markern“ oder zum „Rubikon-Prozess“.


Maja Storch, Frank Krause
Selbstmanagement – ressourcenorientiert
2007, 287 Seiten
ISBN 9783456944449


Inhaltsverzeichnis, Leseprobe und Bestellmöglichkeit

Downloads

Männer in Bewegung!


Männer zeigen im Vergleich zu Frauen ein deutlich geringeres Interesse an Gesundheitsthemen: Sie nehmen zum Beispiel seltener an Gesundheitskursen teil, gehen oft erst spät zum Arzt und sind häufiger übergewichtig. Die Broschüre „Männer in Bewegung!“ des Bundesministeriums für Gesundheit wendet sich an Männer, die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen wollen und nach Möglichkeiten suchen, durch einen aktiven Lebensstil gesund, fit und leistungsfähig zu bleiben. Sie soll als Leitfaden und Unterstützung dienen, ein aktiveres und gesünderes Leben zu führen: durch fundierte Informationen zu spezifisch „männlichen“ Gesundheitsrisiken und -ressourcen sowie praktische Hinweise zur Umsetzung.

Download der Broschüre


Aktiv sein – für mich


Bewegung ist auch für die psychische Gesundheit gut. Im Rahmen der Initiative „IN FORM“ wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit der Zusammenhang von Bewegung und der seelischen Gesundheit von Frauen in den Fokus genommen. Die Broschüre „Aktiv sein – für mich“ gibt einen Überblick über die wichtigsten Informationen und stellt zudem in einem Praxisteil konkrete Möglichkeiten vor, aktiv zu werden.

Download der Broschüre


Links

Sport pro Gesundheit


Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Faktor für die Gesunderhaltung, denn regelmäßige Bewegung hält fit, steigert das Wohlbefinden, kann Risikofaktoren minimieren und Krankheiten vorbeugen. Die Sportvereine in Deutschland bieten vielfältige gesundheitsorientierte Bewegungsangebote – ausgerichtet auf verschiedene Zielgruppen. Auf der Seite „Sport pro Gesundheit“ des Deutschen Olympischen Sportbunds finden interessierte Leser geeignete Kursangebote sowie auch vielfältige Informationen rund um das Thema Gesundheitssport.

Zur Website sportprogesundheit.de


Veranstaltungen

29. bis 31. Mai 2014

46. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Sportpsychologie, München


Vom 29. bis 31. Mai 2014 lädt die Arbeitsgemeinschaft Sportpsychologie zu ihrer 46. Jahrestagung nach München. Unter dem Titel „Performing under pressure“ soll der Frage nachgegangen werden: Was müssen wir tun, um dann gut zu sein, wenn es wirklich zählt?

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung


27. und 28. Juni 2014

Seminar „Ohne Tschakatschaka und glühende Kohlen – Sportpsychologie kennenlernen“, Karlsruhe


Durch eine erhöhte mediale Präsenz gerät das Feld der Sportpsychologie zunehmend in das Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit. Dazu übt der Spitzensport auf viele Personen eine große Faszination aus. Das Seminar gibt Orientierung, ob das Feld des Sports für interessierte freiberufliche Psychologen ein zukunftsträchtiges Betätigungsfeld sein könnte und gibt erste Einblicke in bewährte sportpsychologische Methoden zur gezielten Steuerung von Verhalten, Gedanken und Emotionen, die in Training, Beratung und Therapie eingesetzt werden können. Das Seminar klärt Arbeitsfelder von Sportpsychologen, stellt anhand von Fallbeispielen typische Beratungsanlässe dar und konkretisiert unterschiedliche Zielgruppen – unter anderem Einzelathleten, Teams und Jugendliche. Dazu erhalten die Teilnehmer einen Überblick zu typischen Themenfeldern, Qualifikationsanforderungen sowie Zugangsvoraussetzungen zum Feld. Das Orientierungsseminar vermittelt so, was seriöse Sportpsychologie auszeichnet.
Das Angebot richtet sich an Psychologen, Psychotherapeuten, freie Trainer, Berater und Coaches sowie Studierende der Psychologie, die kurz vor ihrem Abschluss stehen.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung


15. bis 19. September 2014

Seminar „Motivieren für mehr Sport und Bewegung – Sportpsychologisches Kompaktseminar an der Ostsee“, Zinnowitz


Bewegung ist ein wichtiger Baustein zur Gesunderhaltung – das ist den meisten Menschen klar und nichts Neues. Dennoch fällt vielen die praktische Umsetzung schwer. Dieses sportpsychologische Seminar hilft den Teilnehmern, einen praktischen Weg von der Idee zu mehr Bewegung bis zur tatsächlichen Umsetzung des Vorhabens zu finden beziehungsweise andere auf diesem Wege zu unterstützen. Dabei werden die Veränderungsprozesse im kognitiv-mentalen Bereich und die individuelle Motivation sich zu bewegen ermittelt. Ziel ist die Darstellung und Umsetzung eines optimalen und nachhaltigen „Gesundheitspfades“. Im ersten Schritt geht es um den Aufbau einer persönlichen Motivation über Findung der inneren Antreiber für die sportliche Bewegung. Der zweite Schritt zielt auf die Umsetzung von praktischen Bewegungseinheiten, gefolgt vom dritten Schritt mit der damit im Zusammenhang stehenden Selbstreflexion und Selbstoptimierung. Die Teilnehmer profitieren von den vielfältigen Möglichkeiten zur aktiven sportlichen Betätigung vor Ort. Bewegungseinheiten und Praxisorientierung fördern den Austausch über Transfermöglichkeiten des Gelernten in den beruflichen Alltag.
Das Angebot richtet sich an Psychologen, (Kinder- und Jugend-)Psychotherapeuten, Berater, Ärzte, Physiotherapeuten sowie Studierende der Psychologie und anderer gesundheitswissenschaftlicher Studiengänge.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung