Informelle Bildung

Nur einen geringen Teil unseres Lebens verbringen wir in formalen Lernkontexten. In der verbleibenden Zeit findet „Alltagsbildung“ statt – die aktive, freiwillige und ungeplante Erschließung der Welt in wechselnden Kontexten.

Liebe Leserinnen und Leser,

die formale Schulbildung genießt heute in unserer Gesellschaft eine hohe Wertschätzung. So begrüßenswert dieser Umstand ist, sollte darüber nicht vergessen werden, wie wichtig auch die „Alltagsbildung“, der Erwerb außerschulischer Kompetenzen ist. Denn nur einen geringen Teil unseres Lebens verbringen wir in formalen Lernkontexten. In der verbleibenden Zeit findet eine aktive, freiwillige und ungeplante Erschließung der Welt in wechselnden Kontexten statt. Formale Schulbildung schafft die Voraussetzungen für diese Erschließung der Welt, baut aber auch auf deren Lernergebnissen auf. So sind – auch und besonders – die informell erworbenen Kompetenzen die Voraussetzung für berufliche Erfolge und private Zufriedenheit.

Prof. Dr. Maria von Salisch hat die Professur für Entwicklungspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg inne und beschäftigt sich in ihrer Forschung mit der Herausbildung von Schlüsselkompetenzen und -qualifikationen. Im Interview erläutert sie unter anderem, was informelle Bildung ist, welche Kompetenzen auf informellem Wege erworben werden und in welchem Verhältnis die formale und die informelle Bildung stehen.

Darüber hinaus finden Sie im Thema des Monats Januar unter anderem interessante Literaturtipps zu informeller Bildung, zum Lernen allgemein und zu verschiedenen Lernkontexten. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Downloads, Links und Veranstaltungstipps zusammengestellt.

Auch die Print-Ausgabe „report psychologie“ beschäftigt sich im Januar mit dem Thema „Bildung“: Im Fokus stehen neben den Bildungschancen von Migranten auch die „Schule der Zukunft“ sowie Bildungschancen unter dem Aspekt des lebenslangen Lernens.

Einen guten Start in ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr wünschen

Alenka Tschischka
Chefredakteurin „report psychologie“

und

Susanne Koch
Online-Redaktion


P.S.: Wir freuen uns über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de


Foto: D. Sharon Pruitt/flickr.com unter CC BY 2.0

5 Fragen an...

Maria von Salisch

Was ist informelle Bildung? Welche Kompetenzen werden auf informellem Wege erworben? Und welche Rolle spielt die Schule im Zusammenhang mit informeller Bildung? Auf diese und weitere Fragen antwortet Prof. Dr. Maria von Salisch im Interview.

Prof. Dr. Maria von Salisch hat die Professur für Entwicklungspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg inne. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Bildungsprozesse und des Erwerbs von Schlüsselkompetenzen und –qualifikationen.

Lesen Sie hier das gesamte Interview

Literatur

Emotionale Kompetenz entwickeln


Spätestens seit dem Erfolg von Daniel Golemans Buch „Emotionale Intelligenz“ ist zu fragen, wie sich die Fähigkeiten zur emotionalen Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen ausbilden und fördern lassen. Namhafte Wissenschaftler erläutern vor diesem Hintergrund das Konzept der emotionalen Kompetenz und ihrer einzelnen Komponenten. Hier geht es unter anderem um die Entwicklung der Sprache für Gefühle, um Bedingungen, die die Ausbildung von Empathie fördern, um das Erlernen eines angemessenen Umgangs mit der Emotion Ärger und um die Auswirkungen der Eltern-Kind-Bindung im Kleinkindalter auf die Gestaltung von Liebesbeziehungen im späteren Erwachsenenalter. Abgeschlossen wird der Band durch kulturvergleichende Überlegungen.


Maria von Salisch (Hrsg.)
Emotionale Kompetenz entwickeln
Grundlagen in Kindheit und Jugend
2002, 266 Seiten
ISBN 978-3-17-016985-2


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Peer-Netzwerke und Freundschaften in Ganztagsschulen


Es stellt sich die Frage, ob die Ganztagsschule das soziale Potenzial ausnutzt, das ihr im Rahmen des verlängerten gemeinsamen Schultags zur Verfügung steht, um dem Ziel einer Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen durch optimale Entwicklungsbedingungen näher zu kommen. Was die Ganztagsschule tatsächlich erreicht, steht im Mittelpunkt dieses Buchs.


Rimma Kanevski, Maria von Salisch
Peer-Netzwerke und Freundschaften in Ganztagsschulen
Auswirkungen der Ganztagsschule auf die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen von Jugendlichen
2011, 254 Seiten
ISBN 978-3-7799-2155-4


Inhaltsverzeichnis

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Lernen


Gehirnforschung und die Schule des Lebens: Wir lernen nicht nur in der Schule, sondern vor allem im Leben. Es geht nicht um Büffeln und Tests, sondern um Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wir zum Leben brauchen. Lernen ist die natürliche Lieblingsbeschäftigung unseres Gehirns: Wie unsere „Lernmachine im Kopf“ arbeitet und wie wir sie mit Lernerfolg arbeiten lassen können, das vermittelt dieses spannende Buch.


Manfred Spitzer
Lernen
Gehirnforschung und die Schule des Lebens
2006, 512 Seiten
ISBN 978-3-8274-1723-7


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Lernen


Kompakt und verständlich stellt dieser Band die psychologischen Grundlagen des Lernens vor. Behandelt werden sowohl klassische behavioristische Lerntheorien, wie zum Beispiel das klassische und operante Konditionieren, als auch neuere Ansätze, die in der aktuellen Forschung eine wichtige Rolle spielen. Neben theoretischen Erläuterungen werden Anwendungsmöglichkeiten von Lerntheorien – zum Beispiel in der Psychotherapie – aufgezeigt.

Andrea Kiesel, Iring Koch
Lernen
Grundlagen der Lernpsychologie
2012, 152 Seiten
ISBN 978-3-531-93455-6


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Informelles Lernen im Jugendalter


Mit dem Band „Informelles Lernen im Jugendalter“ wird ein Überblick über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion und Forschung zum Thema gegeben. Außerdem werden außerschulische Lernorte und -kontexte Jugendlicher wie Familie, Peer-Group und Nebenjob in den Blick genommen und empirische Befunde zu informellen Lernprozessen Jugendlicher im freiwilligen Engagement vorgestellt.


Thomas Rauschenbach, Wiebken Düx, Erich Sass (Hrsg.)
Informelles Lernen im Jugendalter
Vernachlässigte Dimensionen der Bildungsdebatte
2008, 272 Seiten
ISBN 978-3-7799-1115-9


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Lernen in flexibilisierten Welten


Der Band „Lernen in flexibilisierten Welten“ unterscheidet drei Themenbereiche: Die Dynamisierung der Gesellschaft als Auslöser von Informalisierung, Lernwelten in und neben der Schule und schließlich Grenzen und Probleme des Lernens in einer flexibilisierten Gesellschaft.

Claus J. Tully (Hrsg.)
Lernen in flexibilisierten Welten
Wie sich das Lernen der Jugend verändert
2005, 252 Seiten
ISBN 978-3-7799-1743-4


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Kompetenz-Bildung


Vor dem Hintergrund veränderter Bedingungen des Aufwachsens wird in der fachöffentlich geführten Bildungsdiskussion der Förderung sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen eine zunehmende Bedeutung beigemessen. Studien zeigen, dass die Förderung dieser Kompetenzen eine Verbesserung des sozialen Klimas in einer Klasse oder Schule sowie des Leistungsverhaltens zur Folge haben kann. Ist aber Schule der richtige Ort, um soziale, emotionale und kommunikative Kompetenz aufzubauen? Dieser Frage gehen die interdisziplinären Beiträge des Bandes nach, die für diese neue Ausgabe überarbeitet und aktualisiert wurden.


Carsten Rohlfs, Marius Harring, Christian Palentien (Hrsg.)
Kompetenz-Bildung
Soziale, emotionale und kommunikative Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen
2014, 402 Seiten
ISBN 978-3-658-03441-2


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Verändertes Lernen in modernen technisierten Welten


In modernen Gesellschaften verändern sich die Anforderungen an das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Aktuell zeichnet sich ab: Formale, das heißt organisierte und didaktisierte Bildung verliert gegenüber non-formaler an Bedeutung.
Technische Neuerungen verändern und gestalten gegebene Verhältnisse. Die Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten wie auch die Dynamik der Entwicklung unter dem Eindruck digitaler Technik spricht für eine Auflösung geordneter Verhältnisse. Im Unterschied zum organisierten Lernen in Institutionen verdankt sich informelles Lernen im besonderen Maße der Motivation und dem Versuch, konkrete Problemsituationen zu bewältigen. Behandelt werden in den Einzelbeiträgen die folgenden Bereiche: LAN-Partys als jugendkulturelles Muster, Digitalisierung und Informalisierung von Lernen, Europäisierung als Angleichung durch Auflösung von Standards und digitale Technik zur Unterstützung von Lernprozessen.

Claus J. Tully (Hrsg.)
Verändertes Lernen in modernen technisierten Welten
Organisierter und informeller Kompetenzerwerb Jugendlicher
2004, 170 Seiten
ISBN 978-3-322-80656-7


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Kompetenzentwicklung im Wandel


Im Zusammenhang mit den Ergebnissen der PISA-Studie müssen etablierte Lernstrukturen in institutionalisierten Bildungseinrichtungen hinterfragt und unter Umständen einer Revision unterzogen werden. Der Einblick in außerschulische, nicht formalisierte Formen der Aneignung von Fähigkeiten und Fertigkeiten kann dabei hilfreich sein. Dies gilt insbesondere für solche Kompetenzen, die im Zusammenhang mit verschiedenen als Arbeit definierten Tätigkeiten zu beobachten sind. Verschiedene Ansätze und Befunde zum Kompetenzerwerb Erwachsener sowie dem informellen Lernen von Kindern außerhalb der Schule, vor allem im Bereich Arbeit werden in diesem Band zusammengeführt.

Beatrice Hungerland, Bernd Overwien (Hrsg.)
Kompetenzentwicklung im Wandel
Auf dem Weg zu einer informellen Lernkultur?
2004, 280 Seiten
ISBN 978-3-531-90162-6


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Bildungskontexte


Gemäß dem meritokratischen Prinzip sollte alleine die Leistung eines Schülers dessen Bildungschancen bestimmen. Jedoch weist die empirische Bildungsforschung darauf hin, dass das deutsche Bildungssystem diesem Anspruch bei weitem nicht gerecht wird. So belegen zahlreiche Studien ausgeprägte Ungleichheiten der Bildungschancen nach sozialer und ethnischer Herkunft sowie nach Geschlecht und Region. Dabei gehen die angesprochenen empirischen Analysen jedoch implizit häufig davon aus, dass alleine individuelle Determinanten und Ressourcen des Elternhauses für die festgestellten Bildungsungleichheiten ursächlich sind und es somit für die Bildungschancen vernachlässigbar ist, in welchen Bildungskontexten – wie etwa Schule, Schulklasse, Wohngegend, Region oder soziales Netzwerk – sich ein Schüler befindet. Neuere Untersuchungen auf Basis von Mehrebenen- und Längsschnittanalysen zeigen allerdings, dass neben dem Wandel gesellschaftlicher Kontexte und der Expansion von Bildungsgelegenheiten auch die Bedingungen in den Schulen, Klassen und Regionen sowie die Lehrkräfte und die Zusammensetzung des Freundeskreises der Schüler einen erheblichen Einfluss auf den individuellen Bildungserfolg haben.

Rolf Becker, Alexander Schulze (Hrsg.)
Bildungskontexte
Strukturelle Voraussetzungen und Ursachen ungleicher Bildungschancen
2013, 606 Seiten
ISBN 978-3-531-18985-7


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Der lernende Mensch in der Wissensgesellschaft


Dieser Band enthält Beiträge zu vier Schwerpunkten: Lebenslanges Lernen im Lebensverlauf vom frühkindlichen Bereich bis in die nachberufliche Bildung hinein, aktuelle Forschungen zur informellen Bildung im Kontext des lebenslangen Lernens, informelles Lernen in verschiedenen Formen von Arbeit und Professionalisierung sowie die Bedeutung lebenslangen Lernens im Hochschulsystem.

Andrä Wolter, Gisela Wiesner, Claudia Koepernik (Hrsg.)
Der lernende Mensch in der Wissensgesellschaft
Perspektiven lebenslangen Lernens
2010, 264 Seiten
ISBN 978-3-7799-1322-1


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Der gestaltete Lernkontext


Der Anteil der informellen Lernprozesse Erwachsener an allen Lernprozessen wird auf 70 bis 90 Prozent geschätzt. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Lernen im informellen betrieblichen Kontext zu. Die lerntheoretische Bestimmung dieses Verhältnisses aus Sicht der Lernenden steht bisher noch aus. Janine Rehfeldt rekonstruiert die individuellen Erfahrungen und subjektiven Begründungen gegen beziehungsweise für das Lernen, insbesondere die Art des Lernens von fünf Nachwuchsführungskräften, die in der Produktion der Automobilindustrie tätig sind. Die Autorin zeigt, wie genau Lernende das Lernen im informellen Kontext erleben, warum sie sich für ein Lernen in diesem Kontext entscheiden, wie sie den Lernprozess gestalten und worin die Besonderheit der einzelnen Kontexte in Bezug auf das Lernen besteht.

Janine Rehfeldt
Der gestaltete Lernkontext
Lernen im informellen betrieblichen Kontext
2012, 273 Seiten
ISBN 978-3-531-94359-6


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Lebenslanges Lernen und Bildung im Alter


Menschen werden immer älter, und lebenslanges Lernen trägt entscheidend zu einem gelungenen Leben bei. Dieses Buch informiert grundlagenorientiert über Bildungsteilnahme und die Rolle von demografischen und biologischen Veränderungen im Erwachsenenalter für lebenslanges Lernen. Es macht die Zusammenhänge zwischen einzelnen Teilgebieten deutlich, etwa Motivation, Kognition sowie entwicklungspsychologische Grundlagen. Zentral ist dabei die Frage, wie selbstgesteuertes Lernen funktioniert. Persönliche Interessen sowie die Möglichkeiten, diese tatsächlich zu verwirklichen, verändern sich mit dem Alter. Inwieweit Lernen gelingt, hängt nicht zuletzt von den eigenen Zielen und der Fähigkeit ab, diese den Veränderungen im Lebenslauf anzupassen.

Bernhard Leipold
Lebenslanges Lernen und Bildung im Alter
2012, 282 Seiten
ISBN 978-3-17-017583-9


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Peer-Beziehungen in der Ganztagsschule


Im Rahmen des Forschungsprojekts „PIN - Peers in Netzwerken“ ging ein Team um Prof. Dr. Maria von Salisch von der Leuphana Universität Lüneburg der Frage nach: Welchen Einfluss nimmt die Ganztagsbeschulung auf die Peer-Netzwerke und Freundschaften von Jugendlichen?
Die Ergebnisse der Studie fanden Eingang in die Broschüre „Peer-Beziehungen in der Ganztagsschule“, die auf der Homepage der Universität abrufbar ist.

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Der andere Blick auf Bildung


Im Themenheft „Der andere Blick auf Bildung“ fasst das Deutsche Jugendinstitut (DJI) im Rahmen seiner Reihe „DJI Impulse“ Erkenntnisse zu den „unterschätzten Potenzialen außerschulischer Bildung“ zusammen. Es dokumentiert die Vielfalt der außerschulischen Bildungsorte und Bildungsprozesse, das Ringen um die Klärung des Verhältnisses dieser Bildungsorte zur Schule sowie die Suche nach aussichtsreichen Strategien, um herkunftsbedingte Ungleichheit durch Bildung auszugleichen.

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Non-formale und informelle Bildung im Kindes- und Jugendalter


Bildung im Kindes- und Jugendalter vor und außerhalb der Schule ist Gegenstand des Bandes „Konzeptionelle Grundlagen für einen Nationalen Bildungsbericht – Non-formale und informelle Bildung im Kindes- und Jugendalter“. In der dargestellten Konzeption werden  non-formale und informelle Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe, in Familie und mit Peers, durch Medien und in der Nutzung kommerzieller Angebote als Themen eines Nationalen Bildungsberichts vorgestellt.

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Links

Forschungsprojekte von Prof. Dr. Maria von Salisch


Auf den Seiten der Leuphana Universität Lüneburg finden sich Informationen zu aktuellen und abgeschlossenen Forschungsprojekten von Prof. Dr. Maria von Salisch sowie Hinweise auf Publikationen des Fachbereichs.

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Veranstaltungen

13. Februar bis 22. November 2014

Fortbildungsreihe Schulpsychologie


Das Curriculum Schulpsychologie bietet eine Grundqualifikation für das schulpsychologische Arbeitsfeld und dient der Entwicklung persönlicher Ressourcen, um auf die wachsende Vielfalt der Themenfelder im Bereich Schulpsychologie vorbereitet zu sein und nachhaltige Arbeit vor Ort leisten zu können. Das Curriculum ist besonders geeignet sowohl für Psychologen, die seit kurzem im Berufsfeld Schulpsychologie arbeiten als auch für Berufseinsteiger oder in anderen Praxisfeldern bereits tätige Psychologen, die eine Qualifikation für eine schulpsychologische Tätigkeit anstreben.
Die Dozenten des Curriculums sind in unterschiedlichen Bundesländern in schulpsychologischen Beratungsstellen tätig. Sie gestalten die Module wissenschaftlich fundiert und zugleich sehr praxisorientiert. Die hohe Praxiskompetenz der Dozenten stellt sicher, dass die im Curriculum vermittelten Inhalte eine hohe Passung mit den Anforderungen der schulpsychologischen Arbeit aufweisen.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung

28. und 29. März 2014

Symposion Frühförderung 2014, München


„Orientierung“ bedeutet Ausrichtung, Schwerpunktsetzung. Sie beruht auf Fachwissen und steht für eine bestimmte Haltung. Das Münchner Symposion Frühförderung 2014 wird sich reflektierend und hoffentlich anregend mit der Ausrichtung auf die Familie beschäftigen, die seit der Gründung des Systems Frühförderung vor 40 Jahren die wichtigste Grundüberzeugung ihrer Mitarbeiter und Mitgestalter auf allen Ebenen darstellt. Wo hat diese Arbeit Orientierungshilfen gegeben, wo Orientierungssinn bewiesen? Vorträge und Workshops an zwei aufeinander folgenden Tagen wollen dies möglichst vielfältig aus historischer, systemischer, pädagogischer,soziologischer und pädiatrischer Perspektive sichten und zur Diskussion stellen.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung

23. bis 25. Juni 2014

Kongress „Kompetenz und Performanz in der Bildungsforschung“, Luzern


Der Jahreskongress 2014 der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF) in Luzern fragt nach dem Gehalt des Kompetenzbegriffs, stellt die Möglichkeiten und Grenzen der Kompetenzmessung und deren Bezug zur Schul- und Unterrichtsevaluation sowie zur Weiterentwicklung des Bildungswesens zur Diskussion. Zudem lotet er die Beziehung zwischen Kompetenz und Performanz aus und analysiert die Prämissen, Bedingungen und Ergebnisse von kompetenzorientiertem Unterricht auf verschiedenen Bildungsstufen.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung


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12. bis 14. November 2014

21. Bundeskongress für Schulpsychologie, Landshut


Unter dem Titel „Neue Schulwelten – Herausforderungen für die Schulpsychologie“ findet vom 12. bis 14. November 2014 in der Sparkassenakademie Bayern in Landshut die 21. Bundeskongress für Schulpsychologie statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Sektion Schulpsychologie des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) in Kooperation mit dem Landesverband Bayerischer Schulpsychologen e.V. (LBSP).

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung