Politische Kommunikation und Selbstdarstellung

Politiker werden in Zukunft noch mehr Gelegenheit haben, sich im Fernsehen zu präsentieren und zu inszenieren, nachdem die ARD ihren Zuschauern jetzt fünf Talk-Runden pro Woche bietet.

Liebe Leserinnen und Leser,

Politiker werden in Zukunft noch mehr Gelegenheit haben, sich im Fernsehen zu präsentieren und zu inszenieren, nachdem die ARD ihren Zuschauern jetzt fünf Talk-Runden pro Woche bietet. Noch mehr Chancen zur Selbstdarstellung, noch mehr Gelegenheiten, sich innerhalb und außerhalb von Wahlkämpfen, wie sie gerade in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern stattfinden, ins rechte Licht zu setzen und gegebenenfalls auch zu rechtfertigen. 
 Es scheint, als gewinne die Persönlichkeit von Politikern und ihre Selbstdarstellung in den Medien an Bedeutung. Auf der anderen Seite haben immer mehr Menschen den Eindruck, dass Politiker immer weniger bewirken können. Entsprechend gelassen haben große Teile der Bevölkerung darauf reagiert, dass Guttenberg, Koch-Mehrin, Althusman, Chatzimarkakis, Mathiopoulos des Plagiats bei ihren Doktorarbeiten überführt wurden oder verdächtigt werden. Warum betrügen die einen, warum protestieren nur wenige andere? Wie wird mit Skandalen umgegangen? Auf diese und weitere Fragen antwortet der Soziologe Prof. Dr. Michael Hartmann im Interview. 

In unserer Online-Rubrik „Thema des Monats“ finden Sie interessante Literaturtipps zur Bedeutung der Persönlichkeit in der Politik, zur Sprache der Politik und zum Einfluss, den die Massenmedien auf die politische Kommunikation nehmen. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Links und Downloads zusammengestellt. 

Auch die aktuelle Ausgabe von „report psychologie“ befasst sich mit politischen Skandalen – aus psychologischer Sicht.

Schöne Herbsttage wünscht Ihnen

Christa Schaffmann
 Chefredakteurin „report psychologie“

P.S. Wir freuen uns immer über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“! Schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de

Politische Kommunikation und Selbstdarstellung

Liebe Leserinnen und Leser,

Politiker werden in Zukunft noch mehr Gelegenheit haben, sich im Fernsehen zu präsentieren und zu inszenieren, nachdem die ARD ihren Zuschauern jetzt fünf Talk-Runden pro Woche bietet. Noch mehr Chancen zur Selbstdarstellung, noch mehr Gelegenheiten, sich innerhalb und außerhalb von Wahlkämpfen, wie sie gerade in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern stattfinden, ins rechte Licht zu setzen und gegebenenfalls auch zu rechtfertigen.
Es scheint, als gewinne die Persönlichkeit von Politikern und ihre Selbstdarstellung in den Medien an Bedeutung. Auf der anderen Seite haben immer mehr Menschen den Eindruck, dass Politiker immer weniger bewirken können. Entsprechend gelassen haben große Teile der Bevölkerung darauf reagiert, dass Guttenberg, Koch-Mehrin, Althusman, Chatzimarkakis, Mathiopoulos des Plagiats bei ihren Doktorarbeiten überführt wurden oder verdächtigt werden. Warum betrügen die einen, warum protestieren nur wenige andere? Wie wird mit Skandalen umgegangen? Auf diese und weitere Fragen antwortet der Soziologe Prof. Dr. Michael Hartmann im Interview.

In unserer Online-Rubrik „Thema des Monats“ finden Sie interessante Literaturtipps zur Bedeutung der Persönlichkeit in der Politik, zur Sprache der Politik und zum Einfluss, den die Massenmedien auf die politische Kommunikation nehmen. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Links und Downloads zusammengestellt. 

Auch die aktuelle Ausgabe von „report psychologie“ befasst sich mit politischen Skandalen – aus psychologischer Sicht.

Schöne Herbsttage wünscht Ihnen

Christa Schaffmann
Chefredakteurin „report psychologie“

P.S. Wir freuen uns immer über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“! Schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag@psychologenverlag.de

5 Fragen an...
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 5 Fragen an Prof. Dr. Michael Hartmann

Wie lässt sich die – auch nach den Plagiatsvorwürfen – nahezu ungebrochene Popularität Carl Theodor zu Guttenbergs erklären? Inwiefern ist das Streben nach einem Titel ein typisch deutsches Phänomen? Und welchen Einfluss nehmen die Medien auf die Wahrnehmung der Politik? Diese und weitere Fragen beantwortet der Soziologe Prof. Dr. Michael Hartmann im Interview.

Prof. Dr. Michael Hartmann ist Professor für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen der Eliteforschung, der Industrie- und Organisationssoziologie sowie der Managementsoziologie. In verschiedenen empirischen Arbeiten beschäftigt er sich mit dem Zusammenhang von sozialer Herkunft und Zugangschancen zu Elitepositionen in Deutschland und Europa.

Lesen Sie hier das gesamte Interview als PDF


Michael Hartmann
Eliten und Macht in Europa. Ein internationaler Vergleich
2007. 268 Seiten
ISBN 978-3593384344

 

 Inszenierung als Beruf: Der Fall Guttenberg

Buch-Neuerscheinung aus dem Suhrkamp Verlag zum Guttenberg-Skandal mit Beiträgen von Tilman Allert, Peter von Becker, Heinrich Detering, Hanne Detel, Sebastian Diziol, Petra Gehring, Luca Giuliani, Oliver Lepsius, Nils Minkmar, Reinhart Meyer-Kalkus, Johannes von Müller, Bernhard Pörksen, Uwe Pörksen, Gustav Seibt und Thomas Steinfeld.
»Die scharfe Analyse des Inszenierungsphänomens Guttenberg macht die Lektüre des Bands auch für denjenigen lohnend, der das Wort Plagiat in diesem Jahr eigentlich nicht mehr lesen mag.«
Niklas Hofmann, Süddeutsche Zeitung
Der Suhrkamp Verlag hat uns freundlicherweise ein Kapitel als exklusive Leseprobe zur Verfügung gestellt.

Leseprobe „Die Wunde Guttenberg – eine soziologische Skizze“
Informationen zum Buch
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Michael Hartmann
Eliten und Macht in Europa. Ein internationaler Vergleich
2007. 268 Seiten
ISBN 978-3593384344

 

  Eliten und Macht in Europa

In seinem aktuellen Buch zeigt Michael Hartmann, wer Europas Eliten sind und wer die europäische Politik und Wirtschaft maßgeblich beeinflusst. Neben den drei großen EU-Ländern Deutschland, Frankreich und Großbritannien nimmt er die Eliten aus Italien, Spanien, Österreich, den Niederlanden, Skandinavien, der Schweiz und vielen weiteren, auch osteuropäischen Ländern in den Blick. Nach wie vor, so sein Ergebnis, herrschen nationale Rekrutierungs- und Aufstiegsmuster vor. Die Herkunft und Homogenität der Eliten steht dabei in direktem Zusammenhang mit der sozialen Ungleichheit. Allgemein gilt: Je exklusiver und homogener eine nationale Elite, umso größer die Kluft zwischen Arm und Reich.

Inhaltsverzeichnis
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Johannes Pollak, Fritz Sager, Ulrich Sarcinelli, Annette Zimmer
Politik und Persönlichkeit
2008, 304 Seiten
ISBN 978-3-7089-0105-3

Politik und Persönlichkeit

Aus den verschiedenen Perspektiven der Politikwissenschaft und benachbarter Disziplinen wie Soziologie, Psychologie, Philosophie sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften wird der Frage nachgegangen: „Prägt das Amt die Person oder die Person das Amt?“ Anhand von konkreten Fallbeispielen werden die Ursachen der stark zunehmenden Personalisierung von Politik aufgezeigt.

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Sigrid Elisabeth Rosenberger
Der Faktor Persönlichkeit in der Politik. Eine Leadershipanalyse des deutschen Kanzlers Willy Brandt
2005, 180 Seiten
ISBN 978-3-531-14843-4

Der Faktor Persönlichkeit in der Politik

Die fortschreitende Bedeutung der Massenmedien in der postmodernen Gesellschaft führt zu einem Personalisierungsschub, der die politische Führungspersönlichkeit stärker in den Mittelpunkt treten lässt. Sigrid Elisabeth Rosenberger analysiert den Faktor Persönlichkeit und stellt seinen Einfluss auf den politischen Prozess anhand des politischen Wirkens Willy Brandts dar.

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Michael Paschen, Erich Dihsmaier
Psychologie der Menschenführung. Wie Sie Führungsstärke und Autorität entwickeln
2011, 255 Seiten
ISBN 978-3-642-19877-9

Psychologie der Menschenführung

In der Politik, in der Arbeitswelt, im Leben – welche Mechanismen bewirken, dass Menschen anderen Menschen folgen? Warum sind manche Führungskräfte erfolgreich während andere scheitern?
Dieses Buch verknüpft fundamentale Einsichten mit praktischen Antworten für die wichtigsten Führungsprobleme und Herausforderungen. Jedes Kapitel nimmt einen bestimmten Gesichtspunkt von Führung genauer unter die Lupe und erklärt, wie persönliche „Führungs-Kräfte“, z. B. Charisma, Motivations- oder Durchsetzungsfähigkeit entwickelt, Krisen und Konflikte bewältigt oder Strukturen geschaffen werden können. Auch Fragen der Ethik sowie mögliche Fehlentwicklungen im Zusammenhang mit Führung und Macht werden beleuchtet.

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Hans-Jürgen Wirth
Narzissmus und Macht. Zur Psychoanalyse seelischer Störungen in der Politik
2011, 440 Seiten
ISBN 3-89806-044-6

Narzissmus und Macht

Gesellschaftliche Macht übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Personen aus, die an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leiden. Karrierebesessenheit, ungezügelte Selbstbezogenheit, Siegermentalität und Größenfantasien sind Eigenschaften, die der narzisstisch gestörten Persönlichkeit den Weg an die Schaltstellen ökonomischer oder politischer Macht ebnen. Geblendet von seinen eigenen Größen- und Allmachtsfantasien verliert der Narzisst den Kontakt zur gesellschaftlichen Realität und muss letztlich scheitern. Eng verknüpft mit dem Realitätsverlust ist die Abkehr von den Normen, Werten und Idealen, denen die Führungsperson eigentlich verpflichtet ist. Machtbesessenheit, Skrupellosigkeit und Zynismus können bei einem narzisstischen Despoten bis zur brutalen Menschenverachtung führen.
Mit Hilfe detaillierter Fallstudien – Uwe Barschel, Helmut Kohl, Joschka Fischer und Slobodan Milosevic – analysiert der Autor die Verflechtungen zwischen der individuellen Psychopathologie und den ethnischen, religiösen und kulturellen Identitätskonflikten der umgebenden Gruppe.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
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Thomas Hofer
Die Tricks der Politiker
2010, 252 Seiten
ISBN: 978-3-8000-7448-8

Die Tricks der Politiker

Gute Politiker überlassen nichts dem Zufall: Jede Ansage, jeder Auftritt ist wohl kalkuliert. Die Regierenden wissen exakt über die Meinung der Bevölkerung zu den Top-Themen Bescheid. Dieses Buch deckt die Geheimnisse der Politik-Inszenierung auf und zeigt, wie Politik in den Hinterzimmern der Macht entsteht. Woher wissen Politiker, was sie sagen müssen? Warum arten Wahlkämpfe oft zu einer Schlammschlacht aus? Wie designen Politiker ihr Image?

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George Lakoff, Elisabeth Wehling
Auf leisen Sohlen ins Gehirn. Politische Sprache und ihre heimliche Macht
2009, 186 Seiten
ISBN 978-3-89670-695-9

Auf leisen Sohlen ins Gehirn

Unser vermeintlich freies Denken wird durch diejenigen beeinflusst, die bewusst bestimmte Metaphern in die öffentliche Diskussion einführen. Diesen "heimlichen Macht-Habern" sind George Lakoff und Eva Elisabeth Wehling auf der Spur: Welcher Sprache bedienen sich Politiker in öffentlichen Debatten, um in den Köpfen der Menschen die gewünschte "Wirklichkeit" entstehen zu lassen?
In lebhaften Gesprächen klären die beiden Wissenschaftler anhand von Sprachschöpfungen wie "Krieg gegen den Terror" oder "Achse des Bösen", wie Menschen denken, wie solche Denkstrukturen unser Gehirn auch physisch verändern und wie wir die Welt begreifen. Dabei werfen sie ein völlig neues Licht auf Fragen der politischen Identität, der Moral und religiöser Werte oder der Rolle von Medien und Berichterstattern.

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Armin Burkhardt, Kornelia Pape
Politik, Sprache und Glaubwürdigkeit. Linguistik des politischen Skandals
2003, 218 Seiten
ISBN 978-3-525-26514-7

Politik, Sprache und Glaubwürdigkeit

Der Band enthält linguistische Analysen zu politischen Skandalen der jüngeren bundesdeutschen Geschichte. Sein Ziel besteht vor allem darin, die Öffentlichkeit für die spezifische Art und Weise zu sensibilisieren, in der die politischen Akteure und die Medien im Rahmen politischer Affären mit Sprache umgehen, um Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen, vorzutäuschen oder zu erzeugen. Die Beiträge beschäftigen sich mit der linguistischen Analyse einzelner Skandale oder sie beleuchten unterschiedliche Sprachphänomene der Skandalkommunikation, insbesondere an Beispielen aus der CDU-Schwarzgeldaffäre.

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Alice Weinlich
Körpersprache von Politikern. Machtdemonstration und Selbstdarstellung
2002, 161 Seiten
ISBN 3-89688-154-X

Körpersprache von Politikern

Gerade in Wahlkampfzeiten stehen Spitzenpolitiker tagtäglich im Rampenlicht der Fernsehkameras: Die Zuschauer wollen Fernsehduelle der Kontrahenten sehen, statt mühsam Parteiprogramme zu studieren. Nicht weiter verwunderlich, dass die Körpersprache der Politiker immer stärker in den Blick rückt: Beraterstäbe beobachten und korrigieren Mimik, Gestik und Körperhaltung der Politiker, damit die Auftritte zu wirkungsvollen Selbstdarstellungen werden. Und nicht nur das: Körpersprache ist ein probates Mittel zur Machtdemonstration. Alice Weinlich beleuchtet Signale der Körpersprache und beschäftigt sich mit deren bewussten und unbewussten Veränderungen.

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Caroline Krätz
Emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern am Beispiel des TV Duells Schröder / Merkel 2005
2008, 220 Seiten
ISBN 978-3639012644

Emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern

Anhand des TV Duells 2005 zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und der Herausforderin Angela Merkel wurde sich plastisch und mit vielen Beispielen folgenden Fragen genähert: Welche emotionalen Argumente werden von den Duellanten Schröder und Merkel verwendet und wie versuchen sie die Zuschauer für sich einzunehmen? Zu welchen selbstdarstellerischen und nonverbalen Mitteln greifen sie bevorzugt? Welche davon sind Erfolg versprechend? Mit Hilfe von Theorien zu Argumentationsstrategien, Emotionsbenennung und positiver Valenz sowie Kategoriensystemen der Selbstdarstellung und des nonverbalen Verhaltens wird augenscheinlich, wie Schröder zu seinem Ruf als geborener Redenschwinger kommt und warum Merkel eine so gute Zielscheibe für Imitatoren abgibt. Nicht nur für Politikinteressierte erklärt diese Untersuchung die Bedeutung und Beschaffenheit von emotionalen Argumenten für die Zwecke der Selbstdarstellung.

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Ulrich Saxer
Politik als Unterhaltung. Zum Wandel politischer Öffentlichkeit in der Mediengesellschaft
2007, 346 Seiten
ISBN 978-3-89669-473-7

Politik als Unterhaltung

Ulrich Saxer stellt mit Hilfe kommunikationssoziologischer Ansätze die »Entertainisierung« von Politik und Öffentlichkeit in einen mediengesellschaftlichen Gesamtzusammenhang. »Politainment« als Verknüpfung von Politik und Unterhaltungskultur erweist sich dabei als komplexer Mechanismus, der Probleme politischer Öffentlichkeit in Mediendemokratien ebenso zu lösen hilft wie er sie vergrößern kann.

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Andreas Dörner
Politainment. Politik in der medialen Erlebnisgesellschaft
2001, 272 Seiten
ISBN 978-3-518-12203-7

Politainment

Politainment ist laut Andreas Dörner die unaufhaltsame Symbiose zwischen Politik und Unterhaltungskultur, das ist unterhaltende Politik und politische Unterhaltung, das ist ein Parteitag mit Showeinlagen und die politisch-korrekte Volkspädagogik. Eine Symbiose, zu beiderseitigem Nutzen. Die einen steigern ihre Quoten und Marktanteile, die anderen erreichen einen Teil der Wählerschaft, der über die traditionellen Kommunikationskanäle nicht mehr zugänglich wäre. Das Buch entwickelt zunächst einige theoretische Perspektiven, um dann konkret Formen und Funktionen des Politainment zu untersuchen: vom inszenierten Wahlkampfauftritt bis zur Vorabendserie, von der Talk-Show bis zum Polit-Krimi. Zugleich werden in anschaulicher Weise Modelle des Bürgersinns, der Gemeinschaft und des politischen Engagements vorgeführt.

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Axel Balzer, Marvin Geilich, Shamim Rafat
Politik als Marke. Politikvermittlung zwischen Kommunikation und Inszenierung
2009, 311 Seiten
ISBN 978-3-8258-8146-7

Politik als Marke

In immer schnelllebigeren Zeiten verändert sich das Verhältnis der Politik zu Medien und Gesellschaft. Immer komplexer werdende politische Inhalte erreichen die Öffentlichkeit als immer einfachere Botschaften. Im Schatten der Diskussionen um Personalisierung, Mediatisierung und Infotainment fürchten Kritiker einen Substanzverlust. Sie sehen die Glaubwürdigkeit von Politik auf dem Spiel. Dieser Band greift die Ergebnisse des Kongresses "Politik als Marke" auf: Politikvermittlung bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Kommunikation und Inszenierung. Das komplexe Zusammenspiel von Medien und Politik wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zu Wort kommen Experten aus Politik, Medien, Wissenschaft, Wahlkampf und politischer PR.

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Peter Filzmaier, Matthias Karmasin, Cornelia Klepp
Politik und Medien - Medien und Politik
2006, 246 Seiten
ISBN 978-3-85114-951-7

Politik und Medien - Medien und Politik

Was ist in der Politik wichtiger, Inszenierung oder Themen? Wirft man einen Blick in die politische Berichterstattung der Massenmedien, ist die Antwort nicht so eindeutig, wie sie sein sollte. Ebenso uneins sind sich Experten in der Bewertung der Demokratiequalität in der Mediengesellschaft. Drohen eine Entpolitisierung der Demokratie und/oder die Reduktion der Politik auf mediengerechte Minimalbotschaften? Das Buch dokumentiert, wie Politik- und Kommunikationswissenschafter sowie Praktiker nach Antworten auf diese Frage suchen.

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Tobias Moorstedt
Jeffersons Erben. Wie die digitalen Medien die Politik verändern
2008, 165 Seiten
ISBN 978-3-518-12571-7

Jeffersons Erben

Die USA sind die älteste (Medien-)Demokratie der Welt. Franklin D. Roosevelt unterhielt sich in den dreißiger Jahren bei den »Fireside Chats« per Radio mit den Wählern, John F. Kennedy war der erste Präsident des TV-Zeitalters. Im Jahr 2008 kam eine weitere Medienrevolution: Barack Obama und John McCain kämpften vor allem im Internet um Stimmen. Tobias Moorstedt erkundet in seiner Reportage, wie die politische Software den demokratischen Prozeß verändert. Er trifft junge Texaner, die durch das Netz mit liberalen Gedanken in Kontakt kommen, begleitet Bürgerjournalisten und spricht mit Internetstrategen und Bloggern – den Meinungsführern des 21. Jahrhunderts.

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Harald Katzmair, Harald Mahrer
Die Formel der Macht
2011, 176 Seiten
ISBN 978-3-7110-0003-3

Die Formel der Macht

Die Netzwerke der Macht bestimmen unser aller Leben. Die Autoren zeigen Ihnen präzise, wie Macht funktioniert, wer im Spiel der Macht den Ton angibt, wer mitspielt und wer zusehen muss. Sie sagen Ihnen aber auch, dass Einfluss nur sehr selten eine Frage des Glücks ist, sondern fast immer das Ergebnis der richtigen Kombination unterschiedlicher Ressourcen. Denn Macht folgt einer ganz einfachen Formel: Macht = Geld x Beziehungen.

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Christine Bauer-Jelinek
Die helle und die dunkle Seite der Macht
Wie Sie Ihre Ziele durchsetzten, ohne Ihre Werte zu verraten
2009, 232 Seiten
ISBN 978-3-902404-68-8

Die helle und die dunkle Seite der Macht

Über den Missbrauch der Macht wurde viel geschrieben, nun ist es an der Zeit, dass auch die helle Seite zu ihrem Recht kommt. Die Autorin macht Mut zur Macht und gibt auch auf die Geschlechterfrage überraschende Antworten jenseits der gängigen Vorurteile: Ist die Macht eigentlich männlich? Warum wirkt Macht bei Männern erotisch und bei Frauen irritierend? Sind weibliche Eigenschaften tatsächlich Erfolgsfaktoren oder der eigentliche Grund für die geringe Zahl von Frauen an den Schalthebeln der Macht? Praktische Anleitungen zur Entwicklung von Abwehr- und Verhandlungsstrategien liefern das Rüstzeug für den kultivierten Umgang mit der Macht, ohne die eigenen Werte zu verraten.

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Thomas Brudermann
Massenpsychologie. Psychologische Ansteckung, kollektive Dynamiken, Simulationsmodelle
2010, 150 Seiten
ISBN 978-3-211-99760-4

Massenpsychologie

Der gegenwärtige Umbruch in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft ist für viele Menschen mit Unsicherheit, Ungewissheit und Orientierungslosigkeit verbunden. Diese Rahmenbedingungen schaffen den Nährboden für massenpsychologische Ansteckungsprozesse, bei denen sich Menschen nicht länger an Fakten orientieren, sondern an anderen Menschen. Massenpsychologische Dynamiken werden jedoch nur selten richtig verstanden, und auf Grund schwieriger methodischer Voraussetzungen steckt ihre wissenschaftliche Aufarbeitung nach wie vor in den Kinderschuhen. Agenten-basierte Simulationsmodelle bieten eine innovative Möglichkeit, Massenphänomene besser zu verstehen und liefern erstaunliche Ergebnisse, aufgrund derer vorherrschende Annahmen überdacht werden müssen. Dieses Buch vermittelt jenes unverzichtbare Wissen, welches in den Lehrbüchern der Psychologie und Ökonomie bislang größtenteils fehlt, und eröffnet einen spannenden Einblick in das Forschungsfeld der Massenpsychologie.

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 Informationsschrift „Politische Psychologie“ der Bundeszentrale für Politische Bildung

Politische Psychologie will die Ursachen politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen genauer bestimmen. Dieses Heft beschäftigt sich u.a. mit Faktoren in der Sozialisation eines Menschen, die dessen Zustimmung zu autoritären Regimen wahrscheinlicher machen, mit der Begründung von Macht- und Herrschaftsverhältnissen und der Entstehung von Zivilcourage.

Download der Broschüre


Informationsschrift „Mediengesellschaft“ der Bundeszentrale für Politische Bildung

Aspekte dieses Heftes sind u.a. die Mediengesellschaft und ihre Risiken für die politische Kommunikation, das Private in der Politik und die „Amerikanisierung“ der politischen Kommunikation.

Download der einzelnen Kapitel der Broschüre


 Politische Psychologie im Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)

Auf diesen Seiten finden sich Informationen zur Sektion Politische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), zu ihrer Geschichte und ihren Aktivitäten, zur allgemeinen Bedeutung der Politischen Psychologie sowie Veranstaltungshinweise und weiterführende Links.

Zur Sektion Politische Psychologie im BDP


Homepage der International Society of Political Psychology (ISPP)

Auf diesen Seiten finden sich u.a. Informationen zu den Jahrestagungen der ISPP, aktuelle Ankündigungen und Nachrichten, verschiedene Archive (u.a. ein Nachrichten-Archiv ab 1992), Veröffentlichungen und Konferenzbeiträge der Mitglieder sowie Hinweise auf Seminare und Sommerschulen. Weiterhin bietet die Website Informationen zur Zeitschrift "Political Psychology" (z.T. Volltexte und Abstracts der Ausgaben vergangener Jahre) und viele themenbezogene Links.

Zur Homepage der ISPP


Archiv des International Bulletin of Political Psychology (IBPP online)

Auf den Seiten des International Bulletin of Political Psychology (IBPP online) erhalten Leser kostenlos Zugang zu über 1400 (englischsprachigen) Artikeln aus dem Bereich der Politischen Psychologie. Hilfreich sind die vorhandene Suchfunktion und weiterführende Links.

Zum Archiv des IBPP online


Homepage des Arbeitsbereichs Politische Psychologie an der Universität Wien

Auf diesen Seiten finden sich kurze, einführende Texte zu aktuellen Themen und Arbeiten der Politischen Psychologie, so u.a. zu den Themen Ethik, Wahlverhalten, Kommunikation, Persönlichkeit, Gerechtigkeit, Konflikte und kulturelle Unterschiede. Umfangreiche nach Themen geordnete Literaturangaben, Forschungsergebnisse zu einzelnen Schwerpunkten und weiterführende Links ergänzen das Angebot.

Zur Politischen Psychologie an der Universität Wien