Kreativität

Einst Alleinstellungsmerkmal erfolgreicher Künstler und Erfinder ist Kreativität heute zu einer Schlüsselqualifikation geworden: Kreativ sein möchte jeder, ob nun im Beruf oder in der Freizeit. Doch was genau ist das eigentlich, die Kreativität?

Liebe Leserinnen und Leser,

an dieser Stelle sollte eigentlich ein kreativer Einleitungstext stehen, irgendetwas Originelles, Neues, Einfallsreiches. Aber wir sind ehrlich: Uns fiel nichts ein. Sind wir deswegen unkreativ? Liegt es an unserer Tagesform, an unserer Umgebung? Und was ist das überhaupt, eine kreative Idee?

Prof. Dr. Norbert Groeben ist Psychologe und Literaturwissenschaftler und widmete seine Forschung unter anderem der menschlichen Kreativität. Im Interview erklärt er, was die Psychologie unter Kreativität versteht, was die Persönlichkeit besonders kreativer Menschen ausmacht und inwiefern sich kreatives Denken lernen bzw. trainieren lässt.

Darüber hinaus finden Sie im Thema des Monats September Literaturtipps rund um Problemlösen und Kreativität sowie deren Anwendung im therapeutischen Kontext. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Downloads, Links und Veranstaltungstipps zusammengestellt.

In der Print-Ausgabe von „report psychologie“ geht es im September um „Hochbegabungen“: Sowohl der Fokus als auch der fachwissenschaftliche Teil nähern sich diesem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und stellen unter anderem die Frage nach der Diagnostik der Hochbegabung sowie der Förderung besonders begabter Kinder und Jugendlicher.

Immer eine gute Idee zur rechten Zeit wünschen

Alenka Tschischka
Chefredakteurin „report psychologie“

und

Susanne Koch
Online-Redaktion

P.S.: Wir freuen uns wie immer über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de

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5 Fragen an...

Prof. Dr. Norbert Groeben

Was genau versteht die Psychologie unter Kreativität? Wann würde man eine Idee als kreativ bezeichnen? Was zeichnet besonders kreative Persönlichkeiten aus? Und: Kann man Kreativität lernen? Auf diese und weitere Fragen antwortet Prof. Dr. Norbert Groeben im Interview.

Prof. Dr. Norbert Groeben ist Psychologe und Literaturwissenschaftler und war Professor für Allgemeine Psychologie und Psycholinguistik an der Universität Heidelberg sowie Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Kulturpsychologie der Universität zu Köln. In seiner Forschung beschäftigt er sich unter anderem mit sozial- und kulturwissenschaftlicher Psychologie, mit kognitiver und Lern-Psychologie sowie mit der menschlichen Kreativität.

Lesen Sie hier das gesamte Interview.

Literatur

Kreativität


Wie neu muss eine kreative Idee sein? Liegt auch Kreativität vor, wenn die Idee gar nicht nützlich ist? Kann Kreativität auch destruktiv sein? Kann man durch bewusstseinserweiternde Drogen zu Kreativität kommen? Sind Familie und Schule eher ein Segen oder ein Unglück für die Entwicklung von Kreativität? Über Kreativität ist viel geschrieben und publiziert worden. Kann man dazu überhaupt noch etwas Neues sagen? Man kann: Norbert Groeben eröffnet mit diesem Buch einen frischen und überraschenden Zugang zu einem unerschöpflichen Thema – und das nicht nur, indem er sich mit ganz handfesten Fragen auseinandersetzt. Was Kreativität ausmacht und unter welchen Bedingungen sie gedeiht, erschließt er in einer neuen Form der Darstellung im magischen Dreieck von Fühlen, Denken und Handeln. Im Dreischritt von literarischem Text als kreativem Exempel, Forschungsüberblick und praktischer Anwendung beschreibt Groeben Punkt für Punkt das Phänomen Kreativität.

Norbert Groeben
Kreativität
Originalität diesseits des Genialen
2013, 292 Seiten
ISBN 978-3-86312-039-9

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Kreativität


Kreativität wird als Eigenschaft herausragender Menschen hoch geschätzt und bewundert. Man glaubt, dass schöpferische Individuen aufgrund ihres Talents Neues und Außergewöhnliches spielerisch hervorbringen, dass sie von den Musen geküsst oder von geheimnisvollen Mächten getrieben werden. Die moderne Wissenschaft verfügt jedoch über Erkenntnisse, die das Geheimnis der Kreativität erhellen. Der Autor beschreibt allgemein verständlich die wesentlichen Elemente der Kreativität: Begabung, Wissen, Motivation, Persönlichkeitseigenschaften und Umgebungsbedingungen. Anschließend werden die fünf Phasen des kreativen Prozesses dargestellt: Vorbereitung, Inkubation, Illumination, Realisierung und Verifikation. Aus der Analyse kreativer Persönlichkeiten und Prozesse werden Konsequenzen für ihre Förderung in Schule, Beruf, Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik gezogen. Ein fundiertes Verständnis der Kreativität hilft, schöpferische Potenziale in den genannten Bereichen zu entdecken und zu fördern. In der heutigen Welt mit ihren vielfältigen Herausforderungen ist aber nicht nur die außergewöhnliche, sondern auch die alltägliche Kreativität von großer praktischer Bedeutung. Die Beachtung kreativer Aspekte in Erziehung, Ausbildung, Partnerschaft, Sexualität und persönlicher Entwicklung führt zu einer sinnvollen Lebensgestaltung.

Rainer M. Holm-Hadulla
Kreativität
Konzept und Lebensstil
2010, 163 Seiten
ISBN 978-3-525-49073-0

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Kreativität


Wenige Begriffe üben eine so anziehende Wirkung aus wie „Kreativität“, und nur wenige Begriffe sind so unscharf definiert wie dieser. Nicht nur Produkte werden als kreativ bezeichnet, sondern auch Menschen als Schöpfer dieser Produkte. Außerdem stellt Kreativität ein entscheidendes Anforderungsmerkmal oder Trainingsziel für eine Vielzahl beruflicher Tätigkeiten dar. Kreative Leistung ist daher für unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben, für Wohlstand und Lebensqualität von größter Bedeutung. Der vorliegende Band geht auf die verschiedenen Aspekte von Kreativität ein und stellt geeignete diagnostische Verfahren zur Messung von Kreativität vor. Da das Zustandekommen von Kreativität nicht nur von persönlichen Eigenschaften, sondern auch von Merkmalen der Lebens- und Arbeitssituation abhängt, werden verschiedene Möglichkeiten zur Förderung von Kreativität in Organisationen aufgezeigt.

Heinz Schuler, Yvonne Görlich
Kreativität
Ursachen, Messung, Förderung und Umsetzung in Innovation
2007, 112 Seiten
ISBN 978-3-8017-2028-5

Leseprobe

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Kreativität zwischen Schöpfung und Zerstörung


Der Begriff der Kreativität steht hoch im Kurs, das Schöpferische wird als bedeutender Wert angesehen. In Erziehung, Ausbildung, Berufstätigkeit und alltäglicher Lebensführung finden kreative Prozesse zunehmend Beachtung. Dabei herrscht eine bemerkenswerte Unklarheit, was Kreativität eigentlich bedeutet. Neurobiologen meinen, dass sie durch Geschwindigkeit und Komplexität der Informationsverarbeitung bedingt sei. Psychologen haben den Flow entdeckt, der kreative Tätigkeiten begleitet und der mit der Freisetzung von Glückshormonen einhergeht. Kulturwissenschaftler beschäftigen sich mit dem geheimnisvollen „Kuss der Musen“ und beschreiben vielfältig schöpferische Prozesse. Doch es fehlt eine kohärente Theorie des Kreativen, die als Grundlage für die Förderung von Kreativität in Erziehung und beruflicher sowie persönlicher Lebensgestaltung dienen kann. Das Buch bietet eine Synthese von kulturellen, psychologischen und neurobiologischen Kreativitätsvorstellungen. Dabei bildet das Wechselspiel zwischen Schöpfung und Zerstörung, Ordnung und Chaos, Konstruktion und Destruktion den roten Faden. Daraus ergeben sich praktische Konsequenzen für die alltägliche wie auch außergewöhnliche Kreativität.

Rainer M. Holm-Hadulla
Kreativität zwischen Schöpfung und Zerstörung
Konzepte aus Kulturwissenschaften, Psychologie, Neurobiologie und ihre praktischen Anwendungen
2011, 248 Seiten
ISBN 978-3-525-40433-1

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

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Problemlösendes Denken


Probleme begegnen uns täglich. Von einfachen Alltagsschwierigkeiten bis zu folgereichen Lebensentscheidungen, von eng vernetzten Organisationsaufgaben bis zu globalen politischen Fragestellungen reicht die Palette der Probleme, die es zu lösen gilt. Wie gehen Menschen dabei vor? Wie lässt sich die besondere Fähigkeit zum problemlösenden Denken erforschen, beschreiben und erklären? Was wissen wir über die kognitiven und kreativen Prozesse, die ablaufen, wenn man die Veränderung einer gegebenen Situation zielgerichtet anstrebt? Ziel des Buches ist es, die vorliegenden Modelle, Untersuchungsmethoden und Befunde zum einfachen und komplexen Problemlösen zu ordnen und ihre Beziehungen zu anderen Bereichen der Psychologie herauszuarbeiten.

Joachim Funke
Problemlösendes Denken
2003, 310 Seiten
ISBN 978-3-17-017425-2

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

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Imagine!


Imagine! ist ein Führer durch die neue Wissenschaft der Kreativität. Jonah Lehrer räumt mit den Mythen von Musen, höheren Kräften, Genies und selbst von kreativen „Typen“ auf und zeigt, dass jeder Mensch ein kreatives Gehirn hat – er muss es nur zu nutzen verstehen. Kreativität ist eine Kombination bestimmter Denkvorgänge, deren effektivere Nutzung wir alle lernen können. Das Buch zeigt die Bedeutung von Kindlichkeit und produktiver Tagträumerei, von Frustration und Leere im Kopf, von Selbstvergessenheit und Loslassen für unsere Kreativität. Dann aber führt der Autor uns aus unseren eigenen Köpfen heraus und zeigt uns, wie wir unsere sozialen Umgebungen lebendiger, unsere Organisationen produktiver und unsere Schulen effektiver machen können. Die Fallbeispiele, die er anführt, reichen von Shakespeare bis Bob Dylan, von der Erfindung des Post-it bis zu Steve Jobs.

Jonah Lehrer
Imagine!
Wie das kreative Gehirn funktioniert
2014, 272 Seiten
ISBN 978-3-406-63731-5

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Große Frauen – Portraits der kreativen Persönlichkeit


Was verbindet Annette von Droste-Hülshoff mit Pina Bausch und Käthe Kollwitz, was Sophie Scholl mit Rosa Luxemburg und Else Lasker-Schüler? Sie alle sind Kreative von historisch-kultureller Bedeutung, auf ihrem jeweiligen Gebiet. Befähigt wurden sie dazu von einer Verbindung gegensätzlicher Eigenschaften, die das Grundprinzip der kreativen Persönlichkeit darstellt. Der Heidelberger Wissenschaftler und Literat Ben Roeg verdeutlicht diese Grundstruktur anschaulich in seinem neuen Buch „Große Frauen – Portraits der kreativen Persönlichkeit“, in welchem er die Lebensläufe von zwanzig hoch-kreativen Frauen zusammengefasst hat und damit auch das immer noch existierende Vorurteil einer geringeren weiblichen Kreativität auf überzeugende Weise widerlegt. Weitere Portraits von Elsa Brandström-Ulich, Luise A. von Gottsched, Eileen Gray, Regine Hildebrandt, Karen Horney, Marie Jahoda, Mascha Kaleko, Dorothea Lange, Irmtraud Morgner, Niki de Saint-Phalle, George Sand, Bertha von Suttner und James Tiptree Jr. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Norbert Groeben.

Ben Roeg
Große Frauen – Portraits der kreativen Persönlichkeit
Literarisch-biografische Miniaturen
2015, 212 Seiten
ISBN 978-3-943195-14-9
Neuerscheinung

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Unaussprechliches gestalten


Menschen streben zeitlebens unbewussten Kindheitsphantasien nach, in denen es um Ungetrenntheit, Allmacht, Unvergänglichkeit, Unsterblichkeit geht. Aber die Realität, insbesondere der Tod, setzt unwiderrufliche Grenzen. Dieser basale Widerspruch kennzeichnet die menschliche Existenz, bleibt aber unsagbar. Das kulturell Tabuierte verschafft sich über die menschliche Kreativität Ausdruck. Jede kreative Gestaltung ist so gesehen ein Versuch, den stets präsenten Konflikt zwischen Begehren und Trauer, Sehnsucht und Verzicht in eine Form zu kleiden, die ihn erträglich macht. Das Buch führt vor Augen, wie vielfältig die kreativen Ausdrucksformen sind sowie auch die Interpretationsmöglichkeiten, die der Psychoanalyse dafür zur Verfügung stehen.

Christa Rohde-Dachser (Hrsg.)
Unaussprechliches gestalten
Über Psychoanalyse und Kreativität
2003, 159 Seiten
ISBN 978-3-525-46181-5

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Psychoanalyse, Kunst und Kreativität


Welchen Beitrag leistet die Psychoanalyse zum Verständnis kreativer Prozesse? Welche Ergänzungen erfahren kunsthistorische Arbeiten durch psychoanalytische Untersuchungen zur Biographik und zur Rezeption von Kunst? Mit den in diesem Band versammelten Texten wird der Weg der analytischen Kunstpsychologie im Anschluss an Sigmund Freud nachgezeichnet. Ein Abriss der Psychoanalyse von den Anfängen bis heute, ein kleines Lexikon der Fachbegriffe sowie Erläuterungen zu jedem einzelnen Beitrag machen das Buch sowohl zu einer fundierten Einführung als auch zu einem Nachschlagewerk. Es richtet sich an Künstler, Kunstwissenschaftler, Kunstpädagogen und -therapeuten, Psychotherapeuten, Psychoanalytiker sowie alle an künstlerischen und psychologischen Fragen Interessierten.

Hartmut Kraft (Hrsg.)
Psychoanalyse, Kunst und Kreativität
Die Entwicklung der analytischen Kunstpsychologie seit Freud
2008, 304 Seiten
ISBN 978-3-939069-27-0

Inhaltsverzeichnis

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Der phantastische Raum


In der pädagogischen und in der psychotherapeutischen Arbeit spielen Phantasie und Kreativität eine bedeutende Rolle. Mit Hilfe von Assoziationen, Rollenspielen, Phantasiereisen und Imaginationen kann sich hier ein intrapsychischer und interpersoneller Raum entfalten, der Menschen mit sich selbst und miteinander tiefer in Kontakt bringt, der Verstehen und Verständnis schafft und der zwischenmenschliche Begegnungen bereichert und vertieft.

Pit Wahl, Heiner Sasse, Ulrike Lehmkuhl (Hrsg.)
Der phantastische Raum
Phantasie, Realität, Kreativität
2008, 272 Seiten
ISBN 978-3-525-45015-4

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Kunst- und Ausdruckstherapien


Dieses Handbuch bietet einen systematischen Überblick über den aktuellen Kenntnisstand und die Effekte der Musik-, Bewegungs-, Tanz-, Kunst-, Mal-, Gestaltungs-, Ergo-, Biblio- und Poesietherapie in der klinischen Psychiatrie und psychosozialen Gesundheitsförderung. Der Schwerpunkt liegt auf der Evidenzbasierung von Einzel- oder Gruppenbehandlungen in der Gesundheitsversorgung. Künstlerische, kreative und ausdruckstherapeutische Therapieverfahren werden anhand von Beispielen vermittelt, die zugleich die gelungene Verbindung von Wissenschaft, Theorie und Praxis veranschaulichen.

Wulf Rössler, Birgit Matter (Hrsg.)
Kunst- und Ausdruckstherapien
Ein Handbuch für die psychiatrische und psychosoziale Praxis
2012, 480 Seiten
ISBN 978-3-17-021989-2

Inhaltsverzeichnis

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Jenseits sprachlicher Grenzen


Immer mehr Menschen aus anderen Kulturen, die in ihren Herkunftsländern Traumatisierungen durch Folter und Kriegsereignisse erlitten haben, suchen bei uns psychiatrische und psychologische Institutionen und Praxen auf. Das Leben im Exil und in dem fremden Sprachraum bringt zusätzliche Belastungen mit sich. Bei diesen Patienten sind verbal orientierte Behandlungsmethoden nur eingeschränkt anwendbar. Gestaltende Techniken helfen auch Menschen, die auf verbalem Weg kaum erreichbar sind. Das neu konzipierte Therapieangebot ermöglicht die Stärkung der kulturellen Identität, hilft den Betroffenen, ihre traumatischen Erfahrungen zu integrieren und sich an die veränderte Wirklichkeit ihres jetzigen Lebens anzupassen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Störungen, die ohne therapeutische Intervention zu einer Chronifizierung der Beschwerden führen würden. Die dargestellte Kunstpsychotherapie ist sowohl individuell als auch – wie häufig notwendig – bei ganzen Familiensystemen anwendbar. Die gestalterischen Mittel der Kunstpsychotherapie ermöglichen den Patienten auf einer ganz konkreten Ebene das Erproben neuer Handlungsweisen und führen damit zu einer Erweiterung des durch die Traumatisierung eingeengten Handlungsspielraums. Auf diese Weise können verloren gegangene Ressourcen reaktiviert und gefördert werden.

Ruth Herzka Bollinger
Jenseits sprachlicher Grenzen
Verarbeitung von Migrationserfahrung mit inneren und äußeren Bildern. Kunstpsychotherapie mit kriegstraumatisierten Migranten
2008, 120 Seiten
ISBN: 978-3-939069-58-4

Inhaltsverzeichnis

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Kreativität und Kommunikation bei Menschen mit Demenz


Kreativität und Kommunikation fördern und erhalten Kognition, so könnte die Kurzbotschaft dieses Buches lauten: Noch etwas zu schaffen und zu gestalten, wenn manch anderes nicht mehr gelingt. Anschaulich zeigen die Autoren, wie wesentlich die Beschäftigung mit kreativen Aktivitäten für Menschen mit Demenz ist, um ihre Kommunikation aufrechtzuerhalten, zu verbessern und ihre Persönlichkeit und Identität zu stärken. Sie zeigen, wie es Menschen mit Demenz, Angehörigen und Begleitenden gelingt, Kreativität und Kommunikation im Alltag zu ermöglichen und zu entwickeln. Collagieren, Fotografieren, Gedichte schreiben, Geschichten erzählen, Musizieren, Schauspielern sowie mit Holz, Metall und Textilien arbeiten sind die Werkzeuge, um Hirn, Herz und Hände zu beflügeln.

John Killick, Claire Craig
Kreativität und Kommunikation bei Menschen mit Demenz
2013, 204 Seiten
ISBN 9783456852508

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Downloads

Psychologie der Kreativität


In seinem Kapitel „Psychologie der Kreativität“ beleuchtet Prof. Dr. Joachim Funke von der Universität Heidelberg die psychologische Kreativitätsforschung mit den Möglichkeiten der Erfassung kreativer Prozesse, ihrer Manifestation, den Determinanten, der Frage nach der Notwendigkeit zu kreativem Denken und schließlich Erkenntnissen darüber, wie kreatives Denken gefördert werden kann.

Funke, J. (2008). Zur Psychologie der Kreativität. In M. Dresler & T.G. Baudson (Hrsg.), Kreativität. Beiträge aus den Natur- und Geisteswissenschaften (S. 31-36). Stuttgart: Hirzel.

Download des Kapitels „Psychologie der Kreativität“

Kreativität und Problemlösen


Prof. Dr. Joachim Funke von der Universität Heidelberg erläutert in seinem Kapitel „Kreativität und Problemlösen“ nicht nur menschliche Problemlöseprozesse im allgemeinen, sondern geht auch auf die Besonderheiten kreativer Problemlösungen ein.

Schmid, U. & Funke, J. (2013). Kreativität und Problemlösen. In A. Stephan & S. Walter (Hrsg.), Handbuch Kognitionswissenschaft (S. 335-343). Stuttgart: Metzler.

Download des Kapitels „Kreativität und Problemlösen“

Neues durch Wechsel der Perspektive


In seinem Kapitel „Neues durch Wechsel der Perspektive“ macht Prof. Dr. Joachim Funke von der Universität Heidelberg deutlich, was Kreativität, die kreative Person, die kreative Umwelt, den kreativen Prozess und auch das kreative Produkt ausmacht.

Funke, J. (2013). Neues durch Wechsel der Perspektive. In H.R. Fischer (Hrsg.), Wie kommt Neues in die Welt? Phantasie, Intuition und der Ursprung von Kreativität (S. 187-196). Frankfurt: Velbrück.

Download des Kapitels „Neues durch Wechsel der Perspektive“

Kreativitätstechniken


Prof. Dr. Joachim Funke von der Universität Heidelberg geht in seinem Kapitel „Kreativitätstechniken“ der Frage nach, mit welchen Techniken menschliche Kreativität gesteigert werden kann.

Funke, J. (2008). Kreativitätstechniken. In V. Nünning (Hrsg.), Schlüsselkompetenzen: Qualifikationen für Studium und Beruf (S. 207-219). Stuttgart: Metzler.

Download des Kapitels „Kreativitätstechniken“

Neue Trends in der Kreativitätsforschung


In seinem Artikel „Neue Trends in der Kreativitätsforschung“ beschreibt der Philosoph Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck den heutigen Kreativitätsbegriff, stellt neuere Modelle vor und beleuchtet die zwei Dimensionen der Kreativität: Neuheit und Wert. Zudem gibt er einen Ausblick auf verschiedene Anwendungen der vorgestellten Ergebnisse.

Download des Artikels „Neue Trends in der Kreativitätsforschung“

Links

Arbeitsstelle Hochbegabung Berlin


Die Arbeitsstelle Hochbegabung Berlin (AHBB) ist eine Einrichtung der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) in Kooperation mit der Karg-Stiftung. Gegründet im Januar 2014 verfolgt sie hauptsächlich das Ziel, Qualifizierungsangebote für Fachkräfte in Beratungskontexten bzw. Beratungsstrukturen im Feld der Hochbegabung zu entwickeln und bundesweit durchzuführen. Die PHB betreibt in der AHBB zudem ein eigenes kostenfreies psychologisches Beratungsangebot für Familien mit hochbegabten Kindern zu Fragen der Entwicklung, der Erziehung und der Förderung.

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Veranstaltungen

12. und 13. März 2016

Seminar „Arbeit mit kreativen Medien in der Beratung“, Göttingen


Obwohl Psychologen und Psychotherapeuten die Bedeutung von kreativen Medien in der Beratung, der Supervision und im Coaching durchaus bewusst ist, wird immer wieder auf deren Einsatz verzichtet. Deshalb ist eine Auffrischung bereits bekannter Methoden bzw. eine neue Erfahrung mit deren Einsatz für Praktiker von Interesse. Ziel des Seminars „Arbeit mit kreativen Medien in der Beratung“ ist es, verschiedene Methoden und Techniken sowie deren Einbettung in einzelne Theorien kennenzulernen, auszuprobieren und sicher anwenden zu können.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung