Jugendliche im Social Web

Für viele Jugendliche ist die Nutzung des Internets ein integraler Bestandteil ihres Lebens. Besonders das „Social Web“ und die sozialen Medien, die der Interaktion mit anderen dienen, ziehen Jugendliche an. Welche Gefahren ergeben sich für die Privatsphäre Jugendlicher? Wie kommt es, dass Jugendliche sich so für das „Social Web“ begeistern? Inwiefern kann die Nutzung von sozialen Medien zur Entwicklung Jugendlicher beitragen?

Liebe Leserinnen und Leser,

für viele Jugendliche ist die Nutzung des Internets ein integraler Bestandteil ihres Lebens. Besonders das sogenannte „Social Web“ und die sozialen Medien, die der Interaktion, dem Austausch mit anderen dienen – sei es in sozialen Netzwerken, Foren oder Chatrooms – ziehen Jugendliche an. Da gerade in diesem Bereich private, oftmals sogar intime Informationen preisgegeben werden, wird die Nutzung des „Social Web“ durch Jugendliche mit Skepsis betrachtet. 
Welche Gefahren ergeben sich für die Privatsphäre Jugendlicher? Wie kommt es, dass Jugendliche sich so stark für das „Social Web“ begeistern? Inwiefern kann die Nutzung des „Social Web“ zur Entwicklung Jugendlicher beitragen? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Jochen Peter im Interview. 

Außerdem finden Sie im aktuellen „Thema des Monats“ interessante Literaturtipps zur Psychologie der Internetnutzung, zur Privatsphäre im Internet und in sozialen Netzwerken, zur Mediennutzung Jugendlicher und zu digitalen Jugendkulturen. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Downloads und Links zusammengestellt.

Auch die Printausgabe „report psychologie“ beschäftigt sich im Fokus mit „Privacy online“ und stellt unter anderem das gleichnamige Buch und eine der Herausgeberinnen, Prof. Sabine Trepte, vor. 

Weiterhin sicheres und anregendes Surfen wünschen Ihnen

Christa Schaffmann

Chefredakteurin „report psychologie“

und 

Susanne Koch
Online-Redaktion


P.S.: Wir freuen uns über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de

Foto © pictureYouth / flickr.com unter CC BY 2.0

5 Fragen an...

Jochen Peter

Welche Gefahren ergeben sich im „Social Web“ für die Privatsphäre Jugendlicher? Wie kommt es, dass Jugendliche sich so stark für die Kommunikation im Internet begeistern? Inwiefern kann die Nutzung des „Social Web“ zur Entwicklung Jugendlicher beitragen? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Jochen Peter im Interview. 

Prof. Dr. Jochen Peter ist Professor an der Amsterdam School of Communications Research (ASCoR) der Universität von Amsterdam. Seine Forschung konzentriert sich auf die Folgen der Mediennutzung Jugendlicher für ihre psychosoziale Entwicklung und sexuelle Sozialisation. 

Lesen Sie hier das gesamte Interview


Literatur

Privacy Online

Im Internet sind persönliche Mitteilungen und Informationen gewöhnlich einer großen Anzahl von Personen zugänglich. Persönliche Daten, die online verfügbar sind, können von anderen durchsucht und reproduziert werden – und dabei auch in die Hände von Werbetreibenden, Serviceanbietern oder gar Stalkern gelangen. Viele Internetnutzer kennen diese Gefahren – und verhalten sich dennoch als seien ihre Daten nicht öffentlich zugänglich und geheim. Sie erwarten, dass ihre Privatsphäre nicht verletzt wird, so lange sie persönliche Informationen freiwillig im Rahmen von sozialen Netzwerken, Blogs oder in Online Communities preisgeben.
Das Buch beschäftigt sich mit den Fragen, die dieses sogenannte „Privacy Paradox“ aufwirft. Renommierte Wissenschaftler verschiedener Disziplinen – unter anderem Psychologie, Soziologie und Kommunikationswissenschaften – erklären mit Hilfe aktueller theoretischer Modelle, wie Privatheit im Internet im Spannungsfeld zwischen Vertraulichkeit und öffentlicher Zugänglichkeit funktioniert. Dabei gehen sie unter anderem den Fragen nach, welchen Nutzen es Personen bringt, im Internet vertrauliche Informationen preiszugeben, und aus welchen Gründen besonders soziale Netzwerke von Vertrauen und Authentizität geprägt sind. Betrachtet werden verschiedene ethnische und Altersgruppen von Nutzern: von Kindern und jungen Erwachsenen bis hin zu Senioren. 

Sabine Trepte, Leonard Reinecke (Hrsg.)
Privacy Online
Perspectives on Privacy and Self-Disclosure in the Social Web
2011, 269 Seiten
ISBN 978-3-642-21520-9

Inhaltsverzeichnis, Leseprobe und Bestellmöglichkeit

Psychological Aspects of Cyberspace

Hundert Millionen von Menschen auf der ganzen Welt nutzen täglich das Internet. Sei es für Online-Shopping, Online-Banking oder zum Reden und Flirten. Aus psychologischer Sicht hat sich das Internet zu einem wichtigen zwischenmenschlichen Kommunikationsmittel entwickelt, das Einfluss hat auf die Entscheidungen von Menschen, ihre Verhaltensweisen, Einstellungen und Emotionen. 
Darüber hinaus schafft das Internet ein virtuelles soziales Umfeld, in dem sich Menschen treffen können, zusammen arbeiten und miteinander verhandeln, und das darüber hinaus eine Plattform für den Austausch von Waren und Informationen darstellt. 
Der Cyberspace ist nicht nur eine technische Errungenschaft, sondern ein Phänomen, das die Welt auf das sprichwörtliche globale Dorf reduziert, Barrieren durch geografische Entfernungen vermindert und somit auch internationale Kooperationen fördert. 
Renommierte Sozialwissenschaftler um Azy Barak bieten einen Überblick über ein Jahrzehnt der wissenschaftlichen Untersuchungen zu den sozialen, behavioralen und psychologischen Aspekten des Cyberspace und zeigen Richtungen und Anwendungen für die zukünftige Forschung auf. 

Azy Barak (Hrsg.)
Psychological Aspects of Cyberspace
Theory, Research, Applications
2008, 336 Seiten
ISBN 9780521694643


Bestellmöglichkeit



A Networked Self

„A Networked Self“ beschäftigt sich mit Selbstdarstellung und sozialen Beziehungen im digitalen Zeitalter. Renommierte Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen stellen aktuelle Forschungsarbeiten zu sozialen Netzwerken vor. Fokus sind dabei stets Identität und Selbstdarstellung innerhalb bzw. außerhalb dieser neuen Medien. 
Beleuchtet werden neben den theoretischen Grundlagen auch einschlägige Forschungsergebnisse und praktische Anwendungen – u.a. zu Themen wie: Verhaltensnormen, -muster und -routinen, Privatheit, kulturelle Unterschiede sowie die Nutzung sozialer Netzwerke in Organisationen.

Zizi A. Papacharissi (Hrsg.)
A Networked Self
Identity, Community, and Culture on Social Network Sites
2010, 328 Seiten
ISBN 978-0415801812

Bestellmöglichkeit


Kultur und mediale Kommunikation in sozialen Netzwerken

Die auf Kommunikationstechnologien aufbauenden sozialen Interaktionen machen einen immer bedeutsameren Teil unserer Gesellschaft aus. Genau wie die Schrift, der Buchdruck oder das Fernsehen sorgen neue Kommunikationstechnologien wie das Mobiltelefon oder das Internet dafür, dass sich neue kulturelle Formen und neue Muster des sozialen Umgangs ausbilden. Wenn Kommunikation sich in den Medien neu ordnet, entwickeln sich hierauf bezogen auch die sozialen Formen des Umgangs miteinander und in der Folge auch die darüber sich konstituierenden/diese nutzenden sozialen Netzwerke.

Jan Fuhse, Christian Stegbauer (Hrsg.)
Kultur und mediale Kommunikation in sozialen Netzwerken
Netzwerkforschung
2011, 188 Seiten
ISBN 978-3-531-17041-1

Bestellmöglichkeit



Kommunikation der Zukunft – Zukunft der Kommunikation

Der Band beschäftigt sich mit künftiger (menschlicher) Kommunikation, den neuen Kommunikationsformen und den Fragestellungen und Aufgaben, die sich daraus für die Psychologie ergeben. Wie viel Kommunikation ist menschenverträglich? Was haben Psychologinnen und Psychologen zu Veränderungen in der Kommunikation zu sagen? Wie nutzt die Psychologie die neuen Medien? Wie steht es z.B. um die psychologische Beratung per Internet im Hinblick auf ethische und rechtliche Aspekte, wie steht es um die Datensicherung bei der elektronischen Übermittlung von Abrechnungsdaten, befunden etc.? Bleibt die "Face to Face"-Kommunikation auf der Strecke?

Matthias Brüstle (Hrsg.) 
Kommunikation der Zukunft – Zukunft der Kommunikation
10. Brixener Tage für Psychologen der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Psychologenverbände (ADP)
2002, 159 Seiten
ISBN 978-3-931589-54-7

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StudiVZ

Soziale Netzwerke im Internet haben in kurzer Zeit Millionen von Mitgliedern gewonnen haben. In diesem Band werden Untersuchungen über das Studierenden-Netzwerk StudiVZ vorgestellt, die zentralen Fragen nachgehen: Wie hat sich das Netzwerk verbreitet? Aus welchen Motiven und mit wem werden Beziehungen geknüpft? Verdrängt oder ergänzt das StudiVZ andere Kommunikationskanäle? Welche Bedeutung hat der Schutz der Privatsphäre? Auf welche Weise und mit welchem Erfolg betreiben die Mitglieder Selbstdarstellung? Eingerahmt werden die Studien durch grundlegende Überlegungen zur Veränderungen öffentlicher Kommunikation. Außerdem wird der aktuelle Forschungsstand zu den sozialen Netzwerken im Internet dargestellt.


Christoph Neuberger, Volker Gehrau (Hrsg.)
StudiVZ
Diffusion, Nutzung und Wirkung eines sozialen Netzwerks im Internet
2011, 218 Seiten
ISBN 978-3-531-17373-3

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Jugendmedienforschung

Fünf international bekannte Jugendmedienforscher (Daniel R. Anderson, Dolf Zillmann, Ulla Johnsson-Smaragdi, Heinz Bonfadelli, Sonia Livingstone) stellen in diesem Band – exemplarisch für das gesamte Forschungsfeld – ihre konzeptionellen Ansätze und Untersuchungsmethoden vor. Sie sind alle empirisch orientiert und vertreten unterschiedliche, für die moderne Jugendmedienforschung typische Theorien. Jeder der fünf Originalarbeiten wurde ein einführendes Kapitel vorangestellt (Historie, zentrale Fragestellungen, Vorgehensweisen, wichtige Ergebnisse). Lernfragen und Leseempfehlungen finden sich am Ende jedes Kapitels. Mit weiterführenden Kapiteln über Onlinesucht und über gute Medienkommunikation schließt der Band ab.

Angela Schorr (Hrsg.)
Jugendmedienforschung
Forschungsprogramme, Synopse, Perspektiven
2009, 444 Seiten
ISBN 978-3-531-14170-1



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Digital Youth

Auf der ganzen Welt werden Jugendliche – aufgrund ihres Geschicks im Umgang mit neuen Technologien und ihren Inhalten – als „Digital Natives“ beschrieben. Aktuelle Studien zeigen, dass eine überwältigende Mehrheit der Kinder und Jugendlichen Internet, Mobiltelefone und andere Mobilgeräte nutzen. In ihrer Vertrautheit mit diesen Medien und die noch nie da gewesenen Möglichkeiten, die diese bieten, konsumieren Jugendliche nicht nur Inhalte, sondern arbeiten auch kreativ mit ihnen und schaffen Unmengen neuer Inhalte. Doch was sind die Kosten, die diese Entwicklung mit sich bringt?
„Digital Youth“ beschreibt die Rolle, die digitale Werkzeuge im Leben von Teenagern spielen, und zeigt sowohl die Vorteile als auch die Risiken der neuen interaktiven Technologien auf. 
Neben einschlägigen Entwicklungstheorien befassen sich die Autoren mit Themengebieten wie den sozialen Netzwerken, dem Instant Messaging und dem Text Messaging. Auch spezifische Themen wie z.B. Sexualität im Internet, Online-Identität und Selbstdarstellung, Moral, Ethik und bürgerschaftliches Engagement, Technologie und Gesundheit, Gewalt, Mobbing und Schikane sowie exzessive Internet-Nutzung und Suchtverhalten kommen zur Sprache. 

Kaveri Subrahmanyam, David Smahel
Digital Youth
The Role of Media in Development
2011, 250 Seiten
ISBN 978-1-4419-6277-5

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Digitale Jugendkulturen

Jugend ist gegenwärtig nicht nur Offline-Jugend, sondern zugleich Online-Jugend. Auch die in diesem Band im Mittelpunkt stehenden jugendkulturellen Vergemeinschaftungsformen, in deren Rahmen sich Jugendliche selbst darstellen, mit ihrer Identität auseinandersetzen und soziales Miteinander von Gleichgesinnten finden können – sei es HipHop, Gothic, Techno oder sei es neuerdings die Emo- oder Visual Kei-Szene –, sind heute nicht mehr denkbar ohne ihre Erweiterungen im Internet. Insofern sind Jugendkulturen immer auch digitale Jugendkulturen. Freilich nutzen nicht alle jugendkulturellen Gesellungen Internet, Computer und mobile Geräte (Handys, Smartphones, portable Spielkonsolen etc.) in gleichem Maße. Was also sind die Kennzeichen digitaler Jugendkulturen? Zu welchen Zwecken werden überhaupt welche digitalen Medien in welchen Jugendkulturen benutzt? Und: Gibt es tatsächlich eine Cybergeneration?

Kai-Uwe Hugger (Hrsg.) 
Digitale Jugendkulturen
2010, 268 Seiten
ISBN 978-3-531-16091-7


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Netzguidance für Jugendliche

Eveline Hipeli untersucht geeignete Maßnahmen, um Jugendlichen Internetkompetenz zu vermitteln. Die Autorin analysiert, welche Sozialisationsinstanzen als Vermittler eingesetzt werden können und wo deren Chancen und Grenzen liegen. Neben Alter, Geschlecht und Schultypus wurde die kreative und kritische Internetnutzung als Einflussfaktor für die Einstellung Jugendlicher gegenüber Netzguidance-Maßnahmen und Vermittlern untersucht. Denn die kreative und kritische Verwendung des Internets setzt andere Kenntnisse voraus als eine rein konsumorientierte Nutzung.

Eveline Hipeli
Netzguidance für Jugendliche
Chancen und Grenzen der Internetkompetenzförderung und ihrer Vermittlung
2012, 318 Seiten
ISBN 978-3-531-19205-5

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(K)Ein Ende der Privatheit

Derzeit ist ein Boom sozialer Netzwerke zu erleben, der verstärkt auch jüngere Jugendliche an die neuen interaktiven Möglichkeiten des Internet herangeführt hat. Mit minimalem technischem Aufwand bei der Nutzung können sich junge Menschen über Profilseiten veröffentlichen, zahllosen Themengruppen anschließen und somit neuartige Chancen der Präsentation und Kontaktaufnahme nutzen. Diese Entwicklung ist grundsätzlich als positiv zu begrüßen, da Jugendliche heute mit den neuen Möglichkeiten des Mediums zu aktiven Gestaltern des Internet werden und Massenmedien nicht mehr nur konsumieren. Jedoch herrscht dabei eine überwiegend freizügige Preisgabe individueller Daten, die eine beinahe vollständige Erfassung der persönlichen Identität ermöglichen. Welche Risiken und Gefahren für die Persönlichkeitsrechte mit der Nutzung solcher Dienste verbunden sind, ist den Nutzerinnen und Nutzern nicht bewusst oder wird von ihnen ignoriert. Die Publikation widmet sich dem Phänomen der unreflektierten Preisgabe persönlicher Daten bei jungen Menschen. Gemeinsam mit Vertretern aus Daten-, Verbraucher- und Jugendschutz, der Medienpädagogik sowie mit Vertretern von Betreiberfirmen und Wirtschaftsverbänden und einer breiten Fachöffentlichkeit wurden Strategien zur Sensibilisierung junger Menschen erarbeitet.

Fachtagung von Jugend online (IJAB) an der Akademie Remscheid
(K)Ein Ende der Privatheit
Strategien zur Sensibilisierung junger Menschen beim Umgang mit persönlichen Daten im Internet
2009, 175 Seiten
ISBN 978-3935607360

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Die Datenfresser

Es ist einfach, einladend und praktisch: Die meisten von uns tauchen täglich tief in die virtuellen Welten der sozialen Netzwerke, der Communities und Foren ein. Wir bestellen und buchen online, laden hoch und runter. Ohne Zweifel hat die digitale Revolution uns eine Menge Vorteile und Möglichkeiten beschert. Doch diese Entwicklung hat Schattenseiten. Jedes digitale Agieren hinterlässt Daten. Sie lassen sich, je mehr, desto besser, zu individuellen Profilen zusammenführen und gewähren so tiefe Einblicke in die Interessen, Gewohnheiten und Wünsche eines Menschen – ideal für die globale Werbewirtschaft, die Milliarden mit solchen freiwillig oder unfreiwillig überlassenen Datenspuren verdient. Doch auch staatliche Stellen bedienen sich zunehmend und mit unterschiedlichsten Motiven persönlichskeitsbezogener Informationen. Wo, warum und für wen sind wir transparent? Und was soll, was kann und was muss man dagegen tun?
http://www.bpb.de/publikationen/2GZLKJ,0,0,Die_Datenfresser.html

Konstanze Kurz, Frank Rieger
Die Datenfresser
Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen 
2011, 272 Seiten
Schriftenreihe der Bundeszentrale für Politische Bildung Bd. 1177

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Generation Me

In ihrem provokativen Buch, untersucht die amerikanische Psychologin Dr. Jean M. Twenge, warum die jungen Leute, die sie als die „Generation Me" bezeichnet – jene, die in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren geboren wurden – so tolerant, selbstbewusst, weltoffen und ehrgeizig, aber auch zynisch, deprimiert, einsam und ängstlich sind. 
Die Autorin stützt sich dabei auf Erkenntnisse aus einer riesigen generationsübergreifenden Studie, mit Daten von rund 1,3 Millionen Befragten aus sechs Jahrzehnten. Sie stellt die Unterschiede der heutigen jungen Erwachsenen im Vergleich zu älteren Kohorten dar – unter anderem im Bezug auf ihr Verhalten, ihr Sexualverhalten, ihre Ansichten und Werte sowie ihren Umgang mit den Herausforderungen des neuen Jahrhunderts. 

Jean M. Twenge
Generation Me
Why Today's Young Americans Are More Confident, Assertive, Entitled--and More Miserable Than Ever Before 
2007, 304 Seiten
ISBN 978-0743276986

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Downloads

Daten zur Facebook-Nutzung

Zusammengefasst von der Bundeszentrale für Politische Bildung (BPB) bietet dieses Dokument einen Überblick über die weltweite Nutzung des sozialen Netzwerks Facebook von 2004 bis 2010. 

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Informationsbroschüre: Ich suche dich. Wer bist du?

Die Informationsbroschüre „Ich suche dich. Wer bist du?“ von jugendnetz-berlin.de und dem Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit richtet sich an jugendliche Nutzer von sozialen Netzwerken. Neben allgemeinen Informationen werden 10 wichtige Tipps für zur Verfügung gestellt, um das eigene Nutzerverhalten zu erkunden und zu verbessern.

Download der Broschüre


Informationsbroschüre: Ein Netz für Kinder

Das Internet hat für Kinder einen großen Reiz. Mit seinen vielfältigen Möglichkeiten ist es für die kindliche Entdeckerlust ein wunderbarer Spielplatz. Kinder können sich dort treffen, kommunizieren, miteinander spielen und lernen. Die Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bietet eine Unterstützung bei der Entdeckung eines kinderfreundlichen Netzes – für Eltern und Kinder.

Download der Broschüre



Links

Center for research on Children, Adolescents and the Media (CcaM)

Das Center for research on Children, Adolescents and the Media (CcaM) ist Teil der Amsterdam School of Communication Research (ASCoR) der Universität von Amsterdam. Auf der Website finden sich neben Informationen zur Forschung am CcaM Hinweise auf Publikationen und Informationen zu verwendeten und neu entwickelten Forschungsmethoden. 

Zur Website des CcaM


klicksafe: Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz

Seit 2004 setzt klicksafe in Deutschland den Auftrag der EU-Kommission um, Internetnutzern die kompetente und kritische Nutzung von Internet und Neuen Medien zu vermitteln. Auf der klicksafe-Website finden sich Informationen zum Projekt, zu aktuellen Entwicklungen und zu verschiedenen relevanten Themen, wie z.B. soziale Netzwerke und Instant Messaging. Zahlreiche Materialien stehen zum Download bereit. 

Zu klicksafe.de