Nachhaltig handeln

Was bringt Menschen dazu, sich umweltverträglich zu verhalten? Welche Rolle spielen Normen und Gewohnheiten? Und wie können Verhaltensänderungen erreicht werden? Auf diese und weitere Fragen antwortet Prof. Dr. Ellen Matthies von der Universität Magdeburg im Interview.

Liebe Leserinnen und Leser,

Strom sparen, Müll vermeiden, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Bio-Produkte kaufen – umweltbewusstes, nachhaltiges Handeln zeigt sich in den verschiedensten Lebensbereichen. Oder eben nicht: Denn obwohl Umwelt- und Klimaschutz für die Deutschen zu den wichtigsten Problemen der Gegenwart zählen, klaffen Überzeugungen und Verhalten oft recht weit auseinander.

Prof. Dr. Ellen Matthies ist Professorin für Umweltpsychologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Im Interview erläutert sie, warum wir oft – und mit guten Gründen – bei der Umsetzung nachhaltiger Verhaltensweisen scheitern, aber auch, wie und unter welchen Bedingungen umweltverträgliches Verhalten gelingen kann.

Darüber hinaus finden Sie im Thema des Monats Februar interessante Literaturtipps rund um Umweltpsychologie und Nachhaltigkeit. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Downloads, Links und Veranstaltungstipps zusammengestellt.

Die Print-Ausgabe von „report psychologie“ steht im März ganz unter dem Motto „Mal eben die Welt retten“: Im Fokus spricht Prof. Dr. Marcel Hunecke über Nachhaltigkeitsforschung. Dr. Majken Bieniok versucht sich an einer Antwort auf die Frage „Wem gehört die Stadt?“ und beleuchtet psychologische Aspekte des Zusammenlebens im urbanen Raum.

Einen grünen und ökologisch einwandfreien März wünschen

Alenka Tschischka
Chefredakteurin „report psychologie“

und

Susanne Koch
Online-Redaktion

P.S.: Wir freuen uns wie immer über Anregungen und Kommentare zum Thema des Monats. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de

Foto: © Susanne Koch

5 Fragen an...

Prof. Dr. Ellen Matthies


Was bringt Menschen dazu, sich umweltverträglich zu verhalten? Welche Rolle spielen Normen und Gewohnheiten? Und wie können Verhaltensänderungen erreicht werden? Auf diese und weitere Fragen antwortet Prof. Dr. Ellen Matthies im Interview.

Prof. Dr. Ellen Matthies ist seit Dezember 2011 Professorin für Umweltpsychologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ihr Forschungsinteresse gilt dem Bereich der Mensch-Umwelt-Interaktion mit Schwerpunkt auf umweltrelevante Verhaltensweisen und Entscheidungen (Energienutzung, Autonutzung) sowie der Entwicklung und Evaluation von Maßnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Konsums. Seit Mai 2013 ist Prof. Dr. Ellen Matthies Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU).

Lesen Sie hier das gesamte Interview.

Literatur

Psychologie der Nachhaltigkeit


Geld und Konsum allein machen bekanntlich nicht glücklich. Wie und wodurch aber erlangen wir Lebenszufriedenheit jenseits von materiellem Konsum und Wirtschaftswachstum? Und wie lässt sich das Wissen über die Ursachen des subjektiven Wohlbefindens für die Förderung nachhaltiger Lebensstile nutzen? Dem Umweltpsychologen Marcel Hunecke gelingt es, die bisher in der Nachhaltigkeitsforschung eher vernachlässigten Erkenntnisse der Positiven Psychologie und der ressourcenorientierten Beratung systematisch für die sozial-ökologische Forschung zu erschließen. Dabei identifiziert er sechs wesentliche psychische Ressourcen zur Förderung nachhaltiger Lebensstile: Genussfähigkeit, Selbstakzeptanz, Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit, Sinnkonstruktion und Solidarität. Praktische Relevanz erhalten seine Untersuchungen indem er zeigt, wie diese Ressourcen in Gesundheitsförderung, Beratungs- und Coachingprozessen, Schulen und Hochschulen, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen und generell im Gemeinwesen anwendbar sind.

Marcel Hunecke
Psychologie der Nachhaltigkeit
Psychische Ressourcen für Postwachstumsgesellschaften
2013, 124 Seiten
ISBN 978-3-86581-452-4

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Bestellmöglichkeit

Wesen und Wege nachhaltigen Konsums


Verändert der Online-Gebrauchtwarenhandel individuelles Konsumhandeln und welches Nachhaltigkeitspotential ist damit verbunden? Wie lassen sich stromverbrauchende Alltagsgewohnheiten am Arbeitsplatz verändern? Sind Umbrüche im persönlichen Lebenslauf Gelegenheiten für Veränderungen des Konsumhandelns in Richtung Nachhaltigkeit? Dies sind nur einige der Fragen, zu denen im Themenschwerpunkt „Vom Wissen zum Handeln: Neue Wege zum nachhaltigen Konsum“ im Rahmen der vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten „sozial-ökologischen Forschung“ geforscht wurde. Das Buch bietet Einblicke in die Ergebnisse der zehn Forschungsverbünde. Deren Vielfalt macht deutlich, dass es beim „nachhaltigen Konsum“ um weit mehr geht als um den Kauf von Bio- oder Fair-Trade-Produkten. Im Themenschwerpunkt wurde zudem verbundübergreifend an übergeordneten begrifflichen und normativen Fragen gearbeitet. Die Ergebnisse dieser von der Begleitforschung moderierten gemeinsamen Synthesearbeit werden im Buch ebenfalls dargestellt, zum Beispiel wie die Nachhaltigkeit individuellen Konsumhandelns beurteilt werden kann, oder welche Handlungstheorien für welche Phänomene des Konsumhandelns besonders hilfreich sind.

Rico Defila, Antonietta Di Giulio, Ruth Kaufmann-Hayoz (Hrsg.)
Wesen und Wege nachhaltigen Konsums
Ergebnisse aus dem Themenschwerpunkt „Vom Wissen zum Handeln – Neue Wege zum Nachhaltigen Konsum“
2011, 498 Seiten
ISBN 978-3-86581-296-4

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Bestellmöglichkeit

Konsum-Botschaften


Konsum soll nachhaltig sein – diese Forderung wird von weiten Teilen der Gesellschaft getragen. Was aber bedeutet das genau? Wie kann dieses Ziel erreicht werden und wer ist dafür verantwortlich? Diesen Fragen war ein Forschungsprogramm gewidmet, das von 2008 bis 2013 vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. Aus der inter- und transdisziplinären Forschung sind – nebst vielen anderen Ergebnissen und Produkten – acht „Konsum-Botschaften“ hervorgegangen. Diese stellen übergreifende Erkenntnisse aus der Forschung in zugespitzter Form dar und empfehlen konkrete Schritte mit Blick auf das Ziel nachhaltigen Konsums. Grundlegende normative Fragen werden darin ebenso angesprochen wie Aspekte des gesellschaftlichen Wandels und der politischen Steuerung. Die Botschaften sind Gegenentwürfe zu verbreiteten Mythen über nachhaltigen Konsum. Sie fordern zum Nachdenken und zu mutigen Entscheidungen auf.

Syntheseteam des Themenschwerpunkts „Vom Wissen zum Handeln – Neue Wege zum nachhaltigen Konsum“
Konsum-Botschaften
Was Forschende für die gesellschaftliche Gestaltung nachhaltigen Konsums empfehlen
2013, 198 Seiten
ISBN 978-3-7776-2371-9

Bestellmöglichkeit

Psychologie im Umweltschutz


Die Psychologie hält einen kostbaren Wissensschatz für den praktischen Umweltschutz bereit, denn es geht um unser Handeln. Ob wir das Licht ausschalten, mehr Fahrrad fahren oder eine Solaranlage einbauen: Wir treffen fortwährend Entscheidungen im Sinne der Umwelt – oder auch nicht. Doch wann handeln wir wie? Und warum? Das sind Fragen, die in der Umweltpsychologie wissenschaftlich erforscht werden.

Für das Handbuch wurde das Anwendungswissen der Umweltpsychologie gesammelt und praxisnah aufbereitet. Es bietet ein psychologisches Modell zur Erklärung und Veränderung menschlichen Handelns im Umweltbereich. Auf etwa 150 Seiten werden mit anschaulichen Beispielen verschiedene psychologische Themen erklärt: Problembewusstsein, Verantwortungsgefühl, Selbstwirksamkeit, Handlungssituation, Soziale Normen, (Verhaltens-)Kosten und Nutzen, Abwägungsprozess und Verhaltensintention, Umweltverhalten und seine Folgen, Gewohnheiten, Emotionen und Bewältigungsstrategien.

Karen Hamann (Hrsg.)
Psychologie im Umweltschutz
Handbuch zur Förderung nachhaltigen Handelns
2016, 144 Seiten
ISBN 978-3-86581-799-0

Bestellmöglichkeit

Change


Angesichts der Dringlichkeit von Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen wird in der Öffentlichkeit vor allem die Integration neuer Technologien sowie der Ausbau erneuerbarer Energien diskutiert. Eine Verminderung der Emissionen und Erhöhung des Anteils Erneuerbarer im Energiemix kann allerdings nur mit einer Verringerung des Energiekonsums einhergehen. Zur Erschließung von nutzerbedingten Energieeinsparpotenzialen zeigt dieses Buch effektive Interventionsstrategien zur Förderung eines effizienten Energienutzungsverhaltens in Organisationen auf.

Ellen Matthies, Hermann-Josef Wagner (Hrsg.)
Change
Veränderung nachhaltigkeitsrelevanter Routinen in Organisationen
2011, 304 Seiten
ISBN 978-3-643-11480-8

Bestellmöglichkeit

Mobilitätsverhalten verstehen und verändern


Marcel Hunecke erklärt die Mobilität von Menschen aus psychologischer Perspektive. Hierzu werden die innerpsychischen Einflussfaktoren des Mobilitätsverhaltens benannt und in ihrer Interaktion mit situationsbezogenen Merkmalen dargestellt. Eine wesentliche Voraussetzung zur erfolgreichen Veränderung von Mobilitätsverhalten besteht in der Segmentierung von Nutzergruppen. Die hierfür entwickelten Ansätze werden vorgestellt und jeweils hinsichtlich ihrer spezifische Vor-und Nachteile bewertet. Weiterhin werden personenfokussierte Interventionen zur Förderung nachhaltiger Mobilitätsmuster systematisiert und in ihren psychologischen Wirkmechanismen beschrieben.

Marcel Hunecke
Mobilitätsverhalten verstehen und verändern
Psychologische Beiträge zur interdisziplinären Mobilitätsforschung
2015, 95 Seiten
ISBN 978-3-658-08824-8

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Bestellmöglichkeit

Der rastlose Mensch


Die Mobilitätspsychologie untersucht das Erleben von Mobilität und das Mobilitätsverhalten. In diesem Rahmen werden die aktuellen Fragestellungen im Bereich Mobilität und Verkehr aus psychologischer Perspektive betrachtet. Im Fokus sind die individuellen Wahrnehmungen, Kognitionen, Einstellungen, Motive und Absichten sowie die Umweltbedingungen als Einflussfaktoren des Mobilitätserlebens und -verhaltens. Darüber hinaus werden die gesellschaftlichen, sozialen und psychologischen Kosten des Verkehrs analysiert. Wie mit gestalterischen und psychologischen Maßnahmen die ungünstigen Folgen des Verkehrs reduziert werden können, wird über die Fachgrenzen hinausgehend geschildert. Am Schluss wird versucht, die künftigen Entwicklungen im Bereich Mobilität und Verkehr und deren Auswirkungen auf den Menschen abzuschätzen.

Antje Flade
Der rastlose Mensch
Konzepte und Erkenntnisse der Mobilitätspsychologie
2013, 278 Seiten
ISBN 978-3-531-18503-3

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Bestellmöglichkeit

Umweltpsychologie


Die Umweltpsychologie befasst sich mit sogenannten Mensch-Umwelt-Wechselwirkungen als Beziehungen zwischen der physikalisch-materiellen und soziokulturellen Außenwelt sowie menschlichem Erleben und Verhalten. Das Buch gibt einen gut strukturierten, klar verständlichen Überblick über die Themen und Entwicklungen dieser noch recht jungen Teildisziplin der Psychologie und macht deutlich, dass die Umweltpsychologie ein sehr relevantes Forschungs- und Anwendungsfeld der Zukunft ist.

Jürgen Hellbrück, Elisabeth Kals
Umweltpsychologie
2012, 144 Seiten
ISBN 978-3-531-17131-9

Bestellmöglichkeit

Spezifische Umwelten und umweltbezogenes Handeln


Der Band informiert umfassend über spezifische Umwelten und umweltbezogenes Handeln. Neben „klassischen“ Themen, wie zum Beispiel Lärm, Dichte und andere Stressoren sowie risikobezogenes Verhalten, werden aktuelle Themen, wie zum Beispiel Mobilität, Kommunikation, virtuelle Welten, Katastrophen und globale Umweltveränderungen, ausführlich dargestellt. Neben einer Dokumentation des Standes der Forschung trägt der Band auch zu erwartenden Entwicklungen und Perspektiven der Umweltpsychologie Rechnung.

Volker Linneweber, Ernst D. Lantermann, Elisabeth Kals (Hrsg.)
Spezifische Umwelten und umweltbezogenes Handeln
Umweltpsychologie
2010, 1118 Seiten
ISBN 978-3-8017-0596-1

Bestellmöglichkeit

Grundlagen, Paradigmen und Methoden der Umweltpsychologie


Es wird dargestellt, welche Rolle die Umweltpsychologie in der psychologischen Grundlagenforschung und in verschiedenen Anwendungsdisziplinen spielt. Neben einer Dokumentation des Standes der Forschung beschäftigt sich der Band auch mit zu erwartenden Entwicklungen und Perspektiven der Umweltpsychologie. Adressaten sind sowohl Lehrende und Studierende der Psychologie als auch anderer Umweltsozialwissenschaften, wie zum Beispiel der Soziologie, Erziehungswissenschaft und Ökonomie.

Ernst D. Lantermann, Volker Linneweber (Hrsg.)
Grundlagen, Paradigmen und Methoden der Umweltpsychologie
Umweltpsychologie
2008, 974 Seiten
ISBN 978-3-8017-0595-4

Bestellmöglichkeit

Umweltgerechtigkeit


Umweltgerechtigkeit ist ein Querschnittsthema, das zahlreiche Disziplinen anspricht, von Public Health über Stadt- und Raumplanung, Geographie, Umwelt- und Sozialwissenschaften bis hin zu Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Der Diskussion in Deutschland fehlt es bislang weitgehend am transdisziplinären Austausch mit dem notwendigen Praxisbezug. Dieses Grundlagenwerk schließt die Lücke und vermittelt erstmals einen integrierten, fach- und politikübergreifenden Einblick in die Probleme, aber auch Potenziale von Umweltgerechtigkeit.

Gabriele Bolte, Christiane Bunge, Claudia Hornberg, Heike Köckler, Andreas Mielck (Hrsg.)
Umweltgerechtigkeit
Chancengleichheit bei Umwelt und Gesundheit: Konzepte, Datenlage und Handlungsperspektiven
2012, 440 Seiten
ISBN 978-3-456-85049-8

Bestellmöglichkeit

Downloads

Nutzerverhalten im Energiesystem


Effizienzsteigerungen im Energiesystem ergeben sich nicht allein aus technischen Entwicklungen. Energetische Sanierung, die Nutzung effizienterer Haushaltsgeräte oder der Kauf eines effizienten Pkws sind Felder mit Energiesparpotenzialen, in denen dem individuellen Akteur als Konsument eine wichtige Rolle zukommt. Es wird aufgezeigt, dass ein besseres Verständnis der Verhaltensweisen, die mit einer effizienteren Energienutzung verknüpft sind, dazu beitragen kann, Effizienzpotenziale überhaupt erst auszuschöpfen.

In ihrem Beitrag „Nutzerverhalten im Energiesystem. Erkenntnisse und Forschungsfragen aus der Psychologie“ zeigt Prof. Dr. Ellen Matthies Forschungsansätze zu den Feldern „persuasive Technologie“, „Investitionsentscheidungen“ und „Akzeptanz von neuen Technologien“ auf. Sie reflektiert, welche „Schnittstellen“ im Energiesystem durch psychologische Forschung adressiert werden. Zudem weist sie auf Herausforderungen für die multidisziplinäre Forschung hin.

Matthies, E. (2013). Nutzerverhalten im Energiesystem. Erkenntnisse und Forschungsfragen aus der Psychologie. Technikfolgenabschätzung [PDF]. Theorie und Praxis, 22 (2), 36-42.

Nachhaltigkeit


Der Begriff „Nachhaltigkeit“ geht zurück auf die Forstwirtschaft Anfang des 18. Jahrhunderts und ist inzwischen zu einem vielgenutzten Schlagwort geworden – mittlerweile weit über den umweltpolitischen Diskurs hinaus. Die Veröffentlichung „Nachhaltigkeit“ aus der Reihe „Aus Politik und Zeitgeschichte“ der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) beleuchtet den Begriff aus verschiedenen Blickwinkeln.

Zum Download

Ökologische Gerechtigkeit


In einem Bericht des Pentagon wird nicht der internationale Terrorismus als größte sicherheitspolitische Bedrohung genannt, sondern der globale Klimawandel. Mit der Verschärfung der globalen Umweltkrisen stellt sich auch die Gerechtigkeitsfrage mit neuer Dringlichkeit. Wenn über Gerechtigkeit gesprochen wird, geschieht das meist im Zusammenhang mit Verteilungs- und Chancengerechtigkeit. Erst der von Menschen verursachte Klimawandel hat Fragen der ökologischen Gerechtigkeit an die Spitze der politischen Agenda gesetzt. Könnte ein Ausweg aus der Krise in der Transformation von Nachhaltigkeit in einklagbare Prinzipien ökologischer Gerechtigkeit liegen?

Dieser Frage geht die Veröffentlichung „Ökologische Gerechtigkeit“ aus der Reihe „Aus Politik und Zeitgeschichte“ der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) nach.

Zum Download

Links

Globale Umweltveränderungen


Seit 1992 existiert der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) als unabhängiges wissenschaftliches Beratungsgremium. Auf seinen Seiten finden sich vielfältige Informationen rund um die Themen „Nachhaltigkeit“, „Umwelt-“ und „Klimaschutz“.

Zur Website des WBGU

Sektion „Gesundheitspsychologie – Umweltpsychologie – Schriftpsychologie“


Auf den Seiten der Sektion „Gesundheitspsychologie – Umweltpsychologie – Schriftpsychologie“ informiert der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) unter anderem über die Umweltpsychologie als Fach und Berufsfeld, über Forschung in diesem Bereich sowie über die Bedeutung der Umweltpsychologie in der Gesellschaft und Umweltpolitik.

Zur Website

Initiative Psychologie im Umweltschutz


Die Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU) ist ein bundesweiter Verein von Studierenden und Berufstätigen, die das Ziel der Förderung des Umweltschutzes mit den Mitteln der Psychologie verfolgen. Auf der Website der IPU finden sich Informationen rund um die Initiative, aber auch zu Veröffentlichungen und Veranstaltungen im Bereich der Umweltpsychologie.

Zur Website

Veranstaltungen

5. bis 8. Mai 2016

IPU-Sommer-Kongress, Rieneck


Vom 5. bis 8. Mai 2016 lädt die Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU) zu ihrem IPU-Sommer-Kongress nach Bayern auf die Burg Rieneck.

Informationen zur Veranstaltung