Nachrichtenwirkung

Im Radio, im Fernsehen, auf dem Smartphone: Nachrichten begleiten uns durch jeden Tag. Doch welche Wirkung hat das, was wir in diesem Zusammenhang hören und sehen auf uns? Wie beeinflusst es unsere Wahrnehmung der Welt, unsere Stereotype und Vorurteile, aber auch unsere Ängste?

Liebe Leserinnen und Leser,

wieso passiert eigentlich jeden Tag genau so viel, wie in die Acht-Uhr-Nachrichten passt? Beim Nachdenken über diese nicht ganz ernst gemeinte Frage wird klar: Bereits die Auswahl bestimmter Nachrichten – und die Vernachlässigung anderer – beeinflusst in gewissem Maße das Denken und Erleben der Rezipienten. Hinzu kommen gestalterische Merkmale, etwa die gezeigten Bilder oder Filmausschnitte, die Wahl bestimmter Worte, die (fehlende) Darstellung von Hintergrundinformationen...

Dr. Nicole Haußecker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Kommunikationspsychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und beschäftigt sich vor allem mit Nachrichtenforschung sowie Krisen-, Kriegs- und Terrorismusberichterstattung. Im Interview erklärt sie, aus welchen Gründen Nachrichten oft nicht so objektiv sind, wie wir uns das wünschen würden und wie sie unsere Wahrnehmung der Welt, unsere Stereotype und Vorurteile, aber auch unsere Ängste beeinflussen können.

Darüber hinaus finden Sie im Thema des Monats April interessante Literaturtipps rund um Nachrichten, Medienpsychologie und Medienwirkungsforschung. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Downloads, Links und Veranstaltungstipps zusammengestellt.

Auch in der Print-Ausgabe von „report psychologie“ geht es im April um Medienpsychologie: Im Fokus stehen unter anderem die Themen „Fernsehen“ und „Social Media“.

In jeder Hinsicht gute Nachrichten wünschen

Alenka Tschischka
Chefredakteurin „report psychologie“

und

Susanne Koch
Online-Redaktion

P.S.: Wir freuen uns wie immer über Anregungen und Kommentare zum Thema des Monats. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de

Foto: © IvicaNS – Fotolia.com

5 Fragen an...

Dr. Nicole Haußecker


Wie beeinflussen Nachrichten unsere Wahrnehmung der Welt, unsere Stereotype und Vorurteile, aber auch unsere Ängste? Welche Besonderheiten bestehen bei der Berichterstattung über Krieg und Terrorismus? Und welchen Einfluss haben Bilder und Emotionen in den Nachrichten? Auf diese und weitere Fragen antwortet Dr. Nicole Haußecker im Interview.

Dr. Nicole Haußecker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Kommunikationspsychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Terrorismusberichterstattung, Krisen- und Kriegsberichterstattung, mit Nachrichtenforschung sowie mit Medienwirkungen und Medienrezeption.

Lesen Sie hier das gesamte Interview.

Literatur

Inszenierter Terrorismus


Wie wird über Terrorismus in den Fernsehmedien berichtet und wie wird das, was berichtet wird, von potentiellen Medienrezipienten wahrgenommen, erlebt und interpretiert? Mit dieser Fragestellung haben sich die Autoren dieses Bandes ausführlich auseinandergesetzt und umfangreiches empirisches Material ausgewertet. Dabei fanden sich interessante Ergebnisse über die Folgen von Dramatisierungseffekten in Fernsehnachrichten und über den Zusammenhang zwischen Berichterstattung, Bedrohungserleben und Einstellungen – zum Beispiel gegenüber Muslimen.

Wolfgang Frindte, Nicole Haußecker (Hrsg.)
Inszenierter Terrorismus
Mediale Konstruktionen und individuelle Interpretationen
2010, 362 Seiten
ISBN 978-3-531-17551-5

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Terrorismusberichterstattung in Fernsehnachrichten


Die Studie verbindet das Konstrukt Bild mit dem Framing-Ansatz und emotionspsychologischen Konzepten am Forschungsgegenstand visuelle Terrorismusberichterstattung. Dabei wird untersucht, welche visuellen Framingstrategien in deutschen Fernsehnachrichten über Terrorismus eingesetzt und welche emotionalen Reaktionen durch die einzelnen Bilder ausgelöst werden. Studie 1 führt eine quantitative Bildanalyse der Terrorismusberichterstattung von 2007 bis 2009 durch und identifiziert visuelle Framingstrategien. Zur Bestimmung der Emotionalisierungsstärke dieser visuellen Framingstrategien werden empirisch erstellte Valenz-, Arousal- und Angstindizes mit den inhaltsanalytisch gewonnenen Daten verknüpft und angewendet. Dafür werden in einer explorativen Rezeptionsstudie (Studie 2) emotionale Reaktionen auf Einzelbildebene getestet. Das Bild fungiert als kleinste Einheit und stellt als solches ein Frame-Element dar. Mehrere Bildeinheiten formen folglich eine visuelle Framingstrategie.

Nicole Haußecker
Terrorismusberichterstattung in Fernsehnachrichten
Visuelles Framing und emotionale Reaktionen
2013, 266 Seiten
ISBN 978-3-8329-7858-7

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

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Die mediale Inszenierung von Amok und Terrorismus


Schulamokläufer und Terroristen sichern sich durch das kalkulierte Ausüben von Gewalt einen Platz in den Schlagzeilen der Weltpresse. Sie folgen damit einer bewährten Kommunikationsstrategie, die ebenso menschenverachtend wie durchschaubar ist. Dieses Kalkül der Täter geht insbesondere dann auf, wenn Medien die destruktiven Botschaften der Täter ungefiltert weitertragen. Sie verbreiten auf diese Weise Angst in der Gesellschaft, belasten die Opfer und liefern im schlimmsten Fall eine Inspiration für Nachahmer. Mit Hilfe von Erkenntnissen aus Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Kriminologie zeigen die Autoren Möglichkeiten auf, schonend über derartige Taten zu kommunizieren. Ihre pragmatischen Leitlinien für einen konstruktiven medialen Umgang mit Gewalt erlauben es, die Gefahr von Nachahmungstaten zu verringern und das Leid der Opfer zu lindern.

Frank J. Robertz, Robert Kahr (Hrsg.)
Die mediale Inszenierung von Amok und Terrorismus
Zur medienpsychologischen Wirkung des Journalismus bei exzessiver Gewalt
2016, 206 Seiten
ISBN 978-3-658-12135-8
Neuerscheinung

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Fernsehen und Angstbewältigung


Die elektronischen Massenmedien können heutzutage nahezu jedes Ereignis in kürzester Zeit von jedem Ort der Welt in die Wohnzimmer der Menschen bringen. Wie werden die Rezipienten mit dieser Informationsflut fertig? Wie ist das Phänomen erklärbar, dass eine große Zahl von Fernsehkonsumenten klischeehaften und stereotypen Unterhaltungsformen den Vorzug gibt? Auf der Basis empirischer Untersuchungen wird ein Modell entwickelt, das mit Hilfe von sozial- und emotionspsychologischen Ansätzen die zentrale Frage zu beantworten versucht: Wer konsumiert warum welche Programme?

Peter Vitouch
Fernsehen und Angstbewältigung
Zur Typologie des Zuschauerverhaltens
2007, 214 Seiten
ISBN 978-3-531-15383-4

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Medienpsychologie


Medienpsychologische Fragen sind allgegenwärtig: Warum finden wir einen Film spannend? Welchen Einfluss hat Musik auf unsere Gefühle? Machen gewalthaltige Computerspiele aggressiv? Die medienpsychologische Forschung beantwortet diese und viele weitere Fragen. Die wichtigsten Erkenntnisse werden in diesem Band auf prägnante und verständliche Weise dargestellt. Jedes Kapitel gibt einen Überblick der Definitionen und Theorien, beinhaltet aktuelle Studien und Anwendungsbeispiele. Zentrale Themen sind die Medienselektion, -rezeption und -wirkung sowie Medienkompetenz, computervermittelte Kommunikation und berufliche Perspektiven. In kompakter Form eröffnet sich so ein fundiertes Verständnis für psychologische Aspekte der Mediennutzung.

Sabine Trepte, Leonard Reinecke
Medienpsychologie
2012, 276 Seiten
ISBN 978-3-17-021438-5

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

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Medienpsychologie


In diesem Lehrbuch und Nachschlagewerk werden 58 zentrale Konzepte der Medienpsychologie vorgestellt, die den aktuellen Wissensstand zu spezifischen Annahmen und Theorien bündeln. Die Kapitel sind einheitlich gestaltet und enthalten eine kurze Darstellung des jeweiligen Konzepts, eine detaillierte Erläuterung der zentralen Annahmen, eine Beschreibung der typischen Methodik, eine Zusammenfassung der aktuellen empirischen Ergebnisse sowie eine kritische Würdigung.

Nicole C. Krämer, Stephan Schwan, Dagmar Unz, Monika Suckfüll (Hrsg.)
Medienpsychologie
Schlüsselbegriffe und Konzepte
2008, 380 Seiten
ISBN 978-3-17-020112-5

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

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Medienpsychologie


Ein Leben ohne Medien? – Das können wir uns kaum noch vorstellen. Ob zur Information, Kommunikation oder Unterhaltung, wir greifen tagtäglich auf die verschiedensten Medien zurück, vom privaten Telefongespräch über den Fernsehkonsum bis hin zu reinen Medienarbeitsplätzen. Doch der kompetente Umgang mit Medien ist nicht immer einfach, - psychologische Forschung ist gefragt, wenn es um Mediennutzung und Medienwirkung geht. Die Medienpsychologie beschäftigt sich dabei mit spannenden und gesellschaftlich wichtigen Themen, zum Beispiel dem Zusammenhang von Medien und Gewalt oder der Auswirkung von Talkshows. Aber auch Mobilkommunikation, Massenmedien und Massenkommunikation, die Rolle der Medien für die Demokratie, das Lehren und Lernen mit Multimedia und Internet sind Themen der Medienpsychologie – und damit auch dieses Lehrbuchs.

Bernad Batinic, Markus Appel (Hrsg.)
Medienpsychologie
2008, 612 Seiten
ISBN 978-3-540-46894-3

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Medienwirkungsforschung


Heinz Bonfadelli und Thomas N. Friemel behandeln grundlegende Konzepte, theoretische Ansätze und empirische Befunde der Medienwirkungsforschung. Die gleichzeitige Berücksichtigung der psychologisch und soziologisch orientierten Forschung erlaubt es, nicht nur die Nutzungsmuster und Wirkungen auf der Ebene einzelner Individuen zu verstehen (zum Beispiel Informationssuche, Gewohnheiten, Sucht), sondern auch die Auswirkungen auf soziale Netzwerke (zum Beispiel Meinungsführer, Gewalt) sowie die Gesellschaft als Ganzes (zum Beispiel Kommunikationskampagnen, Wissenskluft, Agenda-Setting, Framing).

Heinz Bonfadelli, Thomas N. Friemel
Medienwirkungsforschung
2014, 352 Seiten
ISBN 9783825242473

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Medienrezeptionsforschung


Dieses Lehrbuch bietet einen kompakten und theoretisch fundierten Einstieg in die wichtigsten Ansätze der kommunikationswissenschaftlichen Rezeptionsforschung. Im Mittelpunkt steht das Individuum, das sich einem Medium zuwendet und es nutzt – die dabei ablaufenden kognitiven, emotionalen und verhaltensbezogenen Aspekte werden systematisiert und anhand von Beispielen dargestellt. Der Rezeptionsprozess wird umfassend beleuchtet – von der Medienselektion bis hin zur Verarbeitung medialer Informationen und der Rolle der Interaktivität. Ein weiteres wichtiges Feld sind die konkreten Formen des Rezeptionserlebens, zum Beispiel Emotionen und Stimmung, Spannung und Interesse, Identifikation und parasoziale Interaktion sowie Realismus und Unterhaltungserleben.

Helena Bilandzic, Holger Schramm, Jörg Matthes
Medienrezeptionsforschung
2015, 284 Seiten
ISBN 9783825240035

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Schlüsselwerke der Medienwirkungsforschung


In jedem wissenschaftlichen Themengebiet existieren zentrale Werke, die man kennen muss – meist, weil sie besonders wichtige Erkenntnisse geliefert oder der Forschung entscheidende Impulse gegeben haben. Dieser Band präsentiert 25 solcher zentralen Werke aus dem Bereich der Medienwirkungsforschung, die auf der Grundlage einer zitationsanalytischen Studie identifiziert wurden. Unter den Schlüsselwerken finden sich sowohl theorieorientierte Arbeiten als auch empirische Studien und sowohl ältere als auch viel beachtete neuere Werke. Damit bietet der Band nicht nur einen Einblick in die Anfänge der Medienwirkungsforschung, sondern macht auch ihre Entwicklung im Zeitverlauf nachvollziehbar. Indem er die komplexen Inhalte der Schlüsselwerke verständlich aufbereitet präsentiert, eignet er sich besonders als Einführung in diesen für die Kommunikationswissenschaft zentralen Forschungsbereich.

Matthias Potthoff (Hrsg.)
Schlüsselwerke der Medienwirkungsforschung
2016, 328 Seiten
ISBN 978-3-658-09922-0
Neuerscheinung

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

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Neue Medien und deren Schatten


Ab wann sollten Kinder und Jugendliche welche Medien mit welchen Inhalten nutzen? Wie kann man Cybermobbing vermeiden? Ist Sexting im Jugendalter normal? Ist ein Junge, der vier Stunden täglich am Computer spielt, abhängig? Welche Computerspiele sollte man generell verbieten, damit Kinder und Jugendliche nicht aggressiv werden? Medien sind aus dem Alltag vieler Kinder, Jugendlicher und Erwachsener nicht mehr wegzudenken. Entsprechend groß ist das Interesse an den Folgen dieser intensiven Nutzung. Auf viele dieser und anderer Fragen aus dem Bereich der Mediennutzung und Medienwirkung gibt es dennoch bisher keine eindeutigen Antworten. In diesem Buch werden verschiedene in der Wissenschaft zum Teil kontrovers diskutierte Themen, wie zum Beispiel Gewalt in Computerspielen, Cybermobbing und sexuelle Belästigung im Internet, so aufbereitet, dass sie einerseits laienverständliche Antworten bieten und trotzdem der komplexen wissenschaftlichen Realität gerecht werden. Das Buch liefert einen Überblick zum Forschungsstand, aktuelle Zahlen und Beispiele und gibt Hinweise für Präventions- und praxisnahe Handlungsmöglichkeiten.

Torsten Porsch, Stephanie Pieschl (Hrsg.)
Neue Medien und deren Schatten
Mediennutzung, Medienwirkung und Medienkompetenz
2014, 336 Seiten
ISBN 978-3-8017-2479-5

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Mediengewalt als pädagogische Herausforderung


Gewalthaltige Filme und Spiele bieten Nervenkitzel und Aufregung und erfreuen sich insbesondere unter Jugendlichen großer Beliebtheit. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der wiederholte und dauerhafte Konsum von Gewaltmedien zu einer Erweiterung und Verfestigung aggressiver Einstellungen und Verhaltensweisen führen kann und gleichzeitig aggressionshemmende Mechanismen, wie zum Beispiel die Mitleidfähigkeit mit Opfern von Gewalttaten, reduzieren kann. Insbesondere in sensiblen Phasen wie dem Jugendalter kann durch den übermäßigen Konsum von Gewaltmedien eine Art Abstumpfungsprozess in Gang gesetzt bzw. beschleunigt werden, der Auswirkungen auf die Norm- und Werteausbildung der Jugendlichen hat. Hier setzt das vorliegende Trainingsprogramm zur Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen im Umgang mit gewalthaltigen Medien an. Das Trainingsprogramm zielt darauf ab, den Konsum von Gewaltmedien zu reduzieren und fördert die kritische Auseinandersetzung mit gewalthaltigen Medieninhalten, um so den Einfluss von gewalthaltigen Mediendarstellungen auf die aggressionsbegünstigenden Einstellungen und das aggressive Verhalten zu reduzieren.

Ingrid Möller, Barbara Krahé
Mediengewalt als pädagogische Herausforderung
Ein Programm zur Förderung der Medienkompetenz im Jugendalter
2013, 89 Seiten
ISBN 978-3-8017-2445-0

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

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Lichtspiele


Warum gehen wir ins Kino, schauen uns Action- oder Liebesfilme an? Der Autor Frank Schwab versteht mediale Unterhaltung als emotionales Planspiel. Spielerisch nutzen wir Fiktionen, um die Lösung sozio-emotionaler Probleme zu testen. Unterhaltsame Narrative beziehen sich – so die Annahme – vor allem auf Kernthemen der menschlichen Phylogenese, wie etwa Liebe, Partnerwahl, tödliche Bedrohungen, erbitterte Machtkämpfe etc. Diese Ideen werden als Bausteine einer „evolutionären Medienpsychologie“ erörtert. So folgen moderne Mediennutzer archaischen Konstruktionsmerkmalen des menschlichen Geistes. Wir amüsieren uns nicht zu Tode – ganz im Gegenteil: Unterhaltung zu genießen und zu produzieren, war ein Meilenstein der Erfolgsgeschichte des Menschen.

Frank Schwab
Lichtspiele
Eine Evolutionäre Medienpsychologie der Unterhaltung
2010, 214 Seiten
ISBN 978-3-17-021250-3

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Downloads

Nachrichtenberichterstattung über Terrorismus


Mit ihrer Arbeit zur „Nachrichtenberichterstattung über Terrorismus“ liefert Dr. Nicole Haußecker eine Analyse der Fernsehnachrichten über die Terroranschläge in Kenia im Jahr 2002. Sie schließt aus ihrer Arbeit: Trotz der kritischen Stimmen zur Medienberichterstattung über Terrorismus nach dem 11. September 2001 hat der geforderte Wandel in der Terrorismusberichterstattung nicht in gewünschtem Ausmaß stattgefunden.

Zur Studie

Politik, Medien, Öffentlichkeit


Um zu einer gelingenden „deliberativen Demokratie“ beizutragen und den Bürgern die Teilhabe am Diskurs um öffentliche Angelegenheiten zu ermöglichen, müssen Politik und Medien qualitativ hochwertige Angebote zur Information und Diskussion machen. Das Medium Internet birgt Chancen wie Risiken, wie eine Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung zeigt.

Download der Publikation „Politik, Medien, Öffentlichkeit“

Links

Krieg in den Medien


Was sind Bilder vom Krieg für uns? Dokument, Beweis, Information, Unterhaltung oder zielgerichtete Propaganda? Wer Kriegsdarstellungen wahrnimmt – unabhängig davon, ob es sich dabei um Bilder aus Nachrichtensendungen, Spielfilmen oder Computerspielen handelt –, muss sie verstehen, interpretieren und einordnen. Dasselbe Bild, dieselbe Sequenz, gesehen in einem anderen Kontext, mit anderem Vorwissen oder in eine andere Dramaturgie eingebunden, kann informieren, beunruhigen oder verharmlosen, aber auch manipulieren. Ein Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet den „Krieg in den Medien“ aus verschiedensten Blickwinkeln.

Zum Dossier

Schau hin


Die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ ist ein Elternratgeber zur Mediennutzung, der Erziehende dabei unterstützt, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Zur Website des Projektes

Veranstaltungen

29. Juni – 02. Juli 2016

Konferenz „A Hundred Years of Film Theory. Münsterberg and Beyond: Concepts, Applications, Perspectives“, Leipzig


Vom 29. Juni bis zum 2. Juli 2016 findet in Leipzig die internationale Konferenz „A Hundred Years of Film Theory. Münsterberg and Beyond: Concepts, Applications, Perspectives“ statt. Themen sind: Media Theory Revisited; Hugo Münsterberg und seine Filmtheorie „The Photoplay“; Media Psychology and Reception; Consultants, Critics and the Audiovisual Industry; Redefining the Boundaries of Cinematic Experience.

Informationen zur Veranstaltung

2. 3. September 2016

Politische Ideologien im Wandel der Zeit


Vom 2. bis 3. September 2016 lädt der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) ins Haus der Psychologie nach Berlin (Am Köllnischen Park 2) zur interdisziplinären Fachtagung der Sektion Politische Psychologie. Thema sind „Politische Ideologie im Wandel der Zeit“.

Informationen zur Veranstaltung