Politikverdrossenheit

Liebe Leserinnen und Leser,

das Schlagwort „Politikverdrossenheit“ ist in den Medien allgegenwärtig. Regelmäßig wird über historische Tiefstände bei der Wahlbeteiligung, den Mitgliederschwund der Partein oder demoskopische Studien berichtet, die vermeintlich ein in der Bevölkerung stetig wachsendes Desinteresse an politischem Engagement belegen. Ebenso regelmäßig werden in den großen Publikumsmedien die Ursachen des vermeintlichen Politikverdrusses diskutiert. Zur Sprache kommen dabei in erster Linie Politiker. Nicht selten wird so die Suche nach den Ursachen und möglichen Rezepten überlagert vom parteipolitischen Streit und wechselseitigen Schuldzuweisungen. Eine nüchterne breite Debatte findet aus diesem Grund kaum statt.  
In unserer Online-Rubrik „Thema des Monats“ betrachten wir das Phänomen der Politikverdrossenheit aus einer psychologischen Perspektive: Mit Prof. Dr. Preiser sprachen wir über die Frage, ob es tatsächlich einen Politikverdruss in der Bevölkerung gibt, sowie über die spezifischen Motive für politisches Engagement und die Rolle der Parteien. Außerdem haben wir für Sie erneut Literaturhinweise und interessante Links zusammengestellt. 

Christa Schaffmann Chefredakteurin

P.S. Wir freuen uns immer über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“! Schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de

Politikverdrossenheit

Liebe Leserinnen und Leser,

das Schlagwort „Politikverdrossenheit“ ist in den Medien allgegenwärtig. Regelmäßig wird über historische Tiefstände bei der Wahlbeteiligung, den Mitgliederschwund der Partein oder demoskopische Studien berichtet, die vermeintlich ein in der Bevölkerung stetig wachsendes Desinteresse an politischem Engagement belegen. Ebenso regelmäßig werden in den großen Publikumsmedien die Ursachen des vermeintlichen Politikverdrusses diskutiert. Zur Sprache kommen dabei in erster Linie Politiker. Nicht selten wird so die Suche nach den Ursachen und möglichen Rezepten überlagert vom parteipolitischen Streit und wechselseitigen Schuldzuweisungen. Eine nüchterne breite Debatte findet aus diesem Grund kaum statt.  
In unserer Online-Rubrik „Thema des Monats“ betrachten wir das Phänomen der Politikverdrossenheit aus einer psychologischen Perspektive: Mit Prof. Dr. Preiser sprachen wir über die Frage, ob es tatsächlich einen Politikverdruss in der Bevölkerung gibt, sowie über die spezifischen Motive für politisches Engagement und die Rolle der Parteien. Außerdem haben wir für Sie erneut Literaturhinweise und interessante Links zusammengestellt. 

Christa Schaffmann
Chefredakteurin

P.S. Wir freuen uns immer über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“! Schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag@psychologenverlag.de

Aktuelles
5 Fragen an...
Literatur
Links


 Aktuell: Engagiert oder verdrossen? Politisches Engagement in Deutschland

Die aktuelle Ausgabe von Report Psychologie berichtet von der Fachtagung „Politisches Engagement heute“, die am 11. und 12. Februar in Mannheim stattfand. Organisiert wurde die Tagung durch die Sektion Politische Psychologie im BDP.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel in der Leseprobe
... oder bestellen Sie die Zeitschrift Report Psychologie

 

 5 Fragen an Prof. Dr. Siegfried Preiser

Prof. Dr. Siegfrid Preiser ist derzeit Professor für Pädagogische Psychologie am Institut für Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Rektor der Psychologischen Hochschule Berlin und Vorstandmitglied der Sektion Politische Psychologie im BDP. Mit Report Psychologie sprach er über das Thema Politikverdruss.

Lesen Sie hier das Interview als PDF

 Zeitschrift für Politische Psychologie (ZfPP)

Die ZfPP ist eine Peer-Review-Fachzeitschrift für Politische Psychologie. Sie will Theorie-Praxis-Verbindungen stärken und neue, innovative Themen, Methoden und Forschungen unterstützen. Sie bringt Abhandlungen, Überblicksartikel, Analysen, Forschungsberichte, Essays, Projektberichte und Praxiserfahrungen, Mitteilungen und Ankündigungen sowie einen ausführlichen Literaturdienst. Die Psychologie des bürgerschaftlichen Engagements war in den letzten Jahren eines ihrer Schwerpunktthemen.

Zeitschrift für Politische Psychologie auf dem Portal Politische Psychologie

 Politikverdrossenheit. Bedeutung, Verwendung und empirische Relevanz eines politikwissenschaftlichen Begriffes.

Der Politikwissenschaftler, Prof. Dr. Kai Arzheimer, unterzieht den politikwissenschaftlichen Begriff einer kritischen Analyse: Seine Studie setzt sich mit Verwendung des Begriffes in wissenschaftlichen Arbeiten auseinander und prüft seine empirische Basis. Die gesamte Arbeit kann als PDF heruntergeladen oder auf Google Books gelesen werden.

Ankündigung

Sektion Politische Psychologie im BDP

Die Sektion ist die größte deutsche und auch international eine der größten Fachorganisationen für Politische Psychologie. Eines der vielen Aufgabenfelder der Sektion liegt in der Mitwirkung an der Forschung über politische Einstellungen, Emotionen und Verhaltensmuster. Der Internetauftritt der Sektion informiert über Fachliteratur und Veranstaltungstermine.

Zur Sektion Politische Psychologie

Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie an der Leibnitz Universität Hannover

Die „Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie” ist ein Zusammenschluss von Sozialwissenschaftler und Sozialwissenschaftlerinnen an der Leibniz Universität Hannover. Inhaltlich und methodisch knüpft die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft an die Politische Psychologie im Fach Sozialpsychologie in Hannover an.

Zur Arbeitsgemeinschaft

Arbeitskreis Politische Psychologie an der Uni Frankfurt

Der Arbeitskreis Politische Psychologie innerhalb der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft besteht seit 1973. Dem Arbeitskreis gehören zahlreiche Mitglieder verschiedener Disziplinen an – Soziologen, Politologen, Psychologen, Psychoanalytiker sowie Vertreter geisteswissenschaftlicher Fächer.

Zum Arbeitskreis

International Society of Political Psychology (ISPP)

Die International Society of Political Psychology ist eine gemeinnützige wissenschaftliche, pädagogische und parteinunabhängige Organisation. Sie verfolgt u.a. die Ziel, die Forschung über das Spannungsfeld zwischen Psychologie und Politik zu fördern. Die ISPP unterstützt fernen den Austausch zwischen Forschern aus dem Bereich der Politischen Psychologie und Praktikern aus Politik und Medien.  

Internetauftritt der ISPP