Schüchternheit

Schüchtern zu sein gilt in unserer lauten Gesellschaft mehr oder minder als Makel und oft leiden Betroffene stark unter ihrer Schüchternheit – besonders dann, wenn sie die extreme Form einer sozialen Phobie annimmt. Wie und in welchen Situationen äußert sich Schüchternheit? Ab wann gilt Schüchternheit als krankhaft im Sinne einer sozialen Phobie?

Liebe Leserinnen und Leser,

ob es nun berufliche Streitgespräche sind oder Bewerbungssituationen, Smalltalk mit Fremden oder gar die ersten Minuten eines Blind Dates: Fast jeder kennt Momente, in denen er oder sie sich wohl eher als schüchtern beschreiben würde. Dennoch wird Schüchternheit in unserer lauten Gesellschaft oft als Makel empfunden. Betroffene leiden zum Teil stark unter ihrer Schüchternheit – ganz besonders dann, wenn sie die extreme Form einer sozialen Phobie annimmt.
„Schüchternheit ist ein Fehler, den man nicht tadeln darf, wenn man ihn heilen will“, so sagte es der französische Literat François VI. de La Rochefoucauld. Privatdozentin Dr. Lydia Fehm vom Zentrum für Psychotherapie der Humboldt-Universität zu Berlin (ZPHU) erläutert im Interview, warum Schüchternheit gar nicht unbedingt als Fehler angesehen werden muss. Zudem geht sie darauf ein, wie und in welchen Situationen sich Schüchternheit äußert, und ab wann Schüchternheit als krankhaft im Sinne einer sozialen Phobie anzusehen ist.

Darüber hinaus finden Sie im Thema des Monats Februar interessante Literaturtipps zu Schüchternheit und zur sozialen Phobie, sowie auch zum Thema Introversion. Außerdem haben wir für Sie wieder interessante Downloads, Links und Veranstaltungstipps zusammengestellt.

Der Fachartikel in der Februar-Ausgabe von „report psychologie“ beschäftigt sich mit dem spannenden Thema „Erröten“. Psychologen aus verschiedenen Fachbereichen geben einen Überblick über den Forschungsstand.

Einen ruhigen und entspannten Februar wünschen

Alenka Tschischka

Chefredakteurin „report psychologie“

und

Susanne Koch
Online-Redaktion


P.S.: Wir freuen uns über Anregungen und Kommentare zum „Thema des Monats“. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Thema des Monats“ an: verlag(at)psychologenverlag.de

Foto © Shandi-lee / flickr.com unter CC BY 2.0

5 Fragen an...

Lydia Fehm

Wann gilt eine Person als schüchtern? Wie und in welchen Situationen äußert sich Schüchternheit besonders? Und ab wann gilt Schüchternheit als krankhaft, im Sinne einer sozialen Phobie? Diese und weitere Fragen beantwortet PD Dr. Lydia Fehm im Interview.
PD Dr. Lydia Fehm ist Psychologische Psychotherapeutin und leitet die Ausbildungsambulanz des Zentrums für Psychotherapie der Humboldt-Universität Berlin (ZPHU).

Lesen Sie hier das gesamte Interview

Literatur

Wenn Schüchternheit krank macht

Anhaltende und starke Angst, sich in sozialen Situationen zu blamieren sowie die Vermeidung solcher Situationen sind Hauptkennzeichen der Sozialen Phobie. Der Ratgeber richtet sich an Menschen, die unter sozialen Ängsten leiden und lernen möchten, ihre Ängste Schritt für Schritt abzubauen. Der erste Teil des Buches vermittelt grundlegende Informationen über Ängste allgemein und insbesondere über soziale Ängste und deren Behandlung. Auf dieser Grundlage lernen Betroffene im zweiten Teil des Ratgebers, ihre Angst systematisch zu analysieren und schrittweise zu bewältigen. Anhand zahlreicher Übungen werden neue Fertigkeiten in verschiedenen Bereichen erlernt und eingeübt. Zudem enthält der Ratgeber zahlreiche Hinweise für Angehörige von Personen mit sozialen Ängsten.

Lydia Fehm, Hans-Ulrich Wittchen
Wenn Schüchternheit krank macht
Ein Selbsthilfeprogramm zur Bewältigung Sozialer Phobie
2009, 133 Seiten
ISBN 978-3-8017-2237-1

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Über Schüchternheit

Schüchternheit ist ein Begriff aus dem Kontext der alltäglichen Menschenkenntnis und lässt sich wissenschaftlich schwer einordnen. Nach Ansicht des amerikanischen Sozialpsychologen Zimbardo ist jemand schüchtern, wenn er glaubt, es zu sein. Im Zentrum dieses Buches stehen Fragen nach der innerseelischen Dynamik von Schüchternheit sowie ihrer Verankerung im Menschsein selbst. Ein Doppelgesicht der Schüchternheit wird deutlich: Einerseits steht sie für persönliche Unvollkommenheit und Hemmung im Lebensvollzug, zum anderen kann sie Ansporn zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Realisierung des eigenen Werterlebens in Wort und Tat sein. Dies wird an vielen Beispielen aus Literatur und Biographik veranschaulicht.


Margarete Eisner
Über Schüchternheit
Tiefenpsychologische und anthropologische Aspekte
2012, 151 Seiten
ISBN 978-3-89971-882-9

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Soziale Kompetenz, Soziale Unsicherheit, Soziale Phobie

Soziale Kompetenz wird in unserer Gesellschaft in vielen Lebensbereichen gefordert und beeinflusst somit unmittelbar unsere Lebenszufriedenheit. Ein Mangel an sozialer Kompetenz führt vielfach zu sozialer Unsicherheit und sozialer Angst. Soziale Ängste sind weit verbreitet und führen immer wieder zu einem leidvollen Leben.
In diesem Buch werden die aktuellsten Theorien und erfolgreichsten Methoden von Veränderungsmöglichkeiten dargestellt, die soziale Kompetenzen fördern und soziale Ängste mindern. Experten äußern sich zur Diagnostik und Trainierbarkeit sozialer Kompetenzen im klinischen Bereich (zum Beispiel bei Depression, Schizophrenie und Sozialer Unsicherheit). Außerdem werden Therapieprogramme zum Aufbau sozialer Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Zur sozialen Phobie werden neuere kognitive Ansätze und die neuesten Behandlungsmethoden erläutert. Zusätzlich wird auf kognitive Verhaltenstherapien für spezifische soziale Ängste, wie Angst vor öffentlichen Reden und Angst vorkörperlichen Symptomen, eingegangen.
Für alle Praktiker, Wissenschaftler und Studenten aus der Klinischen Psychologie und der Psychotherapie sowie für interessierte Personen aus Nachbardisziplinen stellt dieses Buch eine reichhaltige Quelle dar, um das Neueste über Soziale Phobie, Soziale Unsicherheit und Soziale Kompetenz zu erfahren.

Noortje Vriends, Jürgen Margraf
Soziale Kompetenz, Soziale Unsicherheit, Soziale Phobie
Verstehen und verändern
2005, 300 Seiten
ISBN 978-3-89676-630-4

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Soziale Phobie

Soziale Ängste sind ein verbreitetes menschliches Problem. Soziale Phobien sind jedoch mit so intensiver Angst vor Peinlichkeit und Blamage verbunden, dass starker Leidensdruck und massive Beeinträchtigungen im Beruf und in sozialen Beziehungen entstehen. Der Band liefert aktuelle Hinweise zu den Ursachen, zur Diagnostik und Therapie der Störung. Vorgestellt werden die wichtigsten kognitiven, lerntheoretischen und neurobiologischen Störungskonzepte. Ferner werden aktuelle Daten zu Epidemiologie und Komorbidität berichtet. Ausführlich beschrieben werden störungsspezifische Ansätze zur Diagnostik der Störung. Einen besonderen Schwerpunkt des Bandes bildet die Beschreibung des Vorgehens bei der kognitiven Therapie. Zentrale Elemente des Behandlungsansatzes sind die gezielte Veränderung von ungünstigen Aufmerksamkeitsprozessen, Vorstellungen und Sicherheitsverhalten in Verhaltensexperimenten. Dabei wird auch auf die Berücksichtigung komorbider Störungen bei der Planung und Durchführung der Therapie eingegangen.

Ulrich Stangier, David M. Clark, Anke Ehlers
Soziale Phobie
Fortschritte der Psychotherapie
2006, 109 Seiten
ISBN 978-3-8017-1102-3

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Soziale Phobie und Soziale Angststörung

In diesem Band werden von namhaften Autoren aus dem In- und Ausland die aktuellen Erkenntnisse zu Ursachen, Diagnostik und Therapie der Sozialen Phobie erstmals in deutscher Sprache zusammengefasst. Der Band enthält Darstellungen zu den wichtigsten kognitiv-behavioralen, neurobiologischen und psychodynamischen Störungskonzepten. Es werden psychophysiologische Grundlagen sowie die Rolle von sozialen Kompetenzdefiziten beschrieben und psychologische Störungsmodelle vorgestellt, die wesentliche Befunde integrieren. Ferner werden aktuelle Daten zu Epidemiologie und Komorbidität berichtet und ein Überblick über spezifische Ansätze der Diagnostik gegeben. Der Behandlungsteil des Buches widmet sich ausführlich dem aktuellen Stand der Therapieforschung wie auch dem praktischen Vorgehen bei der kognitiv-behavioralen Therapie. In gesonderten Beiträgen wird die Behandlung unter dem Aspekt der Allgemeinen Psychotherapie beleuchtet und auch über den Einsatz von Psychopharmaka informiert. Darüber hinaus wird auf spezielle Aspekte bei Selbstunsicherer Persönlichkeitsstörung sowie bei Kindern und Jugendlichen mit Sozialer Phobie eingegangen.

Ulrich Stangier, Thomas Fydrich
Soziale Phobie und Soziale Angststörung
Psychologische Grundlagen, Diagnostik und Therapie
2002, 425 Seiten
ISBN 978-3-8017-1463-5

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Frei von Angst und Schüchternheit


Millionen von Menschen leiden in einem Ausmaß unter sozialen Ängsten, dass diese ihr Leben nachhaltig beeinflussen. In diesem Buch werden nicht nur die Gründe für die Störung benannt und warum „guter Wille" nicht ausreicht, sie zu beheben, sondern es wird ein Therapieplan angeboten, der hilft, Schüchternheit und Sozialangst zu besiegen.
Dieses Buch ist für Menschen gedacht, die sich besonders schüchtern und unsicher in sozialen Situationen fühlen. Die Selbstzweifel befällt, wenn sie mit anderen zusammen sind. Die sozialen Situationen mit allen möglichen Ausreden ausweichen und den Kontakt mit anderen fast krankhaft zu vermeiden versuchen. Die Autoren, therapeutische Experten auf diesem Gebiet, begleiten die Leser warmherzig und verständlich Schritt für Schritt auf dem Weg, soziale Ängste langsam abzubauen und schließlich ganz zu verlieren. Der Leser erfährt darüber hinaus, wie und warum sich soziale Ängste entwickeln, wie sie alle Bereiche des Lebens durchdringen können und wie sie im Rahmen der vorgestellten Selbsttherapie immer mehr an Bedeutung verlieren.

Barbara G. Markway, Gregory P. Markway
Frei von Angst und Schüchternheit
Soziale Ängste besiegen – ein Selbsthilfeprogramm
2012, 309 Seiten
ISBN 978-3-407-22853-6

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Schüchternheit kreativ bewältigen


Schüchterne Menschen fühlen sich in sozialen Situationen häufig unwohl und verunsichert. Sie werden rot, fangen an zu stottern und bitten andere Personen nicht gerne um einen Gefallen. Dieses Buch ist für Menschen gedacht, die sich besonders schüchtern und gehemmt in sozialen Situationen fühlen. Der Band bietet Ihnen wissenschaftlich begründete und an zahlreichen Beispielen veranschaulichte Ratschläge, wie Sie lernen können, Ihre Hemmungen und Befangenheit abzulegen und zu Gunsten eines gesunden Selbstwertgefühls zu überwinden. Die Ursachen der Schüchternheit und unterschiedliche Erscheinungsformen werden verständlich erläutert. Es werden Übungen vorgestellt, die Spaß machen und Ihre kreativen Talente entwickeln. Auch auf die Schüchternheit bei Kindern und was Eltern schon im Zuge der Erziehung berücksichtigen sollten, um Schüchternheit zu vermindern, wird eingegangen.

Martin Schuster
Schüchternheit kreativ bewältigen
Ein Ratgeber
2005, 165 Seiten
ISBN 978-3-8017-1738-4

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Das Buch für Schüchterne


Schüchtern? Jeder fünfte Bundesbürger leidet unter Scheu und Zaghaftigkeit. Schüchternheit ist die unbegründete oder übertriebene Angst vor Begegnungen mit anderen Menschen. Schüchterne fühlen sich ständig kritisch beäugt und negativ beurteilt wie die Teilnehmer einer Casting-Show. Sie leiden in sozialen Situationen unter körperlichen Symptomen, wie zum Beispiel Erröten, feuchten Händen oder Herzklopfen. Erfolgsautor Borwin Bandelow erklärt die Ursachen der sozialen Angst und zeigt mit viel Humor und anschaulichen Beispielen Wege aus der Selbstblockade.

Borwin Bandelow
Das Buch für Schüchterne
Wege aus der Selbstblockade
2008, 256 Seiten
ISBN 978-3-499-62254-0

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Schüchtern – na und?


Schüchternheit und soziale Ängste sind weit verbreitet. Anhand von Beispielen aus dem Leben illustriert Gillian Butler, welche Formen Schüchternheit annehmen und wie sehr das Problem Betroffene belasten kann.
Das Buch besteht aus drei Teilen: Der erste Teil informiert darüber, was genau man unter sozialer Angst und Schüchternheit versteht und welche Bedeutung das Denken in diesem Zusammenhang hat. Woher kommen soziale Ängste und wie kann man sie erklären? Im zweiten Teil werden einfach zu handhabende Methoden vorgestellt, die helfen, die Schüchternheit zu überwinden. Wie lassen sich Denkmuster verändern, die Selbst-Aufmerksamkeit reduzieren und neues Vertrauen aufbauen? In einem dritten Teil gibt es zusätzliche Tipps zur Verbesserung der Selbstsicherheit.

Gillian Butler
Schüchtern – na und?
Selbstsicherheit gewinnen
2006, 270 Seiten
ISBN 978-3-456-84361-2

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Das Angstbuch


Woher kommt eigentlich Angst? Wie kommt es, dass Menschen von Angst zerfressen werden? War es die Stiefmutter oder die überfürsorgliche Mutter, die zu strenge Sauberkeitserziehung oder die autoritäre Vater? Sind Onanie, Koitus interruptus, Gedanken an schmutzigen Sex oder außerehelicher Verkehr die Ursachen? Sind es die falsche Atemtechnik, zu wenig frisches Gemüse, zu wenig Schlaf, zu viel Pizza? Sind Einzelkinder stärker gefährdet? Ist die kleine Schwester schuld, die immer bevorzugt wurde? Fördert unsere schnelllebige Zeit den Stress? Sind die Medien oder das Internet verantwortlich?
Lange Zeit gab es keine schlüssige Erklärung für die Entstehung von Ängsten. Doch in jüngerer Zeit hat die Angstforschung viele neue Erkenntnisse gewonnen. Jetzt werden sie zum ersten Mal in allgemein verständlicher Form zusammengefasst. „Das Angstbuch" versteht sich als ein umfassendes Werk über die Angst – und zugleich als informativer und nützlicher Ratgeber dagegen.

Borwin Bandelow
Das Angstbuch
Woher Ängste kommen und wie man sie bekämpfen kann
2006, 384 Seiten
ISBN 978-3-499-61949-6

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Still


„Ein leerer Topf klappert am lautesten“. Aber wer der Welt etwas Bedeutendes schenken will, benötigt Zeit und Sorgfalt, um es in Stille reifen zu lassen. „Still“ ist ein Plädoyer für die Ruhe, die in unserer Welt des Marktgeschreis und der Klingeltöne zu verschwinden droht. Und für leise Menschen, die lernen sollten, zu ihrem „So-Sein“ zu stehen. Ohne sie hätten wir heute keine Relativitätstheorie, keinen „Harry Potter“, keine Klavierstücke Chopins, und auch die Suchmaschine „Google“ wäre nie entwickelt worden. „Still“ baut eine Brücke zwischen den Welten, kritisiert aber das gesellschaftliche Ungleichgewicht zugunsten der Partylöwen und Dampfplauderer. Es herrscht eine „extrovertierte Ethik“, die stille Wasser zwingt, sich anzupassen oder unterzugehen. Ihre Eigenschaften – Ernsthaftigkeit, Sensibilität und Scheu – gelten eher als Krankheitssymptome denn als Qualitäten. Zu unrecht, sagt Susan Cain, und stellt sich gegen den Trend, der „selbstbewusstes Auftreten“ verherrlicht. „Still“ ist das Kultbuch für Introvertierte, hilft aber auch Extrovertierten, ihre Mitmenschen besser zu verstehen.

Susan Cain
Still
Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt
2011, 448 Seiten
ISBN 978-3-570-50084-2

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Der ängstliche Panther


18 von Schüchternheit und sozialen Ängsten betroffene Personen haben zu „Der ängstliche Panther“ insgesamt 47 Texte beigetragen. Das Buch bringt dem Leser nicht nur ganz persönliche Texte näher, die lyrisch, biografisch oder sachlich dargestellt sind; es regt auch an, sich durch die ermutigenden und konstruktiven Wege anderer Betroffener der Spirale aus Angst, Rückzug und Selbstzweifel zu stellen. Es ist damit eine konkrete Unterstützung, sich selbst zu helfen.
Durch das Aufarbeiten der eigenen Erfahrungen ist ein durchaus als Ratgeber zu bezeichnendes Werk entstanden, das nicht nur lehrreich und spannend zugleich ist; es kann auch dazu beitragen, Betroffene vor neuen Rückschlägen zu bewahren und sich aus der Bewältigungsstrategie von Schüchternheit anderer Erkrankter ein Konzept für die eigene Situation zusammen zu stellen.
http://www.schuechterne.org/buchbestell.htm

Julian Kurzidim (Hrsg.)
Der ängstliche Panther
Erlebnisberichte von und für Schüchterne und Menschen mit Sozialphobie
2011, 163 Seiten
ISBN 978-3-86237-604-9

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Downloads

Angst und Zwang: Eine Information für Patienten und Angehörige


In dieser Broschüre gibt die Techniker Krankenkasse (TK) Patienten und deren Angehörigen einen kurzen Überblick über verschiedene Angst- und Zwangsstörungen, deren Symptome, Diagnose und Behandlung.

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Ratgeber: Soziale Phobie – Wege aus der Sozialen Phobie


Diese Broschüre bietet Betroffenen und deren Angehörigen neben allgemeinen Informationen zum Thema Angst und zur Sozialen Phobie sowie zur Behandlung der Störung und einem ausgewählten Behandlungsprogramm.

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Soziale Phobie: Dem Leben wieder in die Augen sehen


Diese Broschüre bietet Betroffenen und deren Angehörigen Informationen zur Sozialen Phobie, deren Ursachen, Symptomen, zu aufrechterhaltenden Mechanismen sowie auch zur Häufigkeit und zur Behandlung der Störung.

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Links

The Shyness Homepage


Die von der „Shyness Clinic“ veröffentlichte Website bietet eine kommentierte Linksammlung zu den Themen Schüchternheit und Soziale Phobie und Informationen zu Veranstaltungen, Organisationen sowie verschiedenen Erfassungsinstrumenten und Fragebögen.

Zur Website



Forschungsverbund Sopho-net


Auf den Seiten des Forschungsverbundes Forschungsverbund soziale Phobie (Sopho-net) finden sich neben Informationen zur Sozialen Phobie und zu den psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten auch Beschreibungen der laufenden Forschungsprojekte sowie Hinweise auf aktuelle Veröffentlichungen.

Zur Website

Internettherapie „Power“ für Menschen mit sozialer Phobie

Psychologen der Freien Universität Berlin möchten mithilfe eines Aufmerksamkeitstrainings im Internet extreme soziale Ängste therapieren. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Bern haben sie das Programm „Power – Positiv wahrnehmen und eigenständig reflektieren“ entwickelt, das krankhaft Schüchternen dabei helfen soll, ihre Ängste vor Peinlichkeit und Blamage sowie die damit verbundenen Beeinträchtigungen im privaten und beruflichen Alltag zu verringern. Durch gezieltes Aufmerksamkeitstraining soll die Wahrnehmung so verändert werden, dass soziale Situationen nicht mehr übermäßig bedrohlich erscheinen.

Informationen zur Studie und Anmeldung

 

Intakt – Norddeutscher Verband der Selbsthilfe bei sozialen Ängsten e.V.


Auf den Seiten von „Intakt – Norddeutscher Verband der Selbsthilfe bei sozialen Ängsten e.V.“ finden Betroffene neben allgemeinen Informationen zur Schüchternheit und zur Sozialen Phobie auch aktuelle Veröffentlichungen sowie Hinweise zur (Gruppen-)Therapie und eine Kontaktbörse.

Zur Website

Veranstaltungen

29. August 2013

Sensibilisierung für Schamgefühle und -konflikte in der therapeutischen Praxis, Berlin


Scham ist ein Problem, dessen Existenz in der Psychotherapie stillschweigend hingenommen, jedoch von vielen Therapeuten unterschätzt wird. In diesem Seminar soll anhand von typischen Behandlungsszenen dargestellt werden, wie sehr Scham die therapeutische Situation durchziehen kann und wie sie sich maskiert. Die Scham spielt bei einer Reihe von psychopathologischen Krankheitsbildern eine Rolle: Depressionen, Essstörungen, soziale Phobie, posttraumatische Belastungsstörungen und schwere Per-sönlichkeitsstörungen. Die behandlungstechnischen Implikationen von Schamgefühlen werden anhand von Fallbeispielen dargestellt. Inwieweit kann nicht erkannte Scham als Hemmung für den psychotherapeutischen Prozess wirksam sein? Hilfreiche und potentiell schädigende (retraumatisierende) Haltungen des Therapeuten bei der Schambearbeitung werden dargestellt. Wie sieht der Zusammenhang zwischen emotionaler Verfügbarkeit des Therapeuten und Scham in der Gegenübertragung aus?
Das Angebot richtet sich an Psychologen, (Kinder- und Jugend-)Psychotherapeuten und Ärzte.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung

14. bis 19. April 2013

63. Lindauer Psychotherapiewochen, Lindau


In der ersten Tagungswoche beschäftigen sich die Lindauer Psychotherapiewochen in diesem Jahr mit Ängsten: Unter der Überschrift „Neuen Verunsicherungen begegnen“ werden unter anderem neue Angststörungen und Ängste sowie Angst, Schuld und Scham in der modernen Literatur behandelt.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung